Ich bin ja ein ausgesprochener Fan der Drohnen von DJI, aber das, was auf dem Datenblatt zur neuen DJI Mavic 4 Pro alles steht, lässt einem einfach die Kinnlade herunterfallen. 40 Kilometer maximale Reichweite. Vierzig! Eine komplette 360°-Rundumsicht – natürlich bei Tag und auch bei Nacht. Und dann kommt erst noch die neue Kameraeinheit mit drei komplett neuen Kameras und jetzt sogar Videos in 6K HDR. Das ist einfach zu krass, denn welcher Konkurrent soll da noch mithalten?
Schaut euch jetzt das Drohnen-Flaggschiff der Superlative an4K-Drohnen waren gestern! DJI filmt jetzt in 6K, aber was bringt das?
Stolz thront der „Hasselblad“-Schriftzug oberhalb des ganz neuen Kamera-Kopfes der High-End-Drohne. Hier soll euch eine Foto- und Videoqualität auf Profi-Niveau geboten werden. Aber vielleicht fragt auch ihr euch, was es mit der Videoauflösung von 6K überhaupt auf sich hat. Ist das nicht ein Gimmick à la „höher, schneller, weiter“?
6K-Videos bringen im Vergleich zu 4K‑Aufnahmen einen entscheidenden Vorteil mit sich: Ihr habt in der Nachbearbeitung damit viel mehr Möglichkeiten, den Bildausschnitt genau so anzupassen, wie ihr es euch vorstellt. Ohne jeden Qualitätsverlust könnt ihr also unerwünschte Flugmanöver und eine nicht 100% korrekt ausgerichtete Kamera im Schnitt ausgleichen. Die Quote der verwendbaren Aufnahmen steigt dadurch enorm.
Schau dir diese unfassbare Drohne von DJI jetzt bei Amazon anDrohnenklassen und der notwendige Führerschein erklärt
Bei dieser Drohne müssen wir getrennt vom „Fliegen können“ und „Fliegen dürfen“ sprechen. Fliegen können die neue Flaggschiff-Drohne so gut wie alle, denn es schlummert die modernste Technik in der DJI Mavic 4 Pro. Hauptverantwortlich für den sicheren und einfachen Flug der Drohne ist die omnidirektionale Hinderniserkennung. Dafür hat die Drohne viele Sensoren in alle Richtungen verbaut, und damit kann sie vollautomatisch Hindernissen ausweichen – bei Tag und bei Nacht!
Um die Flaggschiff-Drohne fliegen zu dürfen, müsst ihr allerdings einige Voraussetzungen erfüllen. Die größte von ihnen ist sicherlich der Drohnenführerschein, denn bei der DJI Mavic 4 Pro müsst ihr eine bestandene Prüfung vorweisen können. Eine so leistungsfähige Drohne bringt eben auch eine entsprechende Verantwortung mit sich. Alles über Drohnenklassen und den nötigen Führerschein lest ihr hier:
Brauche ich für die DJI Mavic 4 Pro einen Drohnenführerschein?
Ja, die DJI Mavic 4 Pro zählt zur Drohnen-Klasse C2 und setzt damit einen gültigen Drohnenführerschein voraus. Wenn ihr ohne Führerschein durchstarten wollt, dann schaut euch zum Beispiel die neue DJI Mini 4 Pro an. Diese fällt mit unter 250 Gramm in die Kategorie C0 und darf damit ohne Führerschein pilotiert werden.
Brauche ich für Drohnen in Deutschland eine Versicherung?
Ja, Kennzeichnung
Ja, eine Drohne setzt in Deutschland immer eine gültige Drohnen-Haftpflichtversicherung voraus. Schon für unter 30€ pro Jahr könnt ihr euch auf diversen Vergleichsplattformen um eine entsprechende Versicherung kümmern und damit beruhigt durchstarten.
Außerdem muss eine Drohne in Deutschland auch immer gekennzeichnet sein.
Was bedeutet C2, Open A2 und Open A3 für Drohnen-Piloten?
C2 gibt die Klasse der DJI Mavic 4 Pro an. Drohnen werden in der EU nach ihrem Gewicht und anderen Spezifikationen kategorisiert und je Drohnen-Klasse gelten andere Voraussetzungen im Bezug auf Drohnenführerscheine.
Open A2 und Open A3 sind unterschiedliche Führerscheine, die ihr als Drohnenpilotin oder Pilot absolvieren könnt. Während der Kompetenznachweis Open A2 auch umgangssprachlich als „kleiner Drohnenführerschein“ bezeichnet wird, spricht man bei Kategorie Open A3 schon von einem Fernpiloten-Zeugnis oder dem „großen Drohnenführerschein“.
Weitere Infos zu Drohnenführerscheinen findet ihr auf der Seite des Luftfahrtbundesamts.
Kaum eine andere Drohne kann mit dieser Bildqualität mithalten
Bei der Reichweite von 40 Kilometern handelt es sich um einen theoretischen Maximalwert, aber selbst bis zu 30 Kilometern liefert euch die Drohne ihre Kamerabilder immer noch in Echtzeit zurück auf die mitgelieferte Video-Fernsteuerung.
Hier gebe ich euch mal einen Überblick über die Möglichkeiten, die euch die verbauten Kameras an die Hand geben:
- Die Hauptkamera ist mit einem 100 Megapixel starken 4/3-CMOS-Sensor ausgestattet. Besonders auf die natürliche und exakte Farbdarstellung dank Hasselblad Natural Color Solution ist DJI stolz. Auch die Blende von f/2.0 bis f/11 ist von entscheidender Bedeutung.
- Ein 48-MP-starker 1/1,3-Zoll-Sensor schlummert hinter der ersten von zwei Telekameras. Mit einer Blende von f/2.8 und der hervorragenden Stabilisierung durch den verbauten Gimbal liefert auch die großartige Aufnahmen, wie von einem 70-mm-Teleobjektiv.
- Die zweite Telekamera und letzte Kamera im Bunde entspricht einem 168-mm-Objektiv. Der 1/1,5 Zoll große Sensor mit seinen 50 MP und einer Blende von f/2,8 ist bei so viel Zoom natürlich nur in Kombination mit der herausragenden Bildstabilisierung der Drohne nützlich – damit erzeugt das Objektiv aber auch fantastische Aufnahmen.
Ein Wechsel des Objektivs wie bei einer Spiegelreflex- oder Systemkamera ist bei der DJI Mavic 4 Pro zwar nicht möglich – dafür müsstet ihr schon zur DJI Inspire 3 und noch weitaus tiefer in die Tasche greifen – aber das braucht man auch gar nicht. Dank der Möglichkeit, verschiedene Filter vor die Kameras zu setzen, erweitert ihr eure Möglichkeiten ungemein und ihr bekommt die volle Kontrolle über den Look eurer Fotos und Videos.
Ich bin von diesem Meisterwerk der Technik sichtlich angetan. Schaut euch die neue Flaggschiff-Drohne jetzt bei Amazon an und überzeugt euch selbst:
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