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Seite 2: Creative Soundblaster Z - Klingt besser als Soundblaster Recon 3D

Soundblaster Z im Detail

Die Analog-Anschlüsse der Soundblaster Z sind vergoldet – im Dämmerlicht lassen sich die zugehörigen Symbole aber nur schwer entziffern. Die Analog-Anschlüsse der Soundblaster Z sind vergoldet – im Dämmerlicht lassen sich die zugehörigen Symbole aber nur schwer entziffern.

Wie die teureren Modelle der Recon-3D-Serie (Fatal1ty Professional und Champion) besitzt auch die Soundblaster Z ein Abschirmblech samt Sichtfenster, das von zwei roten LEDs beleuchtet wird. Die vier analogen Ausgänge (Vorne, Hinten, Subwoofer/Center sowie der separate Kopfhöreranschluss) und der kombinierte Mikrofon-/Line-In-Eingang sind aber golden ausgeführt, was die Leiteigenschaften des Materials verbessern soll.

Allerdings lässt sich deshalb nicht mehr auf einen Blick erkennen, welche Buchse was ist, da die zugehörigen Symbole nur bei gutem Licht erkennbar sind – bei der Recon-Serie waren die Ausgänge noch in den typischen Farben (Grün, Schwarz, Rosa, etc.) ausgeführt. Der digitale Ein- und Ausgang im optischen TOSLINK-Format komplettiert die Anschlussausstattung. Bis auf die Vergoldung unterscheiden sich Soundblaster Z und Recon 3D hier also nicht.

Der Soundblaster Z liegt noch das bereits von den teureren Varianten der Recon 3D bekannte Tischmikrofon mit Richtcharakteristik bei. Die Breite des Aufnahmewinkels lässt sich im Treiber regulieren und in der Praxis funktioniert das gut: Vor allem, wenn Sie mit Mikrofon und Lautsprechern statt mit Headset spielen, werden es Ihnen die Gesprächspartner danken, wenn Sie ungewollte Nebengeräusche eliminieren. Wer Interesse an den genauen technischen Unterschieden zwischen der Recon-Serie und den teils immer noch erhältlichen X-Fi-Vorgängern hat, findet eine ausführliche Erklärung im Test der Creative Soundblaster Recon 3D.

Klang Spiele

Die zumindest für Spieler mit Headset wichtigste Funktion ist die Raumklangsimulation, seit der X-Fi-Generation einer der Hauptgründe für eine Soundblaster-Karte. Auch die Soundblaster Z schlägt sich dabei sehr gut: Mit aktivierter Simulation gewinnt der Spieleklang deutlich an Räumlichkeit und Geräusche werden so von der Soundblaster Z verändert, dass unser Ohr meint, sie kämen tatsächlich aus einer bestimmten Richtung, obwohl wir nur ein Stereo-Headset mit zwei Lautsprechern nutzen. Natürlich kann eine Simulation die Wirklichkeit nicht annähernd erreichen, das Resultat ist aber zumindest mit Headsets gut genug, um bei den meisten Geräuschen problemlos die Richtung im Spiel zu erkennen. Bei Stereolautsprechern dagegen verleiht die Funktion dem Klang zwar eine diffuse Räumlichkeit, wirklich orten können wir Gegner aber nicht.

Steelseries Siberia V2 Das Steelseries Siberia V2 kostet etwa 70 Euro und macht den Klangunterschied zwischen Soundblaster Z und Recon 3D bereits hörbar, wenn auch nicht eklatant.

Sennheiser PC 360 High-End-Headsets wie das Sennheiser PC 360 bringen die hochwertigeren Wandler der Soundblaster Z wesentlich klarer zur Geltung, der Preis von 150 Euro ist aber sehr hoch – klanglich ebenbürtige HiFi-Kopfhörer gibt es auch wesentlich günstiger.

Bei Auflösung und Dynamik machen sich die verbesserten Wandler dann erstmals bemerkbar. Explosionen reichen noch etwas weiter hinab als bei der Recon 3D und vielstimmige Soundkulissen bekommen noch etwas mehr Raum, um sich zu entfalten. Insgesamt klingt die Soundblaster Z in Spielen minimal detaillierter und etwas weniger gepresst als die Recon 3D. Den Unterschied hören Sie aber nur mit einem guten Headset ab mindestens 60 Euro aufwärts wie dem Steelseries Siberia V2oder dem Sennheiser PC 360. Bei reinen Kopfhörern hören Sie den Unterschied je nach Hersteller auch bei günstigeren Modellen.

Klang Musik und Filme

Vor allem bei Musik spielt die bessere Sound-Hardware der Soundblaster Z gegenüber der Recon 3D ihre Vorzüge aus. Der höhere Dynamikumfang löst vielschichtige Arrangements feiner auf und positioniert einzelne Instrumente freier im Klangraum. Auch abgrundtiefe Bässe bekommen noch einen Tick mehr Volumen und Fülle. Wie bei Spielen gilt aber auch hier: Der klangliche Vorteil wächst mit der Qualität der Wiedergabegeräte, also den Lautsprechern, den Kopfhörern oder dem Headset. Für Filme gilt dabei das gleiche wie für Spiele: Der klangliche Unterschied ist weniger offensichtlich als bei Musik, vor allem brachiale Klangkulissen oder filigrane Passagen gewinnen durch die besseren Wandler.

Im direkten Vergleich beherbergt die Soundblaster Z (links) merklich mehr Bauteile auf der Platine als die Recon 3D (rechts), bei der vieles im Chip integriert ist. Im direkten Vergleich beherbergt die Soundblaster Z (links) merklich mehr Bauteile auf der Platine als die Recon 3D (rechts), bei der vieles im Chip integriert ist.

Treiber

Der Treiber der Soundblaster Z entspricht wie erwartet optisch und vom Funktionsumfang her dem der Soundblaster Recon 3D. Zwar hat Creative die diversen Funktionen in SBX Trustudio Pro statt THX Trustudio Pro umbenannt, ansonsten ändert sich aber wenig. Ein Unterschied besteht darin, dass der Treiber statt Dolby Digital Live nun DTS Connect als Verfahren anbietet, um Raumklang von Spielen in ein komprimiertes Digitalsignal umzuwandeln. Das ist nötig, um Raumklang digital ausgeben zu können, da die optische S/PDif-Verbindung nicht genug Bandbreite besitzt, um ein 5.1-Signal unkomprimiert auszugeben. Bei einem Klick auf DTS Connect müssen Sie allerdings zunächst das entsprechende Installationspaket herunterladen und installieren.

Die Klangveränderungstechniken der Soundblaster Z wie etwa die Raumklangsimulation entstanden aus einer Kooperation zwischen Creative und THX. Allerdings funktionierte der der Soundblaster Z beiliegende Treiber nicht mit der Soundblaster Recon 3D und umgekehrt. In der folgenden Bildergalerie finden Sie die einzelnen Funktionen im Überblick. Mehr Infos zu jeder Option finden Sie im ausführlichen Test zur Soundblaster Recon 3D.

Creative Soundblaster Z - Treiber ansehen

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