Neue Macs, die iPhone-18-Serie, zwei Apple Watches und vieles mehr – dieses Jahr wird Apple aller Voraussicht nach wieder groß auftrumpfen. Aber diese Geräte lassen mich weitgehend kalt. Gut, mit Ausnahme des iPhone Folds.
Meine Augen richten sich 2026 vorrangig auf die mögliche Vorstellung eines ganz besonderen neuen Produkts: das Apple HomePad. Richtig gelesen: »Pad« und nicht »Pod«. An der kleinen Box soll nämlich ein Display befestigt sein.
Wenn Apple die richtigen Knöpfe drückt, könnte ich mir das Gerät für meine vier Wände durchaus vorstellen.
Was soll(te) der Apple HomePad können?
Das 7 Zoll große Display soll als Steuerzentrale des neuen »HomeOS« fungieren, wie aus älteren Leaks hervorgeht. Allein ein neues Betriebssystem kitzelt schon meine Neugier.
Viel ist dazu noch nicht bekannt. Ich hoffe zudem auf praktische Funktionen:
- Vermutlich fungiert das HomePad als leistungsstarker Hub, um Smart-Home-Geräte verschiedenster Hersteller zu vernetzen und natürlich zu steuern.
- Das Display dient dazu als Steuerzentrale und zeigt diverse Informationen anhand von Widgets an, je nach Anwendungsfall.
- Entweder blendet das Teil Uhrzeit sowie Temperatur an, oder ich trete näher heran und HomeOS wechselt die Ansicht automatisch zu detaillierten Steuerelementen (Thermostat-Regler sowie Lichtschalter).
- Fortschrittliche Sensoren könnten erkennen, ob ich mich im Raum befinde und Lichter oder andere Geräte entsprechend ein- und ausschalten.
Ich sehe eine große Stärke in der Verbindung mit einem iPhone oder einer Apple Watch. Die neuesten Modelle besitzen den neuesten Ultrabreitband-Chip, der eine extrem präzise Ortung der Geräte ermöglicht.
Das HomePad könnte erkennen, wenn ich mich dem Gerät nähere, und eine nahtlose Übergabe ermöglichen. Dadurch ließen sich Anrufe oder Musik schnell und einfach auf das Display der Box übertragen.
Neben Smart-Home-Anwendungen gibt es durchaus weitere Einsatzzwecke, etwa als digitalen Bilderrahmen. Klar, solche Produkte gibt es schon lange und weitaus günstiger.
Aber meine liebsten Fotos pflege ich fortlaufend in der Fotos-App von Apple und markiere sie entsprechend als Favoriten. Das HomePad zeigt diese also möglicherweise automatisch an.
Standard-Apps wie Kalender, Notizen und Erinnerungen werden vermutlich ebenfalls verfügbar sein, ebenso wie Siri 2.0.
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Siri 2.0 muss glänzen
Mit iOS 26.4 wird die überarbeitete Version von Siri mit Gemini als Unterbau auf die ersten Geräte gebracht. Mit iOS 27 sind demnach große Überarbeitungen für Siri geplant. Der desolate Zustand des Sprachassistenten ist ein Grund, warum das HomePad auf sich warten lässt, so munkelt man.
Auf dem Gerät könnte Apples Sprachassistentin glänzen. Morgens zeigt mir das Display meine To-dos und wichtige Termine an, die ich per Spracheingabe ergänzen, ändern oder erweitern kann. Dank des kontextuellen Verständnisses von Siri könnte ich fortlaufend Fragen stellen, ohne das Thema neu zu benennen.
All das erledige ich von meinem Schreibtisch aus, während über die Box gleichzeitig im Homeoffice meine Lieblingsplaylist läuft. Genau dafür käme ein solches Gerät für mich infrage.
Ein smarter Lautsprecher mit Display begleitet mich im Homeoffice durch den Arbeitstag. Er reguliert auf Anfrage das Licht, speichert meine Gedanken und steht mir als leistungsstarker Assistent samt Bildschirm zur Seite.
Wenn Apple mir das mit dem HomePad zu einem fairen Preis anbietet, bin ich auf jeden Fall interessiert.
Zumindest mehr als an den üblichen Verdächtigen. Laut Macrumors werden in diesem Jahr einige neue Geräte vorgestellt. Mit dabei sind zwei iPads, fünf Macs, vier iPhones, zwei Apple Watches, AirPods und noch mehr.
Was haltet ihr von der Idee eines HomePads? Könnte das Konzept voll aufgehen oder wird es eine Luftnummer? Was müsste Apple eurer Meinung nach tun, damit ein solches Produkt für euch interessant wird? Schreibt eure Ideen gerne unten in die Kommentare.

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