Wegen der Speicherkrise soll es jetzt schlechte Nachrichten für die PlayStation 6 und Xbox Next geben

Speicherchips bleiben wohl auch über 2026 extrem im Preis. Das soll bei den Konsolenherstellern Sony und Microsoft zu Konsequenzen führen – die möglichen Strategien zur PS6 und Xbox Next scheinen aber unterschiedlich auszufallen.

Die Speicherkrise zieht immer weitere Kreise. Auch die nächste Konsolengeneration steht auf dem Spiel. Die Speicherkrise zieht immer weitere Kreise. Auch die nächste Konsolengeneration steht auf dem Spiel.

Das bestimmende PC-Thema der vergangenen Wochen ist und bleibt die Speicherkrise. Arbeitsspeicher ist infolge von gestiegener Nachfrage seitens KI-Rechenzentren im Preis regelrecht explodiert, was nicht nur auf die Komponente an sich massive Auswirkungen hat.

Nachdem es bereits Grafikkarten, Handys und Laptops erwischt hat und diese in den kommenden Monaten mutmaßlich noch teurer werden, löst die Krise wohl auch Konsequenzen bei Produkten aus, die noch gar nicht da sind. Gerüchten zufolge soll Sony darüber nachdenken, die PlayStation 6 zu verschieben.

Video starten 1:38:14 Milliardengrab Xbox? Wie Microsoft sein Potenzial verspielt

Gerücht: Sony mit Überlegungen, Microsoft bleibt bei ursprünglichen Plänen

Wie das Portal Insider Gaming erklärt, sind Konsolen-Hersteller derzeit mindestens am Diskutieren, ob der reguläre Releasezyklus neuer Generationen eingehalten werden kann. Bisher war davon auszugehen, dass die PlayStation 6 sowie die nächste Xbox-Konsole gegen Jahresende 2027 auf den Markt kommen sollen.

Bis zu diesem Zeitraum soll nach aktueller Einschätzung allerdings auch die Speicherkrise anhalten. In der Folge seien sowohl Sony als auch Microsoft am Überlegen, das Jahr zu überspringen und erst 2028 mit neuen Konsolen anzukommen.

  • Die simple Hoffnung: Bis dahin könnten RAM-Hersteller in der Lage sein, ihre Infrastruktur weiter auszubauen.
  • Daraus würden höhere Produktionskapazitäten entstehen, wodurch wiederum das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage normalisiert wird und die Speicherpreise wieder nach unten gehen.

Der renommierte Leaker Kepler_L2 hat hierzu ebenfalls eine Meinung. Im Rahmen vergangener Diskussionen um Next-Gen-Konsolen erklärte dieser bereits, dass wir mit höheren Preisen rechnen müssen – das war allerdings wohlgemerkt, bevor die Speicherkrise so richtig an Fahrt aufgenommen hat.

Auf X antwortete Kepler_L2 auf die Frage eines Nutzers, ob Sony und Microsoft angesichts des Marktzustands in den kommenden Jahren ihre Konsolen auf den Markt zwingen, selbst wenn dies nochmals höhere Preise bedeuten würde.

Bei Microsoft scheint das laut dem Leaker im Rahmen der Möglichkeiten zu sein, während Sony wohl eher eine Verzögerung der PS6 auf sich nehmen würde. Da die Xbox-Macher insbesondere in den vergangenen Monaten einige turbulente Zeiten hinter sich hat – Game-Pass-Erhöhung und mangelhafte Verkaufszahlen der Xbox Series X lassen grüßen –, bleibt allerdings fraglich, inwieweit man die ausgerufene Premium-Strategie mit noch höheren Preisen rechtfertigen könnte.

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