Der 12.000-Euro-PC - Spielen in 10.320 x 1.440 Pixeln

18 Kerne, drei UWQHD-Monitore im 21:9-Format, zwei Geforce GTX 1080 Ti: Wir werfen mal wieder alle Vernunft über Bord und toben uns in Sachen Hardware aus.

von Nils Raettig,
12.01.2018 16:50 Uhr

Spielen mit Hardware für 12.000 Euro - Extrem teurer High-End-PC ausprobiert 17:54 Spielen mit Hardware für 12.000 Euro - Extrem teurer High-End-PC ausprobiert

Viele Hersteller von Komplett-PCs bieten auf ihrer Webseite die Möglichkeit, einen Rechner nach seinen eigenen Wunschvorstellungen zu konfigurieren. Dabei einfach mal nur die teuerste Hardware auszuwählen ist verlockend, wirklich gekauft wird so ein PC aber wohl in den seltensten Fällen.

Wir wollten trotzdem wissen, wie gut es sich mit sündhaft teurer, aktueller Hardware spielt und haben uns von PC Zentrum, Asus und Corsair entsprechende Komponenten zuschicken lassen. Bei PC Zentrum handelt es sich um den deutschen Ableger von PC Specialist, die in Großbritannien zu den Marktführern im Bereich Komplett-PCs zählen und jetzt auch in Deutschland Fuß fassen wollen.

Der Rechner kostet bei PC Zentrum über 9.000 Euro (inklusive Leistungen wie dem Zusammenbau samt Custom-Wasserkühlung, der Übertaktung mancher Komponenten und einer Garantie für drei Jahre). Die drei Asus-Monitore ROG Strix XG35VQ im 21:9-Format mit 100 Hertz schlagen noch mal mit ungefähr 2.700 Euro zu Buche. Insgesamt liegt der Preis der Hardware also etwa bei (völlig unvernünftigen) 12.000 Euro.

Im PC steckt ein Core i9 7980XE mit achtzehn Kernen, der alleine bereits knapp 1.900 Euro kostet. Hinzu gesellen sich unter anderem zwei Geforce GTX 1080 Ti im SLI-Verbund, 32,0 GByte DDR4-RAM, 6,0 TByte SSD-Speicherplatz sowie eine Custom-Wasserkühlung für den Prozessor und die Grafikkarten. In der Übersicht am Ende dieses Artikels findet ihr alle Komponenten im Detail.

Dass wir uns »nur« für zwei Grafikkarten entschieden haben, liegt daran, dass Nvidia mittlerweile keine höhere Anzahl von GPUs für SLI-Konfiguartionen mehr unterstützt. Titan-Grafikkarten wie die Titan Xp oder die neue Titan V wären außerdem zwar potenziell noch etwas schneller als die beiden GTX-1080-Ti-Modelle, hier hat uns (beziehungsweise PC Zentrum) aber die Verfügbarkeit einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die drei 21:9-Monitore lösen jeweils mit 3.440 x 1.440 Pixeln auf. Per Nvidia Surround können wir sie zu der üppigen Auflösung von 10.320 x 1.440 Pixeln verbinden. Insgesamt sind das knapp 15 Millionen Pixel, was fast der doppelten Pixelmenge eines 4K-Monitors entspricht (ca. 8 Millionen Pixel).

Wie gut es sich mit der sündhaft teuren Hardware in dieser extrem breiten Auflösung tatsächlich spielt, wie sich der PC gegenüber früheren Experimenten dieser Art schlägt (siehe die Artikel »Spielen in 10K« aus dem Jahr 2015 und »Spielen in 12K« aus dem Jahr 2016) und ob der Zusammenbau uns überzeugen kann, erfahrt ihr im Video zu Beginn dieses Artikels.

PC Zentrum Custom-High-End-PC

Prozessor

Intel Core i9 7980XE (übertaktet auf bis zu 4,6 GHz)

Grafikkarte

2 x Nvidia Geforce GTX 1080 Ti

Mainboard

Asus ROG Rampage VI Extreme

Arbeitsspeicher

32,0 GByte Corsair Vengeance DDR4 3.200

SSD #1

2,0 TByte Samsung SSD 960 Pro (M.2)

SSD #2

4,0 TByte Samsung SSD 850 Evo (SATA3)

Netzteil

Corsair 1.000 Watt RMx Series

Gehäuse

Corsair Obsidian 750D

Kühlung

Custom-Wasserkühlung für CPU und GPU

Soundkarte

Asus Strix RAID DLX 7.1

Betriebssystem

Windows 10 Home

Monitore

3 x Asus ROG Strix XG35VQ (35 Zoll, 21:9, UWQHD, 100 Hertz)

Sonstiges

Corsair Glaive RGB (Maus), Corsair K95 RGB Platinum (Tastatur), Corsair MM800c RGB Polaris (Mauspad)


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