2026 könnte als eines der produktreichsten Jahre in die jüngere Apple-Geschichte eingehen. Zwar hält der Konzern abseits der WWDC und der traditionellen Herbst-Keynote eher wenige klassische Events ab, doch in diesem Jahr haben die Kalifornier bereits etliche Neuheiten per Pressemitteilung enthüllt.
Nach dem iPhone 18 Pro und dem iPhone Duo stellte Apple seine neuen Smart-Home-Geräte vor – und jetzt folgt der nächste Streich.
Denn für diesen 28. Oktober plant Apple ein Event unter dem Motto »Pro and Tell«. Dort sollen Produkte im Mittelpunkt stehen, auf die viele von euch seit Jahren warten – allen voran ein MacBook mit Touchscreen als absolutes Highlight.
Update: Kaum ausgesprochen, ist es schon passiert. Apple hat offenbar vorgegriffen, damit die volle Aufmerksamkeit den anderen Geräten gilt: Der Hersteller hat soeben das iPad Mini 2026 vorgestellt – nicht nur mit OLED-Display, sondern auch mit dem A20-Pro-Chip.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite XATAKA und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Dieses Flagschiff wird erwartet
Das MacBook Pro wurde Ende letzten Jahres auf den M5 aktualisiert, und leistungsstärkere Versionen dieser Apple-Silicon-Generation folgten Anfang 2026. Dennoch stand nach jeder MacBook-Vorstellung dieselbe Frage im Raum: Wann wagt sich Apple endlich an ein Notebook mit Touchscreen?
Bekanntlich war das etwas, das Steve Jobs verabscheute, doch Apple arbeitet wohl schon seit 2018 an einem MacBook mit berührungsempfindlichem Display.
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Im aktuellen Newsletter von Mark Gurman bei Bloomberg berichtet der Journalist, dass wir an diesem Mittwoch das MacBook Pro mit dem lang ersehnten OLED-Touch-Panel sehen werden. Laut MacRumors soll es in Varianten mit 14 und 16 Zoll erscheinen und statt einer Notch ein Pendant zur Dynamic Island des iPhones erhalten.
»Wir haben unzählige Nutzertests durchgeführt, aber es funktioniert einfach nicht. Nach kurzer Zeit ermüden die Arme, und bei längerer Nutzung fühlt es sich an, als fiele der Arm ab. Sie sind ergonomisch furchtbar.« – Steve Jobs über Touchscreens bei Laptops
Dieses neue Gerät tritt an, um in jenem Segment mitzumischen, das weder das iPad noch das herkömmliche MacBook bedienen: Convertibles. Und es kommt keineswegs allein:
M6-Prozessor: Das Basis-MacBook-Pro erhält ebenfalls ein Upgrade und wechselt vom M5 auf den neuen M6, der bereits vor einigen Wochen im Mac mini und Mac Studio Einzug gehalten hat. Auch der iMac überspringt den zwei Jahre alten M4 und erhält den M6, ergänzt durch Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. In beiden Fällen handelt es sich um ein reines Chip-Upgrade ohne Designanpassungen oder neue Anschlüsse.
iPad Mini mit OLED: Es gehört zweifellos zu den am sehnlichsten erwarteten Geräten. Ob sich das Gehäusedesign ändert, bleibt abzuwarten, doch allein der Wechsel auf ein OLED-Panel verschafft dem kleinsten Tablet der Familie einen spürbaren Qualitätssprung bei der Medienwiedergabe.
Wann könnte das Gerät erscheinen?
Natürlich basieren viele Details noch auf Leaks und Gurmans aktuellem Bericht. Apple selbst hat das Presse-Event unter dem Titel »Pro and Tell« jedoch bereits bestätigt.
Vor Ort kann die Fachpresse die neuen Geräte direkt ausprobieren. Los geht es um 10:00 Uhr Ortszeit (19:00 Uhr deutscher Zeit) – ihr könnt euch also auf frische Eindrücke einstellen.
Das große Fragezeichen bleibt der Preis. Bei der aktuellen Marktlage zögern Hersteller kaum noch, an der Preisschraube zu drehen. Apple hat das erst kürzlich bei den iPhone-Pro-Modellen, den Macs und sogar beim regulären iPhone 17 bewiesen, das jetzt 100 Euro teurer ist.
Aktuell startet das MacBook Pro mit M5 bei 2.229 Euro und der iMac bei 1.819 Euro – bleibt abzuwarten, wie Apple die M6-Modelle einpreist. Das iPad Mini wiederum beginnt bei 679 Euro.
Besonders spannend wird sein, wo sich eine völlig neue Gerätekategorie wie das Touchscreen-MacBook-Pro einsortiert und welcher Chip darin steckt: der M6 oder direkt ein M5 Pro.
Denn das wäre ein denkbarer Schachzug: Apple könnte reguläre MacBook-Pro-Modelle mit den Basischips jährlich aktualisieren, während die leistungsstärkeren Pro- und Max-Varianten exklusiv dem Touchscreen-MacBook vorbehalten bleiben, um noch höhere Einstiegspreise zu rechtfertigen. Bald wissen wir mehr.

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