Alexa Plus sieht und fühlt mit: Das war das Amazon-Event in 5 Minuten

Diese Woche wurde in New York die neue Alexa vorgestellt. Hier erfahrt ihr alles, was zum Sprachassistent gezeigt wurde.

Alexa Plus präsentiert viele ihrer Stärken erst über einen Echo Show. (Bildquelle: Amazon) Alexa Plus präsentiert viele ihrer Stärken erst über einen Echo Show. (Bildquelle: Amazon)

Alexa ist jetzt intelligent. Amazon hat den Sprachassistenten mit KI nachgerüstet und ihn diese Woche in New York vorgestellt. Besonders spannend: Alexa kann eure Stimme interpretieren und analysieren, was in eurem Haus passiert.

Was kostet Alexa und wann kommt sie nach Deutschland?

Das wichtigste zuerst: Alexa+ soll monatlich rund 20 US-Dollar kosten. Um sie zu nutzen, muss außerdem eine neue App heruntergeladen werden. Ab März ist sie in den USA erhältlich, für den Rest der Welt ist noch nichts bekannt. Allerdings ist davon auszugehen, dass Alexa+ bis 2026 auch in Deutschland erhältlich sein wird.

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Was kann Alexa Plus

Alexa Plus erkennt eure Gefühle und führt Gespräche mit euch

Die Live-Demo beginnt mit Panos Panay, der Leiter der Devices & Services bei Amazon. Er berichtet Alexa, dass er gerade bei einer Produktvorstellung mit etwa 250 Journalisten im Raum ist. Alexa erklärt ihm, dass es natürlich ist, ein bisschen nervös zu sein. Und sie motiviert ihn: Aber hey, Live-Demos sind die Situationen, in denen Magisches passiert – und wo du am besten glänzt.

Panay erklärt, dass Alexa eine Persönlichkeit hat. Sie kann den Tonfall und die Stimmung der menschlichen Stimme erkennen und darauf reagieren. Panay erklärt, sie sei auf Humor und emotionale Intelligenz trainiert. Bis jetzt kann man mit dem Befehl Alexa einzelne Anweisungen geben. Bei Alexa Plus reicht es, ein einziges Mal Alexa zu sagen, um ein zusammenhängendes Gespräch zu führen.

Alexa Plus hat eine neue Stimme und bringt ein neues Interface auf Echo Shows

Wie wir bereits vermutet haben, wird Alexa Plus auf einem Echo Show präsentiert. Die Echo Shows verbinden den smarten Lautsprecher wie Echo und Echo Dot mit einem Display. Die Live-Demo findet mithilfe eines Echo Show 21 statt und dem fügt Alexa Plus eine neue Benutzeroberfläche zu.

Alexa Plus bringt auf ein neus Interface auf die Echo Shows. (Bildquelle: Amazon) Alexa Plus bringt auf ein neus Interface auf die Echo Shows. (Bildquelle: Amazon)

Dort werden etwa die Antworten, die Alexa gibt ähnlich wie bei ChatGPT dynamisch angezeigt und mit Bildern und Videos kombiniert. Außerdem zeigt am unteren Bildrand Alexicons. Das sind kleine animierte Emoticons, die Alexas Persönlichkeit zeigen sollen

Alexa Plus hat ein Erinnerungsvermögen

Panay fordert Alexa auf, eine Erinnerung zu speichern: Mary mag griechisches und indisches Essen und ist Vegetarierin, aber sie mag keine Erdnussbutter. Ob Alexa diese Information zu einem späteren Zeitpunkt noch abrufen kann, wird nicht deutlich.

Alexa Plus steuert euer Smart Home und beobachtet euch

Panay demonstriert, wie Alexa nur über einen Sprachbefehl Musik von verschiedenen Lautsprechern im Raum aus abspielen kann. Daraufhin fordert er Spiele die Musik überall, aber wecke nicht das Baby. Offenbar weiß Alexa, wo das Baby schläft.

Woher sie das wissen kann, zeigt Panay im nächsten Beispiel. Alexa integriert ebenfalls die Heimüberwachungssysteme von Ring. Die Aufnahmen dieser Kameras kann Alexa analysieren und auch Fragen dazu beantworten. Panay fragt etwa, ob heute schon jemand mit dem Hund draußen war und Alexa bestätigt das.

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Alexa Plus analysiert eure Dokumente

Mara Segal, Produktmanagerin bei Amazon, übernimmt und erklärt: Ihr könnt so ziemlich alles mit Alexa teilen. Das bedeutet, dass man an Alexa jegliche Form von geschriebenen Dokumenten schicken kann. Die kann Alexa zusammenfassen und Fragen dazu beantworten. Segal fragt etwa: Alexa, für wann steht Olivias erstes Fußballtraining im Frühling im Spielplan, den ich mit dir geteilt habe?

Alexa Plus fasst so ziemlich alle bekannten Fähigkeiten von generativer KI zusammen

Alexa kann Kindern Geschichten erzählen, Bilder erstellen und Songs generieren. Daniel Rausch erklärt, dass das über Amazon Bedrock funktioniert. Der Cloud-Dienst von Amazon ermöglicht den Zugriff auf verschiedenste Anbieter von KI-Modellen wie Claude und Stability AI. Alexa wählt aus denen für jede Aufgabe den jeweils passenden.

Alexa Plus integriert tausende von externen Anbietern

Alexa Plus kann auf Informationen von tausenden externen Anbietern zugreifen wie Forbes oder Reuters und aus diesen Informationen ziehen. Ebenso sind über Alexa Plus die Dienste weiterer tausender Anbieter wie Uber Eats, Xbox und natürlich alle bestehenden Amazon Services.

In der Demo lässt Rausch etwa einer Molly eine Nachricht senden, dass ihr Uber auf dem Weg zum Flughafen ist, um sie abzuholen und in ein Restaurant zu bringen, wo mittels OpenTable ein Tisch reserviert wurde. Selbstverständlich ist das Ereignis ebenfalls im Kalender vermerkt.

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Fazit

Alexa Plus will zuerst einmal zwei Dinge: Mehr Leute an Amazon binden. Wie oben erwähnt, soll der KI-gestützte Sprachassistent über ein Abo-Modell bezahlt werden, aber für Prime-Nutzer kostenlos sein. Außerdem soll sie durch die nahtlose Integration aller möglichen Anwendungen den Nutzer weiter an das Amazon-Ökosystem binden. Wer sich einmal von Alexa Plus trennt, verliert potenziell eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Falls Alexa Plus tatsächlich all diese Funktionen liefert, dann ist Amazon hier tatsächlich ein weiter Wurf gelungen. Sie holt zahlreiche KI-Funktionen, die bis jetzt mühsam über den Computer zu erreichen sind, direkt nach Hause.

Allerdings bleibt abzuwarten, wie gut das Ganze tatsächlich funktioniert. Die in New York anwesenden Journalisten jedenfalls durften Alexa Plus nach der Vorführung nur in Anwesenheit eines Amazon-Mitarbeiters testen.

Bis Alexa Plus aber in Deutschland verfügbar ist, dürften diese Fragen beantwortet sein.

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