So ein Balkonkraftwerk ist eine praktische Sache um Strom zu sparen, weniger abhängig von Energieproduzenten zu sein und den eigenen CO2-Fußabdruck zu senken. Unpraktisch: Ohne Speicher geht dabei viel Strom sozusagen verloren: Wer beim besten Sonnenschein dummerweise arbeiten muss, profitiert weniger.
Aber wir haben ja 2026, inzwischen gibt es Hightech-Speicher von Herstellern wie Anker, die den Sonnenstrom in die Abendstunden retten. Doch welcher Akku ist jetzt für mich am besten geeignet? Im Angebot sind schließlich sowohl die aktuelle Anker Solix 4 Pro Solarbank+ als auch das Vorgängermodell Solix 3 Pro. Das finden wir gleich heraus!
Mehr Solarspeicher brauchen die meisten nicht: Anker Solix 3 Pro + Smart Meter Für Balkonsolar-Aufsteiger: Anker Solix 4 Pro + Smart Meter im AngebotAnker Solix 3 Pro vs. Anker Solix 4 Pro
Bei einigen Punkten unterscheiden sich die beiden Solarspeicher-Generationen sehr drastisch: Bei der nutzbaren Kapazität des Akkus beispielsweise gibt es den größten Unterschied. Beide Systeme sind ansonsten vollwertige Balkonkraftwerk-Zentralen - eine Basis also, an die nur noch die Solarmodule angeschlossen werden müssen.
Sogar Smart Meter zum Auslesen des Stromverbrauches, damit der Akku nur die jeweils benötigte Energiemenge einspeisen kann, liegen den beiden Akku-Angeboten bereits bei, für die Solarmodule müsst ihr indes selbst sorgen. Idealerweise in Abholreichweite, Versand ist bei den sperrigen Platten meist sehr teuer.
Doch zurück zu Anker: Die Solix 4 Pro bietet fast doppelt so viel Speicherkapazität, eine höhere Eingangsleistung für Solarmodule, mehr Power beim AC-Notstromausgang und lässt sich deutlich stärker um Zusatzkapazität erweitern als die Anker Solix 3 Pro.
Damit ist die Sache doch klar, die neue Solix kann mehr, warum also den Vorgänger kaufen? Einerseits, weil die Solix 3 Pro deutlich günstiger ist, andererseits aber auch, weil ihr die Zusatzpower eventuell gar nicht braucht. Doch hier erst einmal die technischen Daten im direkten Vergleich, danach folgt die Erklärung:
| Solarbank 3 E2700 Pro | Solarbank 4 E5000 Pro | |
|---|---|---|
| Nennkapazität | 2.688 Wh / 2,68 kWh | 5.024 Wh / 5,02 kWh |
| max. Speicherkapazität | 16 kWh | 30 kWh |
| max. PV-Eingang | 3.600 W | 5.000 W |
| MPPT | 4 | 4 |
| max. AC-Ladeleistung | 1.200 W | 2.500 W |
| AC-Bypass | 2.000 W | 3.600 W |
| Gewicht | 29,2 kg | 50 kg |
| Abmessungen | 460 × 254 × 279 mm | 460 × 305 × 355 mm |
| Garantie | 10 Jahre | 10 Jahre |
Beide Systeme setzen dabei übrigens auf LFP-Akkuzellen mit einer hohen Zyklenfestigkeit. Bedeutet: Selbst wenn ihr den Akku jeden Tag komplett be- und entladet, könnt ihr ohne spürbare Einschränkungen die komplette Garantiezeit von 10 Jahren damit arbeiten. Eine IP6x-Zertifizierung für die Nutzung im Außenbereich bieten ebenfalls beide Systeme.
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Der primäre Unterschied ist die Leistung, sowohl bei Kapazität als auch bei der Erzeugung und sogar beim Ausgang. Bitte? Balkonsolar darf doch nur 800 Watt einspeisen? Das stimmt - aber wenn nichts ins Stromnetz eingespeist wird, gilt die Grenze nicht. Die Solarbanks bieten beide einen AC-Notstromausgang, mit dem bei Blackout Energie genutzt werden kann. Bei Blackout funktionieren Balkonkraftwerke sonst gar nicht.
Dieser AC-Ausgang liefert bei der 4 Pro bis zu 3.600 Watt, bei der 3 Pro sind es maximal 2.000 Watt. Falls ihr also bei einem Stromausfall das E-Auto (langsam) laden wollt, die Wäsche getrocknet werden muss oder ihr generell mehr als 2.000 Watt benötigt: Greift zur Anker Solix 4 Pro.
