Computex 2025: Intel Core Ultra 300 soll die besten Eigenschaften der Vorgänger-CPUs übernehmen

Auf der Computex 2025 ließ es sich Intel nicht nehmen, näher auf die Core Ultra 300 Generation einzugehen, die im kommenden Jahr im Mobilmarkt landen soll.

Die nächsten Core Ultra Prozessoren stehen vor der Tür und wollen den Trend fortsetzen. Die nächsten Core Ultra Prozessoren stehen vor der Tür und wollen den Trend fortsetzen.

Die Computex 2025 ist auch für CPU-Hersteller der Ort, an dem eine Vorschau auf die kommenden Generationen gegeben wird.

Wie im vergangenen Jahr ist Intel mit von der Partie und blickt auf die nächste Prozessorreihe, die unter dem Codenamen »Panther Lake« entwickelt wird. Mutmaßlich dürfte das kriselnde Unternehmen sein jüngstes Namensschema beibehalten und die Serie unter dem Namen »Core Ultra 300« vermarkten.

Auf der Computex 2025 gab es nun einen weiteren Einblick in die Funktionsweise der Generation, die für Intels Zukunft von immens wichtiger Bedeutung ist – immerhin sind dies die ersten Chips, die auf dem hauseigenen 18A-Prozess basieren. Ein Großteil der Fertigung soll ebenfalls in der eigenen Foundry erfolgen.

Die Architektur von Panther Lake folgt dem mittlerweile etablierten Chiplet-Design mit insgesamt fünf Tiles (Chiplets):

  • Compute Tile: Der größte Baustein, der die Cougar Cove Performance-Kerne (P-Cores) und Darkmont Efficiency-Kerne (E-Cores) beherbergt
  • GPU Tile: Enthält die Grafikeinheit auf Basis der neuen Xe3 »Celestial« Architektur
  • SoC Tile: Für System-on-Chip Funktionalitäten
  • I/O Tile: Für Ein-/Ausgabe-Schnittstellen
  • Filler/Dummy Tile: Mutmaßlich zur Strukturstabilisierung des Packages
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Die auf der Computex gezeigten Demonstrationssysteme verfügten über Prozessoren mit 16 Kernen, was laut Videocardz auf eine Konfiguration von 4 Performance-Kernen, 8 Efficiency-Kernen und 4 Low-Power-Efficiency-Kernen hindeutet.

In dieser ersten Demonstration liefen die Chips mit einem Basistakt von 2,0 GHz und einem Boost-Takt von 3,0 GHz. Intel betonte hierbei, dass die finalen Versionen deutlich höhere Taktraten erreichen werden – vermutlich über 5 GHz. Die Cache-Hierarchie des Demo-Systems umfasste 1,6 MByte L1-, 24 MByte L2-und 18 MByte L3-Cache.

Da es sich um frühe Engineering Samples handelt, können sich diese Spezifikationen bis zur Markteinführung noch ändern. Intel merkte in seinen Präsentationsunterlagen an, dass Abweichungen von bis zu zehn Prozent gegenüber den finalen Spezifikationen möglich sind.

Mit diesen Eckdaten will Intel die »CPU-Leistung von Arrow Lake-H bei der Energieeffizienz von Lunar Lake« erreichen.

Intel bestätigte auf der Computex zudem, dass die Massenproduktion von Panther Lake in der zweiten Jahreshälfte 2025 beginnen soll. Die breite Verfügbarkeit für Endkunden ist jedoch erst für Anfang 2026 geplant, wobei eine begrenzte Anzahl von Produkten möglicherweise schon Ende 2025 auf den Markt kommen könnte – ähnlich wie beim Launch von Lunar Lake.

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