Smart-Glasses wie die Meta Ray-Ban werden immer beliebter. Leider werden die Brillen aber auch vermehrt genutzt, um andere Personen, vor allem Frauen, heimlich zu filmen.
Im Internet verbreitet sich gerade eine kuriose Methode, um die Verbreitung solcher Inhalte zu verhindern.
»Copyright Hacking« ist anfällig
Smart-Glasses sind in diesem Sommer nicht nur in der Tech-Nische ein großes Thema. Die Freibad-Saison hat auch dafür gesorgt, dass großflächig über die Brillen berichtet wurde.
Einige Freibäder haben die Brillen mit Kamerafunktion sogar schon komplett verboten. Das Fotografieren und Filmen von Fremden ist eigentlich ohnehin untersagt, kann mit den Brillen aber eben sehr unauffällig vorgenommen werden.
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Meta Ray-Ban Display: So sehen die neuen Smart-Glasses aus
So landen zahlreiche Bilder und Videoaufnahmen von oft nur sehr leicht bekleideten Menschen, vor allem eben Frauen, im Internet. Online wird gerade über eine kuriose Methode diskutiert, die zumindest die Verbreitung solcher Inhalte verhindern soll.
So soll es tatsächlich helfen, laut Disney-Musik oder andere urheberrechtlich geschützte Songs abzuspielen. Die Idee wird auch »Copyright Hacking« genannt und zielt darauf ab, dass viele Plattformen wie YouTube Inhalte automatisch sperren, wenn solche Lieder ohne Zustimmung genutzt werden.
Dieser Ratschlag wird allerdings auch mit einer ordentlichen Prise Kritik geteilt. So schreiben mehrere User etwa, dass Disney-Songs offenbar »besser geschützt werden als Frauen«.
Link zum Twitter-Inhalt
Es wird zudem hinterfragt, wie effektiv diese Methode tatsächlich ist. Im Zweifelsfall könnte das Audio ja auch einfach herausgeschnitten werden. Zudem wird so nicht verhindert, dass die Aufnahmen überhaupt erstellt werden. Außerdem muss man ja erst einmal merken, dass man überhaupt heimlich gefilmt wird.
AR-Brillen sind gekommen, um zu scheitern – und das sage ich als langjähriger Fan
Wichtiger wären also wohl Maßnahmen der Hersteller solcher Brillen oder Betreiber der Plattformen, auf denen das Material verbreitet wird. Ansonsten dürften weitere Verbote für solche Geräte in Zukunft alternativlos werden. Zumal zukünftige Modelle noch mehr wie »normale« Sonnenbrillen aussehen sollen, was das Erkennen abermals weiter erschwert.
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