Battlefield 6 sieht in der Beta richtig gut aus und läuft flüssig, doch je nach Hardware wollt ihr sicher noch mehr Leistung herausholen, richtig?
Ich verrate euch, wie ihr die optimalen Settings für Performance findet, ohne auf zu viel Grafikqualität zu verzichten – und es ist einfacher, als ihr es vielleicht denkt. Warum? Weil Battlefield 6 selbst mit niedrigsten Einstellungen immer noch sehr gut aussieht. Doch wir können da noch etwas drehen.
In der Kürze liegt der Win
Ihr wollt sicher schnell loslegen, deswegen liste ich hier die verschiedenen Grafikoptionen auf und wie ich sie eingestellt habe. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann scrollt ein wenig nach unten.
- Texturqualität: Hoch
- Texturfilterung: Ultra
- Gitterqualität: Niedrig
- Terrainqualität: Mittel
- Gestrüppqualität: Niedrig
- Effektqualität: Niedrig
- Volumetrische Qualität: Hoch
- Lichtqualität: Niedrig
- Qualität der lokalen Lichter & Schatten: Niedrig
- Sonnenschattenqualität: Niedrig
- Schattenfilter: PCSS
- Reflexionsqualität: Niedrig
- Screen-Space-Reflections: Aus
- Postprocessing-Qualität: Niedrig
- Screen Space AO & GI: GTAO Niedrig
- Zahl der High-Fidelity-Objekte: Niedrig
Bonus-Einstellungen - die meisten davon verbessern zwar nicht die Hardware-Performance, aber vielleicht eure spielerische Performance:
- Feste Auflösungsskala: 100
- Framerate-Begrenzung: Ein – auf maximale Bildwiederholfrequenz eures Bildschirms setzen (
Aus
kann in der Beta bei manchen System zu Überhitzung im Hauptmenü führen - Stand: 08. August 2025) - Nvidia Reflex Low Latency: Aktiviert + Boost
- Upscaling-Technik: DLSS für Nvidia-Benutzer / FSR für AMD-Benutzer (mehr dazu weiter unten)
- Upscaling-Qualität: Qualität für bessere Grafik, Leistung/Ultra-Leistung für höchste FPS
- Nvidia Frame Generation: Aus (Verursacht Input-Lag/Eingabeverzögerung)
- Future Frame Rendering: Aus
- Leistungsanzeige: Aus (Ein, wenn ihr euch die FPS anzeigen lassen wollt)
Battlefield 6 Beta: Mehr Performance bei guter Grafik
Um die maximale Leistung aus eurem PC zu holen, könnt ihr natürlich erst mal alle Optionen auf Niedrig
einstellen, beziehungsweise so niedrig wie möglich, denn manche Optionen gehen nur bis Mittel
hinunter.
Genau das würde ich euch empfehlen, wenn es wirklich um jedes Prozent Leistung gehen soll. Von hier an können wir dann einige Optionen wieder hochstellen. Dazu gehören:
1. Texturqualität
Diese Option bestimmt die Auflösung der meisten Oberflächen. Wenn ihr eine Wand anschaut und nur matschige Farbkleckse seht, dann ist das wirklich alles andere als schön. Stellt diese Option ruhig auf Hoch
, denn viel Leistung braucht sie nicht.
Diese Einstellung wirkt sich hauptsächlich auf den Grafikspeicher aus. Wenn ihr davon genug habt, bleibt die Leistung stabil. Laut den Systemanforderungen braucht ihr mindestens 6 Gigabyte VRAM. Mit unseren Einstellungen solltet ihr ungefähr auf 5,5 Gigabyte VRAM-Auslastung kommen.
2. Texturfilterung
Ihr wollt noch hübschere Texturen? Die könnt ihr haben! Je höher ihr diese Option stellt, desto besser sehen die Texturen aus – also noch besser als bei der Einstellung zuvor.
Genauer gesagt regelt die Texturfilterung, wie scharf die Texturen gerendert werden, wenn ihr diagonal auf sie schaut. So sieht etwa der Boden vor euch besser aus, wenn ihr diese Option nach oben dreht. Hier könnt ihr getrost auf Ultra
stellen.
Sie macht zwar nicht so viel her wie die Texturqualität, doch sie rührt auch unsere Hardware-Ressourcen kaum an. So wenig, dass ich beim Testen keinen praktischen Unterschied ausmachen konnte.
3. Terrainqualität
Der Name ist Programm. Diese Option bestimmt, wie gut eure Umgebung und der Boden aussieht. Diese Einstellung hat bei unseren Tests zwar drei bis fünf Prozent FPS ausgemacht, doch das sehe ich noch als gering genug an, um es euch für eine bessere Optik zu empfehlen.
Nehmt hier am besten die Mittel
-Einstellung, wenn ihr eine gute Balance zwischen Grafik und Leistung wollt – deswegen sind wir ja hier, richtig?
4. Volumetrische Qualität
Die letzte Option, die ich nicht auf Niedrig
gestellt habe, bestimmt die Qualität von beispielsweise Nebel und Rauch und kann sich je nach Karte und Modus unterschiedlich auswirken. Ich habe hauptsächlich in der Einführung des Durchbruch-Modus gespielt und hier hat die Einstellung kaum Hardware-Hunger.
Dafür gab es seltsame Schlieren und Grafikartefakte auf dem Boden und vor dem Charakter, wenn ich diese Option auf dem niedrigsten Niveau hatte. Wählt hier am besten Hoch
aus, um diesen Effekt zu vermeiden.
Ein letzter Tipp: Upscaling
Manche kennen es schon, andere vielleicht noch nicht - und wieder andere können diese Technologie nicht sehen.
Wenn es euch mit diesen Einstellungen noch an Leistung fehlt oder ihr euch aus anderen Gründen mehr FPS wünscht, kommt ihr an Upscaling wahrscheinlich kaum vorbei. Also an DLSS, FSR oder XeSS. Die Option findet ihr im Grafikmenü unter Erweitert
und dann Hochskalierungstechnik
.
Wer eine Nvidia Grafikkarte ab der 20er-Reihe besitzt, kann DLSS nutzen und sollte das auch tun, da DLSS noch besser abschneidet als FSR von AMD oder XeSS von Intel.
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Battlefield 6 geht in die offene Beta: Was euch erwartet, seht ihr im Trailer
Die Bildqualität leidet zwar unter der niedrigeren Grundauflösung, doch das macht manchen Spielern mehr aus als anderen, und der Leistungszuwachs lag bei mir je nach Modus bei bis zu 100 Prozent mehr FPS. Die Modi findet ihr in der Zeile unter den Hochskalierungstechniken.
Fangt beim Qualitätsmodus an und nutzt anschließend den Balance-Modus, wenn die FPS noch nicht so hoch sind, wie ihr das gerne hättet. Bei niedrigeren Modi wird das Bild so schlecht, dass ich eher empfehlen würde, erst mal alle Grafikoptionen auf Niedrig
zu stellen, bevor ihr weiter nach unten skaliert.
Außerdem: Die Implementierung von DLSS ist den Entwicklern meiner Meinung nach sehr gut gelungen, denn selbst der Ultra-Performance-Modus sieht nicht so unschön aus, wie ich erwartet habe.
Auch FSR im Qualitätsmodus finde ich noch in Ordnung.
Jetzt seid ihr dran: Habt ihr andere Empfehlungen? Schreibt sie gerne in die Kommentare!
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