Bevor Bill Gates etwas Neues angeht, stellt er sich drei Fragen

Gates gibt zu: In seinen 20ern hätte er es peinlich gefunden, sich diese Fragen zu stellen.

Bill Gates lebt erfolgreicher (und glücklicher) dank drei Fragen. (Bild: Gates Notes) Bill Gates lebt erfolgreicher (und glücklicher) dank drei Fragen. (Bild: Gates Notes)

»Mit dem Alter kommt die Weisheit«, sagt man. So war es wohl auch bei Bill Gates, der Erfolg für sich mittlerweile anders definiert. Längst steht für ihn nicht mehr Microsoft im Fokus, wie es früher der Fall war.

Im letzten Herbst erschien auf Netflix die Serie »What’s Next? The Future with Bill Gates«. Im Rahmen der Veröffentlichung schrieb Gates auf seinem persönlichen Blog Gates Notes über seine Erfahrung beim Dreh.

Er beginnt den Eintrag mit seiner Philosophie über Erfolg und nennt drei Fragen, die er sich stellt, wenn er etwas Neues angeht oder entscheidet, wie er seinen Tag verbringen wird.

  1. Werde ich Spaß haben?
  2. Werde ich einen Unterschied machen?
  3. Werde ich dabei etwas lernen?

Gates’ drei Fragen über Erfolg

Den obigen Eintrag beginnt Gates mit folgender Aussage: 

Ein guter Tag ist für mich ein Tag, an dem ich mit etwas mehr Wissen einschlafe, als ich am Morgen nach dem Aufwachen hatte.

Die Aussage traf der Multimilliardär schon Jahre zuvor. Ursprünglich sprach Gates in einem alten Blog-Post von 2018, der heute nur noch über die Wayback-Machine erreichbar ist, über drei Fragen, die er sich immer wieder stellt.

In einem Eintrag vom 27. Dezember 2018 gibt er zu, dass er am Ende jedes Jahres einen Blick zurückwirft – und jener Blick hat sich im Laufe der Zeit verändert. So schreibt Gates:

Damals beschränkte sich die Bewertung zum Jahresende auf eine einzige Frage: Macht Microsoft-Software den Traum vom persönlichen Computer wahr?

Mit »damals« meint Gates seine Zeit, als er Windows entwickelte. Jahrelang hatte der Entwickler sich für seine Firma aufgerieben und seinen Erfolg entsprechend ausgerichtet und bemessen. Das veränderte sich jedoch über die Jahre.

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Familie und Freunde rückten mehr ins Zentrum. Die Fragen, die er sich 2018 stellte, waren zum Teil allerdings andere als im Beitrag zur Netflix-Serie von 2024:

  1. Habe ich genügend Zeit mit meiner Familie verbracht?
  2. Habe ich neue Freundschaften gefunden und alte vertieft?
  3. Habe ich etwas Neues gelernt?

Bill Gates gibt zu, dass ihm diese Fragen als Mittzwanziger peinlich gewesen wären. Es zeigt aber auch, wie sehr er seinen Fokus im Laufe der Jahre verändert hat. Womöglich konnte er sich auch einfach leisten, Microsoft aus den Händen zu geben und sich anderen Dingen zu widmen.

Laut eigener Aussage hatte ein anderer Milliardär Einfluss auf Bill Gates: Warren Buffett. Das behauptet der Windows-Mitgründer in einem Ask Me Anything-Post auf Reddit.

Bis ins Jahr 2000 war Gates als CEO bei Microsoft tätig. Danach wurde er Chefentwickler und zog sich schließlich 2008 aus dem Tagesgeschäft zurück. Damals wollte er sich vor allem um seine Familie und seine wohltätige Stiftung kümmern, für die er schließlich eine Reihe an Auszeichnungen erhalten hat, unter anderem die Presidential Medal of Freedom von Ex-Präsident Barack Obama.

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