Während unser Kollege Jan vor Ort auf den Immersiven Gaming Stühlen Platz nimmt, schauen wir uns die Neuheiten der Messe vom gemütlichen Büro aus an. Ein großer Teil davon sind natürlich Gesundheits- und Fitness-Gadgets.
Neben spannenden Smartwatches und smarten Ringen haben die Hersteller auch Kuriositäten zu bieten.
Schnellnavigation:
- Amazfit Active 2: Der Budget-Herausforderer
- Garmin Instinct 3
- Circular Ring 2 mit EKG-Messung
- Ein Ring, teurer als ein iPhone 16 Pro Max
- Withings hält euch den Spiegel vor
- Amazfit Vital: Was steckt im Essen?
- Smartes Fitness-Gerät für Zuhause
- Der Wärmesuite
Amazfit Active 2: Der Budget-Herausforderer
Wer im Jahr 2025 auf der Suche nach einer günstigen Smartwatch ist, sollte die Amazfit Active 2 im Hinterkopf behalten. Denn das vorläufige Spec-Sheet liest sich äußerst vielversprechend:
- Edelstahlgehäuse
- Bis zu zehn Tage Akkulaufzeit
- Offline-Karten
- 160 Sportmodi
- NFC-Chip für kontaktloses Bezahlen
- Sprachsteuerung über Zepp-App
- Einblicke in Menstruations- und Hormonzyklen
Und das alles zu einem Preis von voraussichtlich unter 100 Euro. Im Februar 2025 soll die Smartwatch weltweit auf den Markt kommen. Wie sich das Teil am Handgelenk schlägt, muss natürlich erst ein ausführlicher Test zeigen.
Garmin Instinct 3
Mit der Instinct 3 schickt Garmin die dritte Generation ins Rennen. Wahlweise steht eine Version mit neuer Solartechnologie zur Verfügung, die theoretisch ohne Stromkabel auskommt. Entscheidet man sich für das AMOLED-Display, soll die Uhr bis zu 24 Tage durchhalten.
Weitere Merkmale sind ein besonders robustes Gehäuse aus faserverstärktem Polymer mit MIL-STD 810-Zertifizierung und Wasserdichtigkeit bis 100 Meter.
Für das Gesundheitsmonitoring sind Messungen im Bereich Herzfrequenz, Schlafanalyse, Blutsauerstoff sowie Stressüberwachung möglich.
Kontaktloses Bezahlen über Garmin Pay ist ebenfalls an Bord.
Circular Ring 2 mit EKG-Messung
Smarte Ringe überschwemmen derzeit den Wearable-Markt, mit Geräten von 20 Euro bis über 1000 Euro. Auch Circular ist ein Anbieter, der nun seine zweite Generation vorgestellt hat (via TechRadar).
Das Alleinstellungsmerkmal des Circular Ring 2: Ein von der FDA zugelassener Algorithmus zur Erkennung von Vorhofflimmern. Eine weitere spannende Neuheit ist der Ansatz zur Größenbestimmung.
Anstelle von Plastikringen setzt Circular auf eine digitale Größenbestimmung per Smartphone. Wie das genau funktionieren soll, verrät der Hersteller leider nicht. Nahezu sicher ist aber, dass Augmented Reality zum Einsatz kommt.
Ansonsten bietet der Ring die typischen Funktionen zur Überwachung der Herzfrequenz. Zudem soll das Gadget bis zu acht Tage ohne Aufladen auskommen.
Ein Ring, teurer als ein iPhone 16 Pro Max
Bleiben wir bei den Ringen. Der Ultrahuman Rare ist ein Luxus-Smart-Ring, der mit 18-Karat-Gold überzogen ist und stolze 1900 US-Dollar kosten soll. Richtig gelesen. Das teure Schmuckstück soll vorerst nur in ausgewählten Geschäften erhältlich sein.
Das Gadget basiert auf dem bisherigen Smart-Ring des Herstellers Ultrahuman Air und bietet Funktionen zur Überwachung von Schlaf, Bewegung und Training, Herzfrequenzdaten, Stress und mehr.
Es ist in den Farben Pink, Silber und Gold erhältlich. Verliert ihn besser nicht.
