Einer Frau aus den USA wurden ständig Pakete gestohlen: Mit einem cleveren Trick und einem Gadget für 35 Euro hat sie die Diebe geschnappt

Was tun, wenn einem ständig Pakete geklaut werden? Na klar, moderne Technik nutzen und die Diebe überführen!

Ab in den Knast wegen eines Apple AirTags? Einem Diebespaar aus den USA ist genau das passiert. (Bild: Elnur - adobe.stock.com) Ab in den Knast wegen eines Apple AirTags? Einem Diebespaar aus den USA ist genau das passiert. (Bild: Elnur - adobe.stock.com)

Jeder, der schon mal einem verlorenen Päckchen oder Paket nachgejagt ist, weiß, wie zeitaufwändig und nervenaufreibend der Prozess ist. Einer Frau aus Kalifornien sind immer wieder Postsendungen abhandengekommen, bevor sie sie erreicht haben.

Die Frau hatte eine clevere Idee. Um herauszufinden, wo die Pakete landen, hat sie sich kurzerhand einen Apple AirTag selbst zugeschickt und dessen Standort verfolgt. Die amerikanische Newsseite Castanet berichtete.

Dazu sind AirTags eigentlich gedacht: Normalerweise dienen die Tracking-Geräte dazu, verlorene Gegenstände wiederzufinden, zum Beispiel Schlüssel, Geldbeutel oder Koffer.

Die Frau aus Los Alamos hat damit ein Diebespärchen überführt, das zwischenzeitlich etliche Pakete gestohlen hatte. So ist sie vorgegangen:

  • Sobald das Paket mit dem AirTag gestohlen wurde, hat sich die Frau beim Postamt gemeldet.
  • Dort wurden Polizeibeamte hinzugezogen, um den AirTag zurückzuverfolgen. Dieser befand sich 26 Kilometer entfernt in Santa Maria.

Vor Ort nahm die Polizei ein Verbrecherpärchen fest. Diese hatten Pakete von mehr als ein Dutzend anderen Leuten abgezwackt und die Inhalte gestohlen.

Die beiden Verdächtigen wurden wegen Betrug, Verschwörung sowie Identitäts- und Kreditkartendiebstahl ins Gefängnis eingeliefert. 

Ob die Frau ihre verlorenen Pakete oder Schadensersatz bekommen hat, ist unklar. Sie wurde von der Polizei jedoch für ihren cleveren Trick gelobt und die Tatsache, dass sie nicht auf eigene Faust ermittelt hatte.

Apples AirTags werden immer wieder zweckentfremdet

Um das Gadget, das rund 35 Euro kostet, ranken sich mittlerweile mehrere Geschichten. Wir selbst haben 15 Tipps parat, was man damit noch anstellen kann, doch andere gehen noch einen Schritt weiter.

So hat ein YouTuber versucht herauszufinden, ob man Pakete eigentlich nach Nordkorea schicken kann – mit dem Ergebnis, dass die DHL bei der Zusendung ganz schön trickst.

In einem Selbstversuch hat ein Redditor in einem Paket sowohl einen Apple AirTag als auch eine Alternative für Android verschickt, um die beiden miteinander zu vergleichen – mit einem überraschenden Ergebnis.

Immer wieder entstehen neue Geschichten rund um den Tracker, wie diese, in der eine Frau Diebe damit überführt. Man darf gespannt sein, was die Leute in Zukunft mit AirTags noch anstellen werden.

Was haltet ihr von der Idee der Frau, sich selbst ein Paket zuzuschicken, um Paketdieben auf die Schliche zu kommen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

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