Was tun, wenn ihr heimlich von smarten Brillen gefilmt werdet? Die Antwort des Internets lautet: Lieder aus Toy Story abspielen

Disney-Songs sollen tatsächlich verhindern, dass heimlich aufgenommene Videos verbreitet werden.

Smart-Glasses wie die Meta Ray-Ban werden vermehrt zum Problem. (Bild: Meta) Smart-Glasses wie die Meta Ray-Ban werden vermehrt zum Problem. (Bild: Meta)

Smart-Glasses wie die Meta Ray-Ban werden immer beliebter. Leider werden die Brillen aber auch vermehrt genutzt, um andere Personen, vor allem Frauen, heimlich zu filmen.

Im Internet verbreitet sich gerade eine kuriose Methode, um die Verbreitung solcher Inhalte zu verhindern.

Smart-Glasses sind in diesem Sommer nicht nur in der Tech-Nische ein großes Thema. Die Freibad-Saison hat auch dafür gesorgt, dass großflächig über die Brillen berichtet wurde.

Einige Freibäder haben die Brillen mit Kamerafunktion sogar schon komplett verboten. Das Fotografieren und Filmen von Fremden ist eigentlich ohnehin untersagt, kann mit den Brillen aber eben sehr unauffällig vorgenommen werden.

Video starten 4:17 Meta Ray-Ban Display: So sehen die neuen Smart-Glasses aus

So landen zahlreiche Bilder und Videoaufnahmen von oft nur sehr leicht bekleideten Menschen, vor allem eben Frauen, im Internet. Online wird gerade über eine kuriose Methode diskutiert, die zumindest die Verbreitung solcher Inhalte verhindern soll.

So soll es tatsächlich helfen, laut Disney-Musik oder andere urheberrechtlich geschützte Songs abzuspielen. Die Idee wird auch »Copyright Hacking« genannt und zielt darauf ab, dass viele Plattformen wie YouTube Inhalte automatisch sperren, wenn solche Lieder ohne Zustimmung genutzt werden.

Dieser Ratschlag wird allerdings auch mit einer ordentlichen Prise Kritik geteilt. So schreiben mehrere User etwa, dass Disney-Songs offenbar »besser geschützt werden als Frauen«.

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Es wird zudem hinterfragt, wie effektiv diese Methode tatsächlich ist. Im Zweifelsfall könnte das Audio ja auch einfach herausgeschnitten werden. Zudem wird so nicht verhindert, dass die Aufnahmen überhaupt erstellt werden. Außerdem muss man ja erst einmal merken, dass man überhaupt heimlich gefilmt wird.


AR-Brillen sind gekommen, um zu scheitern – und das sage ich als langjähriger Fan


Wichtiger wären also wohl Maßnahmen der Hersteller solcher Brillen oder Betreiber der Plattformen, auf denen das Material verbreitet wird. Ansonsten dürften weitere Verbote für solche Geräte in Zukunft alternativlos werden. Zumal zukünftige Modelle noch mehr wie »normale« Sonnenbrillen aussehen sollen, was das Erkennen abermals weiter erschwert.


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