ChatGPTs neuer App Store ist da: Mit Spotify, Apple Music & mehr – aber wofür genau ist er da?

ChatGPT hat jetzt einen eigenen App Store. Dort lassen sich verschiedene Dienste verknüpfen.

Die neue App-Ansicht zeigt, welche Dienste verknüpft werden können. (Bild: GameStar Tech) Die neue App-Ansicht zeigt, welche Dienste verknüpft werden können. (Bild: GameStar Tech)

OpenAI baut ChatGPT aktuell um. Nachdem erst kürzlich das neue ChatGPT Images gestartet wurde, gibt es jetzt auch einen »App Store«, mit dem Dienste anderer Hersteller verbunden werden können.

ChatGPT soll all eure Dienste verbinden

In der ChatGPT-App und in der Browser-Version gibt es seit Mittwochabend links in der Leiste mit den Chats den neuen Menüpunkt »Apps«. Über den erreicht ihr eine neue Seite, auf der alle verknüpfbaren Apps aufgeführt sind.

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Ein paar Apps wie Spotify oder Booking.com gibt es in einigen Märkten, darunter auch Deutschland, schon seit Oktober in ChatGPT. Jetzt gibt es aber eine deutlich übersichtlichere Anzeige, mit der einfacher erkannt werden kann, welche Apps verbunden werden können.

Zu den weiteren Optionen zählen etwa Apple Music, Canva, Tripadvisor, Photoshop, Expedia, Peloton oder UberEats. Die Apps werden natürlich nicht wie in einem Store heruntergeladen, sondern können lediglich verknüpft werden, wodurch ChatGPT Zugriff auf bestimmte Informationen und Daten erhält.

Beispiel anhand von Spotify: Wenn der Streamingdienst verbunden ist, kann ChatGPT etwa Podcasts zu einem bestimmten Thema finden, nach bestimmten Songs, Artists oder Genres suchen und diese abspielen oder ganze Playlists erstellen.

Für bestimmte Features, etwa die Playlist-Erstellung, brauchen die Nutzer allerdings ein kostenpflichtiges Spotify-Abo.

Auf der App-Seite werden die Möglichkeiten kurz vorgestellt. (Bild: GameStar Tech) Auf der App-Seite werden die Möglichkeiten kurz vorgestellt. (Bild: GameStar Tech)

Auf ähnliche Weise können auch die Möglichkeiten der anderen Dienste genutzt werden. Über Booking.com, Tripadvisor oder Expedia können Hotels gefunden werden, mit Canva und Photoshop lassen sich Bilder, Grafiken und Posts erstellen.

Unklar ist aktuell noch, ob und wie OpenAI dadurch Geld verdient, das dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten aber vermutlich herausstellen. Auf jeden Fall kann ChatGPT so mehr zu einem »Hub« werden, der intelligent alle genutzten digitalen Services verbindet.

Sollten irgendwann beispielsweise auch Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Prime Video und Co. integriert werden, müsste man nicht mehr jeden Katalog einzeln nach spannenden Inhalten durchsuchen, sondern könnte sich von ChatGPT beraten lassen und dann direkt in die jeweilige App wechseln.

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