Arc Raiders – beste Einstellungen: Mit diesen Settings holt ihr die meisten FPS heraus, ohne die Grafik arg zu beeinträchtigen

Mit den richtigen Grafikeinstellungen steigert ihr in Arc Raiders eure FPS deutlich – fast ohne sichtbaren Qualitätsverlust.

Obwohl Arc Raiders vorbildlich optimiert ist, gibt es noch die ein oder andere Stellschraube, an der man drehen kann. (Bildquelle: Nexon, GameStar Tech) Obwohl Arc Raiders vorbildlich optimiert ist, gibt es noch die ein oder andere Stellschraube, an der man drehen kann. (Bildquelle: Nexon, GameStar Tech)

Arc Raiders ist der neue Liebling der PC-Community: Der Shooter von Embark Studios hat sich nicht nur an die Spitze der Steam-Topseller geschossen, sondern überzeugt auch mit starken Bewertungen: Über 90 Prozent der Spieler vergeben derzeit einen Daumen nach oben.

Mit einem Spitzenwert von rund 264.000 gleichzeitig aktiven Spielern zählt es zudem zu den aktuell sieben meistgespielten Games auf Steam.

Kein Wunder also, dass viele Gamer das Maximum aus dem Spiel herausholen wollen, vor allem in Sachen Performance.

Arc Raiders beeindruckt mit seiner detailreichen Sci-Fi-Welt auf Basis der Unreal Engine 5, und zeigt auch, dass der viel kritisierte Spiele-Motor durchaus effizient und performant sein kann.

Trotz der aufwendigen Effekte und dynamischer Beleuchtung läuft das Spiel auf vielen Systemen überraschend rund. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr trotzdem noch ein paar zusätzliche FPS herausholt.

Die Grafikeinstellungen

Hier ist eine Übersicht, welche Optionen die Performance am stärksten beeinflussen, und wie ihr sie optimal einstellt:

EinstellungEmpfehlung (Mittel- bis Oberklasse, 4K)FPS-Auswirkung*Beschreibung
KantenglätterTAAUSehr HochModerne Upscaler bieten sauberes Bild bei deutlich besserer Performance als klassisches Anti-Aliasing.
DLSS-Modellabhängig von der GPUHochDas neuere Transformer-Modell liefert schärferes, stabileres Upscaling kostet aber spürbar Performance gegenüber der CNN-Version.
BewegungsunschärfeAusNiedrigSorgt für cineastischen Look, mindert aber Klarheit und kann bei schnellen Bewegungen stören.
SichtdistanzHoch bis EpischHochBestimmt, wie weit Objekte, Vegetation und Details sichtbar bleiben.
Anti-AliasingEpischKeineGlättet Kanten effektiv, kostet kaum Leistung, aber verbessert das Gesamtbild sichtbar.
SchattenMittelHochStarke Auswirkung auf FPS – mittlere Stufe liefert gutes Gleichgewicht zwischen Schärfe und Leistung.
NachbearbeitungMittelSehr HochBloom, Lens Flare und Motion Blur bringen mehr cineastischen Look, kosten aber ordentlich Performance.
TexturEpischNiedrigKaum Performanceverlust, aber deutlich schärfere Oberflächen – lohnt sich fast immer. Zumal das Spiel sehr Speicher-schonend ist.
EffekteMittel bis HochNiedrig bis MittelWeniger Rauch und Partikel sorgen für stabilere FPS in actionreichen Szenen.
SpiegelungenMittelMittel bis HochRealistische Reflexionen sehen gut aus, sind aber GPU-intensiv, besonders bei Wasserflächen.
LaubHochMittelRegelt, wie Pflanzen dargestellt werden – höhere Werte wirken natürlicher, kosten aber GPU-Leistung in offenen Gebieten.
Globale BeleuchtungMittelMittel bis HochBeeinflusst Lichtstimmung und Dynamik stark, frisst dennoch vergleichsweise moderat Rechenleistung.

Sehr hoch (über +10 Prozent), Hoch (+7,5 bis +10 Prozent), Mittel (+2,5 bis +5 Prozent), Niedrig (+1 - +2,5 Prozent), Keine (0 bis +1 Prozent).

