Gutes Timing: Passend zum Hype um den Release von No Man's Sky kündigt das Entwickler-Team Big Robot sein neues Spiel an: The Signal From Tölva. Und das sieht dem Weltraum- und Erkundungsspiel von Hello Games durchaus ähnlich. Sci-Fi-Setting, Erkundung und Kampf in mysteriösen Landschaften voller Geheimnisse, Raumschiffe am Himmel.

Auch der Grafikstil mit seinen kräftigen Farben und dem leichten Comic-Einschlag erinnert an No Man's Sky. Die ersten Screenshots und der frühe Gameplay-Trailer zu The Signal From Tölva wecken unser Interesse jedenfalls ähnlich stark, wie damals die Ankündigung von No Man's Sky.

Eine Welt, viele Roboter

The Signal From Tölva : In The Signal From Tölva steuert man humanoide Drohnen durch die Ruinen einer vergessenen Zivilisation. In The Signal From Tölva steuert man humanoide Drohnen durch die Ruinen einer vergessenen Zivilisation. Je weiter man ins Details geht, desto mehr fallen natürlich auch die Unterschiede auf. Denn das neue Spiel der Macher von Sir, You Are Being Hunted beschränkt sich beispielsweise auf nur einen Planeten. Weltraumflüge gibt es hier nicht, dafür aber handgemachte Open-World-Umgebungen - also keine prozedurale Zufallserstellung.

Auch in The Signal From Tölva bleibt Big Robot der Roboter-Thematik treu, diesmal machen sie allerdings nicht nur Jagd auf den Spieler, sondern auch aufeinander.

Im neuen Spiel bereist man die offene Welt des titelgebenden Planeten, den mehrere K.I.-Fraktionen frenetisch nach der Quelle eines mysteriösen Signals absuchen. Der Protagonist selbst befindet sich eigentlich gar nicht physisch auf Tölva, sondern übernimmt stattdessen die Kontrolle über diverse Roboter vor Ort. Geht eine Einheit zu Bruch, hackt man einfach die nächste und kann weiterspielen.

Wer genau der Spieler eigentlich ist und wo sich dieser Jemand befindet, ist bisher nicht bekannt. Fest steht, dass in der Welt von Tölva KI-Fraktionen die Menschen hinter sich gelassen haben und regelrecht obsessiv die Geheimnisse einer lange toten Civilisation erkunden. Hier auf Tölva eroffen sie sich Antworten, denn mit dem Planeten ist laut Entwicklerbeschreibung irgendwas ganz und gar nicht in Ordnung.

The Signal From Tölva : Auf Tölva existiert zwar kein humanoides Leben mehr, dafür bevölkern den Planeten jede Menge Roboter. Auf Tölva existiert zwar kein humanoides Leben mehr, dafür bevölkern den Planeten jede Menge Roboter.

Kämpfen statt verstecken

Laut Entwickler soll das Gameplay eine ausgewogene Mischung aus Erkundung und Kampf bieten, verstecken wie in Sir, You Are Being Hunted steht hier also nicht im Mittelpunkt. Die Spielwelt soll etwa viermal so groß sein, wie eine Karte aus Sir, You Are Being Hunted und ist nicht prozedural generiert, sondern handgemacht.

Aus der Ego-Ansicht kann man die außerirdischen Landschaften erforschen. So entdeckt der Spieler während er seinen Roboter steuert diverse Bunker und Ruinen einer längst ausgestorbenen Zivilisation. Die Bunker sind allerdings umkämpft, hier muss man sich also gegen KI-Gegner durchsetzen, um die Herrschaft zu übernehmen.

Überall auf Tölva sind Maschinen in solche Gefechte um Territorium verstrickt – auch ohne dass man sich selbst daran beteiligt. Wer will, kann sich gänzlich aus den Streitereien heraushalten, allerdings bringen eroberte Bunker sowie abgeschlossene Missionen n eue Ausrüstung und bessere Waffen ein. Zur eigenen Unterstützung kann man wahlweise auch feindliche Roboter hacken und anschließend für sich kämpfen lassen.

Release Termin von The Signal From Tölva

The Signal From Tölva soll Anfang 2017 für den PC erscheinen. Darüber hinaus arbeitet man laut Entwickler auch an einer Novelle, die den Spielern Informationen über die Hintergrundgeschichte von Tölva liefern soll. Ob der Open-World-Shooter auch für die PS4 oder die Xbox One erscheinen wird ist bisher nicht bekannt.

The Signal From Tölva