Das gilt auch, wenn ihr generell viel Strom verbraucht und euch die 2,68 kWh Speicherkapazität der Solix 3 Pro nicht ausreichen. Mehrpersonenhaushalte oder Nerd-Paare kommen da schnell an ihre Grenzen. Mit 5 kWh bietet die Anker Solix 4 Pro deutlich mehr Kapazität.
Der Speicher muss aber auch erst einmal gefüllt werden können. Ist bei euch also nur wenig Platz für Solarmodule vorhanden, lohnt sich der größte Speicher nicht. So bietet die aktuellere Solix 4 Pro bis zu 5.000 Watt Peak-Solarmodulleistung am Eingang, die Solix 3 Pro kann nur bis zu 3.600 Watt Eingangsleistung verarbeiten. An euren Balkon passen nur ein oder zwei Solarmodule? Dann braucht ihr die größere Leistung nicht. Aber vier Modulen wird der größere Speicher interessant.
Geringer Stromverbrauch und wenig Platz? Dann: Anker Solix 3 Pro Nachteule mit hohem Stromverbrauch? Die Anker Solix 4 Pro ist deine WahlDynamische Stromtarife und Solarspeicher
Nutzer eines dynamischen Stromtarifes können aber trotzdem zur Solix 4 Pro schielen: Beide Akkus lassen sich auch per Steckdose und Netzstrom füllen, um Preisunterschiede bei dynamischen Tarifen mitzunehmen (und nebenbei das Stromnetz zu entlasten). Das geht mit der Solix 4 Pro effektiver, da mehr Kapazität vorhanden ist und der AC-Eingang mit bis zu 2.500 Watt laden kann (Solix 3 Pro: max. 1.200 Watt). Ob sich das rechnet, hängt aber stark von den Preisunterschieden der jeweiligen Börsenpreise ab.
Die jüngste Sonnenfinsternis beispielsweise hat für zwei Stunden für gut 30 Cent pro kWh Preisunterschied gesorgt, allerdings sind finstere Sonnen ja doch eher selten. Aber auch an normalen Tagen schwankt der Börsenstrompreis gerne um ausreichend große Summen, dass es sich rechnen kann.
Die Anker Solix 3 Pro Solarbank ist besser für euch, wenn:
- Ihr keinen außerordentlich hohen Stromverbrauch habt
- Ihr nur wenig Platz für Solarmodule habt
- Ihr keinen dynamischen Stromtarif habt
- Ihr bei der Anschaffung weniger ausgeben wollt
Damit ist die Anker Solix 3 Pro nicht veraltet, nur weil es einen Nachfolger gibt. Sie ist eher das günstigere Einstiegsmodell für alle, die eh nicht mehr benötigen. Warum mehr ausgeben, wenn die Zusatzfähigkeiten eh brach liegen?
Die Anker Solix 4 Pro Solarbank ist besser für euch, wenn:
- Ihr genug Platz für viele Solarmodule habt
- Euer Stromverbrauch überdurchschnittlich hoch ist
- Ihr die Flexibilität einer starken AC-Notstromversorgung wollt
- Die Erweiterbarkeit wichtig ist (bis zu 30 kWh)
- Ihr auch von Preisschwankungen dynamischer Tarife profitieren wollt
Wer zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang mehr als nur eine handvoll Watt verbraucht, ist mit der höheren Speicherkapazität gut bedient. Dazu gehört natürlich die Möglichkeit, den Speicher vorher auch sinnvoll füllen zu können. Ist das gegeben: Greift zur größeren Solix-Solarbank, es ist ärgerlich, wenn der Akku schon Mittags voll ist und die Solarpanels danach faulenzen.
Starker Preis dank 24% Rabatt: Anker Solix 3 Pro Stark Nachgefragt weil starkes Angebot: Anker Solix 4 ProBeide Anker-Akkus sind empfehlenswert
Ihr merkt schon: Beide Systeme bieten alles, was sich ein Balkonkraftwerknutzer so wünschen kann - die 4 Pro halt von allem ein bisschen mehr. Der Aufpreis lohnt sich nicht immer, schaut also vor dem Kauf, wie euer Stromverbrauch so aussieht und ob ihr Platz für vier oder mehr Solarmodule an einer möglichst unverschatteten Stelle habt.
Solix 3 Pro: Noch lange nicht veraltet, sondern für viele der Preis-Leistungs-Akku Neu, stark, ideal für XL-Stromverbrauch und stark reduziert: Anker Solix 4 Pro