Zum Thema Watch Dogs 2 ab 13,41 € bei Amazon.de Watch_Dogs 2 für 47,99 € bei GamesPlanet.com Wer in Watch Dogs 2 gemeinsam mit einem Kumpel durch San Francisco cruisen oder online vor der Polizei und anderen Spielern fliehen möchte, kann dies jederzeit mit dem virtuellen Smartphone erledigen.

In der Multiplayer-App haben wir Zugriff auf alle drei Spielmodi (Koop, Kopfgeldjäcker, Hacker-Invasion), wobei wir je nach Modus weitere Parameter angeben können - bei »Kopfgeldjäger« beispielsweise, ob wir Jäger oder Gejagter sein wollen. Watch Dogs 2 lässt uns also stets die Wahl, wann wir welchen Online-Modus wie spielen möchten.

Preview: Eine Mission in Watch Dogs 2 in drei Spielstilen ausprobiert

Das Ganze geht jedoch auch komplett automatisch, denn das Matchmaking-System sucht im Hintergrund stets nach potenziellen Mitspielern, um einen fließenden Übergang in den Multiplayer zu ermöglichen - natürlich nur bei Bedarf, denn Watch Dogs 2 kann wahlweise auch komplett offline gespielt werden.

Das Matchmaking ist immer aktiv

Der sogenannte »nahtlose Multiplayer« soll Gelegenheitsspieler und Solisten einen Anreiz geben, den Multiplayer auszuprobieren. So erscheint hin und wieder ein Hinweis für ein gefundenes Multiplayer-Match auf dem Bildschirm - teilweise sehen wir sogar plötzlich fremde Spieler in unserer Umgebung.

10 Fakten: Erkenntnisse zu Watch Dogs 2

Und das funktioniert so: Findet das Matchmaking zwei Spieler in der Nähe, versucht das Spiel, beide Spieler zusammenzuführen - komplett ohne Ladezeiten oder sonstige Unterbrechungen. Dabei werden vor allem die nötigen Server-Ressourcen beachtet, sodass etwa nicht zwei Spieler in eine Session geworfen werden, die gerade beide jeweils von zig Polizeiautos verfolgt werden.

Watch Dogs 2 : Im Koop erledigen wir kooperative Missionen oder machen gemeinsam die offene Welt unsicher. Im Koop erledigen wir kooperative Missionen oder machen gemeinsam die offene Welt unsicher.

Damit wir jedoch nicht alle paar Minuten in Multiplayer-Partien geworfen oder mit Hinweisen bombardiert werden, greift das Matchmaking nur unter gewissen Umständen ein, nämlich dann, wenn wir längere Zeit keinen Online-Modus mehr gespielt haben und sich Gleichgesinnte in der Nähe befinden. Beide Faktoren prüft das Spiel automatisch in gewissen Abständen. Sollten gerade einmal wenige potenzielle Mitspieler verfügbar sein, wird die Spielersuche regional ausgeweitet.

Multiplayer-spezifische Belohnungen

Am besten lässt sich die trockene Theorie immer mit einem Praxisbeispiel erklären: Wenn wir Chaos in der Spielwelt anrichten und von den Cops gejagt werden, kann es sein, dass ein Kopfgeldjäger-Event startet. Dabei wird unser Spiel völlig fließend ohne Ladepausen von drei anderen Spielern infiltriert.

Neben den drei größeren Modi (siehe Kasten) gibt es zudem eine Vielzahl von kleineren Jagd- oder Hacking-Events in der Spielwelt. Der Clou: Als Belohnung hagelt es in den Online-Matches neben Follower (Erfahrungspunkte) und Geld auch Bonuspunkte, die wir benötigen, um in den Leaderboard-Rankings aufzusteigen und somit spezifische Klamotten zu ergattern - zum Beispiel besonders fancy funkelnde Turnschuhe.

Watch Dogs 2 : Die Verfolgungsjagden für bis zu vier Spieler sind kurzweilig und chaotisch. Die Verfolgungsjagden für bis zu vier Spieler sind kurzweilig und chaotisch.

Für jeweils jeden der drei Modi gibt es ein Leaderboard. Je nachdem, welche Stufe (Bronze, Silber, Gold etc.) wir erreichen, erhalten wir am Ende einer Season ein besonderes kosmetisches Item. Eine Season soll zwischen zwei und drei Wochen dauern. Dieses System soll die Spieler motivieren. Tatsächlich sorgen die schnellen Matches für Kurzweil, fraglich bleibt aber noch, ob die drei Modi dauerhaft motivieren können.

Die drei Mehrspielermodi im Überblick


Koop (2 Spieler)
Im Koopmodus können wir gemeinsam mit einem Mitspieler die Open World unsicher machen oder speziell für Koop designte, teils mehrteilige Nebenmissionen absolvieren. Die Aufträge werden stets zufällig generiert, sodass wir immer andere Ziele erfüllen müssen und es mit anderen Gegnern zutun bekommen, auch wenn wir mehrmals die gleiche Koopmission starten. Die Missionen der Hauptstory bleiben allerdings Einzelkämpfern vorbehalten.

Kopfgeldjäger (2-4 Spieler)
Klassische Verfolgungsjagden: Der Träger des Kopfgeldes wird von der Polizei (KI) sowie von bis zu zwei echten Spielern gejagt. Ziel des Gejagten ist es, zu entkommen, während die Jäger versuchen, das Ziel mit allen Mitteln zu eliminieren. Der Gejagte kann wahlweise von einem Koop-Partner unterstützt werden (4 vs. 4).

Hacker-Invasion (2 Spieler)
Das Katz-und-Maus-Spiel, wie wir es aus dem ersten Watch Dogs kennen. Ein Spieler steigt in die Session eines anderen Spielers ein und versucht, ihn heimlich zu hacken. Das Opfer muss währenddessen unter Zeitdruck den Eindringling finden und zur Strecke bringen.