Östlich der Hauptstadt von Cyrodiil schmiegt sich Cheydinhal in eine Talsenke, schon von Weitem sieht man das Meer der roten Ziegelgiebel, die spitz in den blauen Himmel ragen wie versteinerte Wellen. Wer der Straße durch die sanften Hügel des Heartlands folgt, sieht die gewaltige Festungsmauer auftauchen, die sich ringförmig um die weiß getünchten Fachwerkhäuser legt; leicht erhöht wacht Burg Cheydinhal über die Flussstadt. Man muss durch die Holzflügel des Westtors auf den Vorplatz treten, rechter Hand die drei Steinstufen hinauf zum »Gasthof zur Brücke« steigen und in der Schankstube von Mariana Acharia in die Runde blicken; erst dann sieht man die Sorgenfalten, die sich in die Gesichter der Einwohner graben.

Cheydinhal ächzt unter den Geldstrafen der Stadtwache, die Hauptmann Ulrich Leland neuerdings erhebt; keiner weiß, was mit dem Geld geschieht. Der Waldelf Aldos Othran, so erzählt man, hat bei einem Überfall seine Frau verloren, seitdem trinkt er; er schläft auf der Straße, weil sein Haus gepfändet wurde, als er ein Bußgeld nicht zahlen konnte.

Elder Scrolls 4: Oblivion : Im Finalkampf in der Arena der Kaiserstadt treten wir gegen drei Feinde gleichzeitig an. Die Verfolgeransicht zeigt die Bogenpfeile, die in unserer Rüstung stecken bleiben. Im Finalkampf in der Arena der Kaiserstadt treten wir gegen drei Feinde gleichzeitig an. Die Verfolgeransicht zeigt die Bogenpfeile, die in unserer Rüstung stecken bleiben.

Wenige Tage später wird er tot sein, von einem von Lelands Wachmännern im Streit erschlagen; aber davon ahnt man derzeit noch nichts. Graf Andel Indarys, Herrscher über Cheydinhal, schläft nicht mehr, seit sein Sohn verschollen ist. Man vermutet, sein Verschwinden hänge mit dem düsterroten Portal nach Oblivion zusammen, das sich vor der Stadtmauer geöffnet hat und Daedra-Echsen ausspuckt. Keiner weiß, wie lange die Stadtwache die Kämpfe noch durchhält. Cheydinhal könnte verloren sein, vielleicht schon morgen.