*Immer ausgehend von Episch im Vergleich zu Niedrig.

Raytracing: Nur für High-End-Systeme sinnvoll

Arc Raiders bietet optional Raytracing für realistischere Globale Beleuchtung. Der visuelle Unterschied ist sichtbar, aber nicht spielentscheidend – und kostet spürbar Leistung (circa 20 Prozent).

Wer keine RTX 4080, RX 7900 XTX oder eine bessere Karte besitzt, sollte Raytracing in 4K-Auflösung deaktivieren. Es sei denn, folgende Optionen kommen in Frage:

Frame Generation: Mehr Bilder

Der Steam-Hit unterstützt (Multi-)Frame-Generation, wodurch zusätzliche Zwischenbilder berechnet werden, um die sichtbare Bildrate deutlich zu erhöhen. Das Ergebnis: flüssigere Bewegungen, besonders in GPU-limitierten Szenen.

Allerdings steigt die Latenz (Eingabeverzögerung) leicht an, und gelegentlich können minimale Artefakte sichtbar werden. Für Einzelspieler oder Koop-PvE ist das kaum störend, in kompetitiven PvP-Szenarien kann das jedoch ein Nachteil sein.

Video starten 14:18 Arc Raiders - Weihnachten für Shooter-Fans!

DLSS und andere Upscaler: Mehr FPS bei gleicher Schärfe

Das Spiel unterstützt DLSS (Nvidia), FSR (AMD), XeSS (Intel), TAAU und TSR (internes UE5-Upscaling). Alle Methoden erhöhen die Bildrate spürbar, indem sie in niedrigerer Auflösung rendern und das Bild intelligent hochskalieren. Der Performance-Zugewinn ist drastisch.

Für die meisten Systeme gilt:

  • Die Qualitätsmodi von DLSS, FSR und XeSS bieten das beste Verhältnis aus Schärfe und Leistung.
  • Performance-Modi lohnen sich nur bei sehr leistungsschwachen GPUs oder unter Verwendung des Transformer-Modells bei Nvidia-Grafikkarten.
  • TSR ist eine solide Option, wenn ihr eine Karte nutzt, die weder DLSS, FSR noch XeSS unterstützt.

Allgemeine Qualitätsstufe: Basis für Feintuning

ARC Raiders bietet wie viele Spiele mehrere Presets (Niedrig, Mittel, Hoch, Episch). Diese sind ein guter Ausgangspunkt, um schnell die richtige Leistungsbasis zu finden.

Empfehlung:

  • »Episch« für High-End-Geräte (RTX 4090, RTX 5090)
  • Hoch für Oberklasse-Systeme (RTX 5070 Ti, RX 9070 XT).
  • Mittel für stabile FPS auf Mittelklasse-GPUs (RTX 4060, RX 7600).
  • Niedrig nur für schwächere Setups (RTX 2070, RX 5700).

Im Idealfall nutzt ihr ein Preset und passt anschließend gezielt einzelne Optionen an. So findet ihr schnell die perfekte Balance aus Optik und Performance.

Fazit: Stark optimiert, mit Feintuning noch besser

ARC Raiders beweist eindrucksvoll, dass Spiele auf Basis der Unreal Engine 5 nicht zwangsläufig zu Performance-Killern werden müssen. Die Entwickler haben den Shooter hervorragend optimiert, selbst auf Mittelklasse-Hardware läuft er erstaunlich flüssig.

Wer jedoch ein paar Optionen gezielt anpasst, kann noch deutlich mehr aus seinem System herausholen: Reduzierte Schattenqualität, angepasste Sichtdistanz und aktiviertes Upscaling (DLSS / FSR / XeSS / TSR) sorgen für stabile FPS, ohne dass die beeindruckende Optik darunter leidet.

Mit Features wie (Multi-)Frame-Generation und dem neuen Transformer-basierten DLSS-Modell zeigt ARC Raiders zudem, wie moderne KI-Technologien Bildqualität und Performance gleichzeitig verbessern können. Das Ergebnis: ein dynamischer, flüssiger Shooter, der visuell durchaus Maßstäbe setzt, ganz ohne Ruckeln.



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