Withings hält euch den Spiegel vor
Withings Omnia ist zwar nur ein Konzept, bietet aber einen futuristischen Blick in die Zukunft. Bei dem Projekt handelt es sich um einen Spiegel, der das Withings-Ökosystem erweitern und ein Bild der Gesundheit des Benutzers anzeigen soll.
Der Hersteller spricht von einem 360-Grad-Gesundheitsscreening mit einem futuristischen Display, das eine breite Palette von Gesundheitsdaten liefert.
Dazu gehören Informationen über die Herzgesundheit (mit EKG-Scans), Aktivitäten, Ernährung, Körperzusammensetzung sowie das Schlafverhalten. Bei der Auswertung und Darstellung der Statistiken soll natürlich auch künstliche Intelligenz eine tragende Rolle spielen.
Der smarte Spiegel für die eigenen vier Wände befindet sich derzeit noch in der Entwicklung, Preis- und Release-Termine sind daher Rätselraten. Das Unternehmen investiert massiv in den Gesundheitsbereich. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass der Spiegel Realität wird.
Amazfit Vital: Was steckt im Essen?
Amazfit Vital ist ein Gesundheits-Gadget, das bei der Ernährung helfen soll. Einfach auf den Tisch stellen, die Kamera auf das Essen halten und schon spuckt das Gerät Informationen über Nährwerte wie Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett aus (via DigitalTrends). So die Theorie.
Das Gadget sendet die Informationen, einschließlich des Essverhaltens, dann an die Zepp-App. Basierend auf den Informationen gibt Amazfit Vital dann Erkenntnisse und Tipps für eine bessere Ernährung.
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Das smarte Aufladesystem Swippett sieht aus wie ein Toaster.
Der Unterschied zu bisherigen Möglichkeiten wie Apps zur Erfassung und Protokollierung von Mahlzeiten liegt im (fast) automatischen Prozess.
In Kombination mit etwa einer Smartwatch soll das Gerät für Personen interessant sein, die ihr Training und ihre Ernährung für ein bestimmtes Ziel immer im Blick haben wollen.
Smartes Fitness-Gerät für Zuhause
Das Fitness-Gerät von AMP für die Wand ist ein 1800 US-Dollar teures Heim-Gym mit - wie könnte es anders sein - »KI-Technologie«. Das Gerät verfügt über Gewichte, die wahlweise über ein digitales Drehrad eingestellt werden. Eine Kamera und eine begleitende App sind ebenfalls Bestandteil des Heimtrainers.
Über die App werden Trainingseinheiten von Coaches, darunter Schauspieler Terry Crews, angezeigt. Die Software umfasst zudem Funktionen wie eine automatische Wiederholungszählung, Gewichtsanpassung, spielerische Herausforderungen, Erfolge sowie eine detaillierte Fortschrittsverfolgung.
Der Hometrainer beinhaltet laut Hersteller eine »Vielzahl von Trainingseinheiten«. Optional kann man seine Bestleistungen in einer Bestenliste mit dem Rest der Welt vergleichen.
Der Wärmesuite von Mij
Der Suite von Mij wurde speziell für die Überwachung der thermischen Belastung entwickelt. Bisherige Wearables sind nach Angaben des Unternehmens nicht in der Lage, diese Indikatoren zuverlässig darzustellen.
Ziel der Kleidung ist ein effizientes Wärmemanagement, das laut Mij »mit besserer Konzentration, höherer Leistung, weniger Stress und besserem Schlaf« verbunden ist.
Das Gadget gibt personalisierte Tipps, die auf dem individuellen Lebensstil, der Kleidung und den Aktivitäten basieren. Das große Ziel: »ein gesundes und ausgeglichenes Ich«.
Wichtige Messwerte werden mithilfe von Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren überwacht. Immerhin sehen die Anzüge aus wie normale Sportkleidung. Über Preise ist noch nichts bekannt.
Verfolgt ihr die CES 2025 aktiv? Welche Gadgets, Produkte, oder Softwareankündigungen, auch abseits von Wearables, haben euch begeistert oder verwirrt? Gibt es Neuheiten, die ihr für besonders vielversprechend haltet oder seid ihr bei solchen Ankündigungen ohnehin skeptisch? Schreibt uns eure Meinung gerne unten in die Kommentare!

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