Watch Dogs : Der Entwickler Ubisoft Montreal spricht über die Gründe für die Release-Verschiebung von Watch Dogs. Der Entwickler Ubisoft Montreal spricht über die Gründe für die Release-Verschiebung von Watch Dogs.

Update:In einem offiziellen Videointerview von Ubisoft TV erklärte der Lead Game Designer Danny Belanger nochmals die Verschiebung von Watch Dogs. So habe sich der Titel noch nicht echt genug angefühlt, die künstliche Intelligenz soll nun mehr Emotionen zeigen können. Auch das Hacking brauchte wohl noch weiteres Feintuning.

Daneben zeigte Belanger auch den Talentbaum des Hauptcharakters Aiden Pierce. Der ist in die Kategorien Hacking, Kampf, Crafting und Fahren aufgeteilt. Talente können über Erfahrungspunkte freigeschaltet werden, die im Spielverlauf gewonnen werden. Den Talentbaum sehen sie ab Minute 2:00 des Videos.

Originalmeldung: Im Oktober 2013 gab Ubisoft offiziell bekannt, dass die Veröffentlichung des Open-World-Actionspiels Watch Dogs auf das Jahr 2014 verschoben werden muss. Als relativ vage Begründung nannte der Publisher damals das noch dringend notwendige Feintuning. Konkrete Details zur Release-Verzögerung waren bisher allerdings nicht bekannt.

Das hat jetzt der zuständige Produzent Dominic Guay in einem aktuellen Interview nachgeholt. Demnach war es tatsächlich vor allem das sogenannte Feintuning, das extrem aufwändig und zeitintensiv war. Prinzipiell lag bereits im Frühjahr 2013 eine komplett spielbare Version von Watch Dogs vor. Doch die anschließenden internen Tests haben schnell gezeigt, dass die Entwickler einige Elemente überarbeiten mussten.

»Wir haben es uns gemeinsam mit der Ubisoft-Zentrale angesehen. Wir haben gedacht, dass wir bis Weihnachten fertig sein würden. Jeder hat zugestimmt. Und das war der Zeitpunkt, an dem wir den Release-Termin angekündigt haben. Für lange Zeit sah es auch so aus, als würden wir es schaffen. Wir hatten eine vollständig spielbare Version bereits im Frühjahr vorliegen. Wir hatten also fünf oder sechs Monate für das Debugging zur Verfügung, was deutlich mehr ist, als viele Spiele überhaupt benötigen. Doch da wir eine neue Marke hatten, eine neue Spielerfahrung, war das nicht der Fall. Wir benötigten diese Zeit - und mehr. (...)

Doch wenn man eine Änderung bei einem Spiel macht, dann sieht, welche Auswirkungen es hat und dann weitere Änderungen vornimmt - das benötigt Zeit. Es ist wirklich sehr schwierig vorauszusagen, wie viel Zeit es letztendlich benötigen wird.«

Als Beispiel nannte Guay unter anderem, dass die Spieletester bestimmte Schauplätze von Watch Dogs deutlich öfter besucht haben als andere. Aus diesem Grund hat Ubisoft Montreal versucht, die seltener besuchten Örtlichkeiten etwas interessanter zu gestalten. Des Weiteren wurden die Belohnungen für die Interaktion in Partien von anderen Spielern - also quasi der Multiplayer-Part von Watch Dogs - nicht deutlich genug präsentiert. Die Tester haben oftmals überhaupt nicht gemerkt, dass sie eine neue Belohnung erhalten haben. Auch diesen Punkt musste das Team überarbeiten.

Seit gestern hat Watch Dogs jedoch einen finalen Release-Termin: Am 27. Mai 2014 wird das Open-World-Spiel auf den Markt kommen.

» Die Vorschau von Watch Dogs auf GameStar.de lesen

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