Mit Health Connect gibt es bereits seit Android 13 einen zentralen Dienst für Fitness- und Gesundheitsdaten.
Auf die Daten können ausgewählte Apps, wie zum Beispiel Fitbit, Google Fit, Oura oder Samsung Health zugreifen, um euch damit auch Informationen von anderen Geräten oder Apps zu zeigen.
Das ändert sich bald: Mit Android 16 soll Google eine Erweiterung von Health Connect planen. Mit der neuen Android-Version soll es dann auch Unterstützung für medizinische Unterlagen und Informationen geben.
In einer Gamestar-Umfrage der wichtigsten Smartwatch-Features wurden präzises Gesundheitstracking sowie Sport- und Fitnessfunktionen von euch oft genannt. Der Gesundheitsbereich zählt für euch demnach mit zu den wichtigsten Aspekten einer Smartwatch.
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Um welche Berechtigungen geht es genau?
Android Authority hat Hinweise auf die Funktion in Android 16 gefunden. So gibt es bereits eine Liste von Berechtigungen, die Hinweise auf den Umfang des neuen Features bieten.
Erwähnt werden die folgenden Berechtigungen:
- Allergische Unverträglichkeiten
- Beschwerden
- Laborergebnisse
- Medikamente
- Persönliche Angaben
- Angaben zur Schwangerschaft
- Eingriffe
- Sozialer Werdegang
- Impfungen
- Arztbesuche
- Lebenszeichen
- Angaben zum Arzt
Laut Android Authority könnte die Fitbit-App von Google eine der ersten Apps sein, die Zugriff auf das Feature erhalten.
Wie die medizinischen Unterlagen auf das Android-Handy kommen sollen, ist noch nicht bekannt.
Laut Google hat der Nutzer die volle Kontrolle über Health Connect und verbundene Apps. Die neue Funktion ist also nur aktiv, wenn ihr sie aktiviert. Zudem werden Daten nur lokal auf dem Handy gespeichert werden.
So funktioniert Health Connect
Health Connect ist ein Dienst, der als zentrale Anlaufstelle für Gesundheitsdaten auf Android-Handys läuft. Daten von Smartwatches, Fitness-Trackern oder Smartringen werden von Health Connect zentral gespeichert.
Die Liste der unterstützten Gesundheitsdaten ist lang. Sie umfasst unter anderem den Blutdruck und Blutzuckerspiegel, die zurückgelegten Schritte, verbrauchte Kalorien, Schlafinformationen oder Sauerstoffsättigung.
Auf die gesammelten Daten können ausgewählte Apps dann zugreifen. Damit soll eine größere Kompatibilität zwischen verschiedenen Apps für die Gesundheit erreicht werden, da es oft keine direkte Synchronisierung von Daten zwischen Apps verschiedener Hersteller gibt.
Was haltet ihr von dem neuen Feature? Könntet ihr euch vorstellen, eure medizinischen Daten mit Health Connect zu teilen? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.
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