Apples neue Rechner mit M6 sind schon da – aber für das wahre Upgrade solltet ihr Mittwoch im Auge behalten

Apple hat das MacBook Pro und den iMac mit M6 vorgestellt. Das Modell mit OLED-Touch lässt dafür noch ein kleines bisschen auf sich warten.

Das MacBook Pro mit M6-Chip ist da – das Highlight des neuen Line-ups folgt aber erst noch. (Bildquelle: Apple) Das MacBook Pro mit M6-Chip ist da – das Highlight des neuen Line-ups folgt aber erst noch. (Bildquelle: Apple)

Apple hat das 2026-Upgrade seines Portfolios vorgestellt – zumindest einen Teil davon. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung verlauten lässt, sind ab sofort das 14 Zoll große MacBook Pro sowie der iMac mit dem neuen M6-Chip ausgestattet.

Spannender dürfte es dafür am Mittwoch werden: Am 28. Oktober 2026 lädt Apple zu einem unter Ausschluss der Öffentlichkeit abhaltenes Event ein, bei dem laut Bloomberg ein touchfähiges OLED-Modell im Mittelpunkt stehen soll.

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MacBook Pro und iMac mit M6: Technische Daten im Schnelldurchlauf

Das 14-Zoll-MacBook Pro bekommt laut Apple den M6 mit 12-Core-CPU und -GPU – macht jeweils zwei Kerne mehr als beim M5.

Gegenüber diesem verspricht der Konzern bis zu 30 Prozent mehr Grafikleistung (gemessen an einem M5-Modell mit 10 Kernen, 32 GByte und 4 TB) und bis zu 25 Prozent schnellere KI-Berechnung.

Apple MacBook Neo
Apple MacBook Neo
13 Zoll, Apple A18 Pro, 8 GB shared Memory, 512 GB SSD

Standardmäßig sind 16 GByte Arbeitsspeicher verbaut; bis zu 32 GByte lassen sich konfigurieren, Hinzu kommen bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit, WLAN 7 sowie die Farben Space Schwarz und Silber. Hierzulande startet das MacBook Pro M6 bei 2.300 Euro.

Den iMac gibt es laut Apple wiederum in zwei M6-Varianten. Diese teilen sich in eine Version mit 10-Core-CPU und -GPU für 1.800 Euro oder mit jeweils 12 Kernen für 2.000 Euro auf.

Der iMac mit M6-Chip präsentiert sich wie gewohnt auch gern in knallbunten Farben. (Bildquelle: Apple) Der iMac mit M6-Chip präsentiert sich wie gewohnt auch gern in knallbunten Farben. (Bildquelle: Apple)

Das größere Modell bringt serienmäßig Touch ID und vier Thunderbolt-4-Anschlüsse mit; 2,5-Gigabit-Ethernet ist hingegen nur bei der größeren Variante an Bord. Bei der Grafik verspricht Apple nach eigenen Tests bis zu doppelte Leistung gegenüber dem M4, der die letzte iMac-Iteration antrieb.

Für beide Modelle gilt ein Marktstart am 6. November 2026. Wie gewohnt nimmt Apple pünktlich zur Ankündigung Vorbestellungen im Online-Store entgegen.

Erster Touch-MacBook wohl unterwegs

Das über Apples Marketing-Vizepräsidenten Greg Joswiak "Pro and Tell" getaufte Privatevent wird am 28. Oktober hingegen eine weitere Version des MacBook Pro herausbringen, wie Bloomberg erklärt. Das Notebook soll demnach in 14 und 16 Zoll erscheinen, den heutigen MacBook-Pro-Modellen äußerlich ähneln, aber weniger wiegen und zusätzlich die vom iPhone bekannte Dynamic Island zeigen.

  • Touch soll dabei nur ein zusätzlicher Eingabeweg neben Tastatur und Trackpad sein. Bloomberg zufolge will Apple betonen, dass weder ein Mac-iPad-Mischgerät entsteht noch der Mac zum Touch-first-Rechner wird.
  • Dafür passt der Konzern macOS Golden Gate an: Die Oberfläche soll je nach letzter Eingabe zwischen Finger und Trackpad wechseln; Dock und Menüleiste sind wiederum für die Touchbedienung optimiert.

Das Upgrade soll sich wiederum nur auf den Bildschirm beziehen. Bloomberg zufolge wird der oben vorgestellte M6 nicht in dem OLED MacBook Pro stecken und weiter auf den M5 Pro und M5 Max setzen.

Wo das M6-Modell in diesem Gefüge landet, dürfte spannend bleiben. Mit einem normalen M-Chip sei das 14-Zoll-MacBook Pro funktional schließlich kaum mehr als ein teureres MacBook Air.


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