Kameras, die zwischen Mensch und Tier unterscheiden, Gefahren wie Rauch erkennt, selbstlernend besser werden und sich bis zu 50 Gesichter merken. Die Kameras, die Arlo auf der IFA gezeigt hat, sollen nicht mehr nur passiv ein Bild aufnehmen, sondern aktiv vor aufziehenden Problemen warnen.
Die Technik, die das möglich machen soll: Natürlich KI.
Ich habe mir die neuen Kameras von Arlo auf der IFA angeschaut, um herauszufinden: Wo geht die Reise hin für Security-Kameras?
Ersteindruck des Arlo-Systems
Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Besonders die Arlo Ultra 2 sticht heraus: Sie vermittelt ein wertiges Gefühl, ist robust verarbeitet und wetterfest. Im direkten Handling wirkt sie stabiler und langlebiger als viele günstigere Konkurrenzmodelle.
Auch die Bildqualität überzeugt: Mit bis zu 4K-Auflösung liefert die Kamera gestochen scharfe Aufnahmen, die Details selbst auf größere Entfernung sichtbar machen. Bewegungen oder Gesichter lassen sich damit nicht nur an der Haustür, sondern auch im Garten oder auf der Einfahrt klar erkennen.
In Kombination mit der hohen Reichweite und dem weiten Blickwinkel entsteht ein Abdeckungsgrad, der für typische Wohnsituationen mehr als ausreicht.
Arlo setzt auf KI
Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Besonders die Arlo Ultra 2 sticht heraus: Sie vermittelt ein wertiges Gefühl, ist robust verarbeitet und wetterfest. Im direkten Handling wirkt sie stabiler und langlebiger als viele günstigere Konkurrenzmodelle.
Sie wird mit Magneten an der Halterung befestigt und kann so schnell ausgerichtet werden. Auf die Nachfrage, was passiert, wenn sie gestohlen wird, merkte Arlo an, dass man einen sehr guten Schnappschuss des Diebes hätte, aber auch, dass die Firma gestohlene Kameras direkt ersetzt.
Wie nutzt Arlo nun Künstliche Intelligenz?
Der Unterschied zu klassischen Kamerasystemen liegt in der KI-gestützten Objekterkennung. Während herkömmliche Systeme oft nur einfache Bewegungsmelder einsetzen – anfällig für Fehlalarme durch Schatten, wechselndes Licht oder Wind –, filtert Arlo gezielt relevante Ereignisse.
So sollt ihr Benachrichtigungen gezielt nur dann erhalten, wenn es wichtig ist, zum Beispiel wenn euer Hund ins Wohnzimmer läuft oder ein Paket vor die Tür gelegt wird.
Zwar verfügen die Kameras nicht über eigene Rauch- oder Feuersensoren, doch gekoppelt mit kompatiblen Meldern sollen sie bei Rauch automatisch Videoaufzeichnungen starten und Push-Benachrichtigungen senden können.
Eine Live-Demo gab es nur durch die gespeicherten Gesichter der Arlo-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die um den Stand herumschwirrten. Man konnte nach der Gesichtserkennung sortieren, Personen markieren, ignorieren oder Filtern. Für das Feuer und die Haustiere ließ sich vor Ort kein Test durchführen.
Eine Einordnung des Arlo-Systems
Im Markt für smarte Haussicherheit positioniert sich Arlo zwischen günstigen WLAN-Kameras und komplexen Alarmanlagen. Preislich bewegen sich die Produkte im mittleren bis oberen Segment, was für Einsteiger eine Hürde sein kann.
So kostet ein 2er-Set der Arlo Ultra 2 aktuell rund 700 Euro. Dazu käme dann noch das Abo-Modell mit je nach Paket 6 bis 19 Euro pro Monat. Dafür erhält man jedoch hochwertige Verarbeitung, moderne Technik und Features wie den 180-Grad-Aufnahmebereich, durch den der Kamera so gut wie nichts entgeht.
Und klar ist für mich nach dem Besuch: Schon bald werden alle ernstzunehmenden Sicherheitssysteme auf KI setzen. Arlo legt dafür einen soliden Grundstein.
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