Groß, größer, Outdoor-Smartwatches. Mit 51 Millimetern bildet die jüngst angekündigte Amazfit T-Rex Ultra 2 auch hier keine Ausnahme. Betrachte ich die technischen Daten, so liest sich der Brummer wie ein Outdoor-Biest, das Garmin, Suunto und Co. das Leben schwer machen will.
Mit einer UVP von 550 Euro klingt das Paket nach einer günstigen Alternative zur starken Konkurrenz.
Der neue Garmin-Fenix-Herausforderer?
Ich sage es geradewegs heraus: Bisher ist die Fenix 8 in puncto Navigation für mich unerreicht. Das liegt zum einen am großartigen Funktionsumfang, zum anderen an der hochwertigen Hardware.
Zwar setzt Amazfit leider kein Solar-Display ein, aber mit einer Helligkeit von bis zu 3.000 Nits und kratzfestem Saphirglas ist der Bildschirm auf dem neuesten Stand der Technik.
Unter dem robusten Titan-Gehäuse befindet sich ein leistungsstarker 870-mAh-Akku, der bei normaler Nutzung stolze 30 Tage halten soll. Im intensiven GPS-Modus mit Always-on-Display sind es 28 Stunden.
In der Realität wird es vermutlich weniger sein, abhängig von der Nutzung. Aber selbst eine Akkulaufzeit von 20 Tagen bei mehreren Workouts wäre beeindruckend.
Zum Vergleich: Mit der Amazfit T-Rex Pro 3 komme ich auf 10 bis 15 Tage. Besonders die GPS-Routennavigation belastet den Akku stark. Die Offline-Karten sollen übrigens ab Werk vorinstalliert sein. Praktisch.
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Smart-Ring als Alternative zur Smartwatch? Das müsst ihr unbedingt vorher wissen!
Der doppelte Speicher von 64 GB bietet genug Platz für Karten und Ähnliches.
Ebenfalls von Nutzen ist die Dual-Modus-Taschenlampe, die im Boost-Modus 300 Lux erreichen soll. Für eine Smartwatch ist das ordentlich. Zusätzlich gibt es für die Taschenlampe einen SOS-Modus sowie grünes Licht für Nachtsichtgeräte.
Die Software muss noch nachziehen
Erst vor Kurzem habe ich zufällig erfahren, dass Amazfit eine der besten Funktionen von Garmin übernommen hat. Roundtrip-Routing!
Auf Basis meines Standorts erstellt mir die Smartwatch eine Route mit der gewünschten Kilometerlänge. Zusätzlich kann ich angeben, in welche Himmelsrichtung mich die Uhr lotsen soll.
Leider fehlt mir hier noch die Auswahl von vorgeschlagenen Routen. Die T Rex 3 Pro zeigt mir nur eine feste Route an. Aber besser als nichts! Der Hersteller hört ohnehin auf seine Community und hat die Software in den letzten Jahren ordentlich nachgebessert.
Das manuelle Erstellen von Routen in der Zepp-App funktioniert sehr gut! Das erinnert mich stark an die App von Suunto. Dort war das Erstellen eigener Routen sehr intuitiv gestaltet.
Ich bin zuversichtlich, dass Amazfit die Software weiterentwickelt und mit der Zeit weitere Funktionen hinzufügt. In Kombination mit der Hardware klingt die Amazfit T-Rex Ultra 2 nach einem starken Herausforderer für die Garmin Fenix 9, die möglicherweise 2026 auf den Markt kommen wird. Ich bin besonders gespannt, was der Hersteller für die neunte Generation seiner Outdoor-Smartwatch in petto hat.






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