Ayn Thor: Wie ein moderner Nintendo 2DS XL
Der Ayn Thor erfreut sich aktuell großer Beliebtheit in der Retro-Handhelds-Community. Sein Design ist sehr an den Nintendo 2DS XL oder dem Nintendo 3DS angelehnt.
Die Technologie im Gerät ist aber weitaus fortgeschrittener. Bei beiden Bildschirmen handelt es sich um OLED-Panels. Der obere besitzt eine Bildschirmdiagonale von 6 Zoll und eine hohe Wiederholrate von 120 Hz.
Der untere hat ein fast quadratisches Bildschirmverhältnis, ist knapp unter 4 Zoll groß und besitzt eine Wiederholrate von 60 Hz.
Beim Prozessor habt ihr die Wahl zwischen einem Qualcomm Snapdragon 865 oder dem Snapdragon 8 Gen2. Die Leistung reicht also für die meisten Retro-Titel und Android-Spiele aus. Alternativ lassen sich solche Android-Handhelds prima für Cloud-Gaming und Remote-Play vom PC oder der Konsole verwenden.
Technische Daten
- Display oben: AMOLED, 1920 x 1080 Pixel, 6 Zoll, 120 Hz
- Display unten: AMOLED, 1080 x 1240 Pixel, 3,92 Zoll, 60 Hz
- CPU: Qualcomm Snapdragon 8 Gen2 / Snapdragon 865
- GPU: Qualcomm Adreno 740
- RAM: 8 / 12 / 16 GByte LPDDR5X
- SSD: 128 GByte / 256 GByte / 1 TByte
- Akku: 6.000 mAh
- Betriebssystem: Android 13
Preis und Verfügbarkeit
- Preis: Ab 323 Euro
- Verfügbarkeit: Schon verfügbar
Ayaneo Pocket DS: So könnte ein Highend-DS aussehen
Der Ayaneo Pocket DS ist ein Dual-Screen-Handheld vollgestopft mit High-End-Technologie. Im Gegensatz zum Ayn Thor ist zwar »nur« ein OLED-Bildschirm eingebaut, aber dafür ist der ganze 7 Zoll groß und die Bildschirmwiederholrate beträgt maximal 165 Hz.
Der untere Bildschirm ist zwar kleiner, aber mit 5 Zoll immer noch verhältnismäßig groß. Das 4:3-Seitenverhältnis eignet sich außerdem gut zum Spielen von älteren Titeln.
Auch die restliche Hardware überzeugt: Ein Qualcomm Snapdragon G3x Gen2 sorgt für genügend Leistung für die meisten Spiele, TMR-Joysticks für präzise Steuerung und hohe Langlebigkeit und ein großer 8.000-mAh-Akku für lange Spielessions.
Der Ayaneo Pocket DS ist allerdings deutlich teurer als der Ayn Thor.
Technische Daten
- Display oben: OLED, 1920 x 1080 Pixel, 7 Zoll, 165 Hz, 800 Nits
- Display unten: LCD, 1024 x 768 Pixel, 5 Zoll, 550 Nits
- CPU: Qualcomm Snapdragon G3x Gen2
- GPU: Qualcomm Adreno A32
- RAM: 8 / 12 / 16 GByte LPDDR5X
- SSD: 128 GByte / 256 GByte / 512 GByte / 1 TByte
- Akku: 8.000 mAh
- Betriebssystem: Android 13
Preis und Verfügbarkeit
- Preis: Ab 560 Euro
- Verfügbarkeit: Schon verfügbar
OneXFly Sugar: Ein Transformer-Handheld mit zwei Bildschirmen
Der seltsamste Handheld dieser Liste ist definitiv der OneXFly Sugar mit seinen multiplen Scharnieren und zwei Bildschirmen.
Dank seines ungewöhnlichen Designs vereint dieser Handheld gleich mehrere Bildschirme in einem:
- Dual-Bildschirm-Modus, der an den Nintendo 2DS erinnert
- Klassischer Horizontaler Handheld-Modus mit einem Bildschirm
- Vertikaler Handheld-Modus mit nur einem Bildschirm
- Horizontaler Modus mit zwei Bildschirmen
Die technische Ebene des Handhelds kann sich ebenfalls sehen lassen. Hier bildet der leistungsfähige Qualcomm Snapdragon G3X Gen3 das Herzstück und beide Bildschirme verwenden OLED-Panels.
Der obere hat eine Bildschirmdiagonale von 6,01 Zoll und der untere 3,92-Zoll. Die Bildschirmwiederholrate beträgt bei beiden allerdings nur 60 Hz.
Technische Daten
- Display oben: OLED, 2160 x 1080 Pixel, 6,01 Zoll, 60 Hz
- Display unten: OLED, 1240 x 1080 Pixel, 3,92 Zoll, 60 Hz
- CPU: Qualcomm Snapdragon G3x Gen3
- GPU: Qualcomm Adreno A33
- RAM: 16 GByte LPDDR5X
- SSD: 512 GByte
- Akku: 5.600 mAh
Preis und Verfügbarkeit
- Preis: Ab 590 US-Dollar
- Verfügbarkeit: Schon verfügbar
China hat 2025 zweifelsohne bewiesen, dass das Reich der Mitte im Handheld-Bereich zu wilden Experimenten bereit ist. Leider sind viele der hier gezeigten Geräte so schon ziemlich teuer und es ist zu befürchten, dass die anhaltende Speicherkrise sich auch auf die Geräte auswirken wird, die für 2026 geplant sind.
Wir hoffen trotzdem, dass China den Markt weiterhin mit interessanten Ideen vorantreibt, die zeigen, dass Handhelds noch lange nicht zu Ende gedacht sind.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.