AMD-Chefin Dr. Lisa Su hat im Rahmen der Investorengespräche (via Yahoo Finance) rund um das abgelaufene vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025 konkrete Zeitfenster für zwei zentrale Gaming-Hardwareprojekte genannt.
Die Steam Machine von Valve sei für Anfang 2026 auf Kurs, und die Entwicklung des semi-custom-SoC für die nächste Xbox-Generation verlaufe planmäßig für einen Launch im Jahr 2027.
1:18
Xbox und AMD verkünden langjährige Zusammenarbeit für zukünftige Hardware
Frühjahr 2026 immer wahrscheinlicher
Bezüglich der Steam Machine nannte Su im Rahmen der Aussagen keinen konkreten Termin. Valve sei jedoch auf »bestem Weg, die AMD-betriebene Steam Machine früh im Jahr auszuliefern«.
Der Hersteller selbst schweigt allerdings weiterhin zu den Mutmaßungen, dass die Steam Machine noch im Frühjahr 2026 ihren Release feiern soll.
Auch Details rund um den möglichen Preis bleiben weiterhin Mangelware – aufgrund der Speicherkrise ist jedoch zu befürchten, dass die Steam Machine teurer als erhofft ausfällt.
Xbox-SoC Teil der langfristigen Partnerschaft
Die Aussagen zur kommenden Xbox-Konsole passen wiederum in die angekündigte, langjährige Zusammenarbeit zwischen AMD und Microsoft. Neben der Produktion des Custom-Chips für die nächste Xbox-Heimkonsole sollen auch Handheld-Geräte und Cloud-Infrastruktur zu der Partnerschaft gehören.
Der von Su anvisierte Xbox-Launch für das nächste Kalenderjahr passt zumindest zu einem jüngeren Leak, wonach Microsoft trotz anhaltender Speicherkrise bei einem Release-Fenster Ende 2027 bleiben möchte.
Zum Thema: Release, Preis, Specs - alle Infos zur Steam Machine
Abseits der Zukunfsvorstellungen blickt AMD indes auf ein erfolgreiches Jahr zurück: AMD erzielte im Gesamtjahr 2025 einen Rekordumsatz von 34,6 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Bereich Gaming und Client trug mit starken Ryzen- und Radeon-Verkäufen 3,9 Milliarden US-Dollar bei.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.