Eigentlich wurde es erst für diesen Mittwoch, den 28., erwartet, doch Apple kam den Vorhersagen von Mark Gurman zuvor. Völlig überraschend hat der Hersteller das iPad Mini 2026 enthüllt.
Es bringt nicht nur das sehnlich erwartete OLED-Panel mit, sondern setzt auf denselben SoC, der schon im iPhone 18 Pro Max sitzt.
Das ist längst nicht die einzige Neuerung: Das kompakte Tablet erhält eine umfassende Frischekur im Inneren sowie Anpassungen bei vertrauten Details – unter anderem wandert die Frontkamera an eine ganz neue Position.
Hier aufklappen
| | iPad Mini 2026 |
|---|---|
| Abmessungen und Gewicht | 19,53 x 13,26 x 0,54 cm 255 Gramm |
| Display | 8,5-Zoll-OLED-Panel Auflösung von 2.316 x 1.512 Pixeln Antireflexbeschichtung (optional) Spitzenhelligkeit von 1.200 Nits Maximale Vollbildhelligkeit von 600 Nits |
| Prozessor | Apple A20 Pro |
| Speicherplatz | 128, 256 oder 512 GB |
| Hauptkamera | 12 MP Blende f/1,8 Videoaufnahme bis zu 4K bei 60 fps |
| Frontkamera | 12 MP mit Folgemodus (Center Stage) Blende f/2 Videoaufnahme bis zu 1080p bei 60 fps |
| Betriebssystem | iPadOS 27 |
| Konnektivität | Wi-Fi 7 Bluetooth 6 N1-Chip Optionales 5G mit C2-Chip |
| Sonstiges | Touch ID Laden über USB-C Magnetische Halterung für Apple Pencil IP67-Zertifizierung |
| Preis | Ab 749,00 Euro |
Technische Daten des iPad Mini 2026
Endlich ein OLED-Panel: Der Bildschirm des iPad Mini von 2024 wirkte allmählich nicht mehr zeitgemäß. Das lag weniger an der Bildschirmdiagonale, die nun von 8,3 Zoll minimal auf 8,5 Zoll anwächst, sondern an der zugrundeliegenden Paneltechnik.
So scharf und ansehnlich Apples Liquid-Retina-Bildschirme dank der hohen Pixeldichte auch sein mögen – gegen ein echtes OLED-Display haben LCD-Lösungen keine Chance mehr.
Genau hier legt Apple nach:
- Das neue iPad Mini erhält einen etwas größeren Screen mit höherer Auflösung, um die gewohnt knackige Pixeldichte von 326 ppi beizubehalten.
- Dank der OLED-Technologie wird der Medienkonsum auf dieser Generation spürbar brillanter ausfallen.
Die Unterstützung für den Apple Pencil bleibt erhalten, gleichzeitig hat das Gehäuse Diät gehalten: Statt 0,63 Zentimetern misst das Tablet nun schlanke 0,54 Zentimeter in der Tiefe. Beim Gewicht spart ihr ebenfalls ein – von 293 Gramm schrumpft die Wi-Fi-Ausführung auf 255 Gramm.
Beim restlichen Design bleibt vieles vertraut, allerdings wandert die Frontkamera mit Folgemodus (Center Stage) nun an die breite Längsseite. Das fühlt sich bei Videoanrufen wesentlich natürlicher an, da ihr das Gerät in solchen Szenarien meist im Querformat haltet.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Gewaltiger Leistungssprung
So erfreulich das OLED-Upgrade ist, so spannend fällt der Blick unter die Haube aus. Auch wenn genaue Angaben zu Akku und Arbeitsspeicher noch fehlen, steht der Antrieb bereits fest: Das kompakte Tablet wird vom neuen A20 Pro befeuert.
In der Praxis sorgt der SoC etwa im iPhone 18 Pro Max für ordentlich Spaß. Der Chip ist Kraftpaket, das selbst manchem Notebook-Prozessor Konkurrenz macht und hier in zwei Konfigurationen antritt:
- A20 Pro mit 5 CPU-Kernen und 7 GPU-Kernen in der 128- oder 256-GB-Speichervariante.
- A20 Pro mit 6 CPU-Kernen und 7 GPU-Kernen im 512GB-Speichermodell.
Beide Chip-Varianten bieten hardwarebeschleunigtes Raytracing sowie eine 16-Kern-Neural-Engine für anspruchsvolle KI-Berechnungen. Siri AI und Apple Intelligence sind folglich integraler Bestandteil – auch wenn wir in Europa bekanntlich vorerst mit einem reduzierten Funktionsumfang vorliebnehmen müssen.
15:01
iPad (Pro) oder MacBook? Diese Unterschiede müsst ihr 2026 kennen
Der Preis zieht ebenfalls an
Wenn die Rechenleistung nach oben schießt, bleibt das Preisschild nicht verschont. Das iPad Mini aus dem Jahr 2024 ging damals für rund 600,00 Euro an den Start, kletterte durch Engpässe bei den Komponenten aber bald auf 679,00 Euro.
Mit dem iPad Mini 2026 steigt die Einstiegshürde nun auf stolze 749,00 Euro für das Basismodell mit 128 GB Speicherplatz – ein Depot, das bei moderner Mediennutzung rasch an seine Grenzen stößt.
Zudem schrumpft die Farbauswahl auf Polarstern und Mitternacht – die bisherigen Farbtöne Violett und Grün entfallen ersatzlos. Wollt ihr mehr Speicherplatz, werden für 256 GB bereits 879 Euro fällig, während die 512-GB-Ausführung mit 1.129 Euro zu Buche schlägt.
Diese Preise gelten für die reinen Wi-Fi-Varianten; wer unterwegs auf 5G setzen möchte, muss mindestens 919 Euro einkalkulieren.
Wenn ihr das absolute Komplettpaket wollt, landet ihr bei beachtlichen 1.429 Euro: Dafür erhaltet ihr den voll ausgebauten A20 Pro mit maximaler Kernanzahl, 512 GB Speicherplatz, Cellular-Modem und das strukturierte Nanotexturglas, das ihr bereits von den MacBook-Pro-Modellen kennt.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.