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Die besten VR-Brillen – Kaufberatung Virtual Reality

Virtual Reality ermöglicht ein ganz neues Spielgefühl, allerdings gibt es teils große Unterschiede zwischen den VR-Brillen auf dem Markt. Diese VR-Bestenliste zeigt euch, welche die richtige VR-Brille für euch ist.

von Dennis Ziesecke,
20.07.2020 16:35 Uhr

Mittlerweile gibt es viele verschiedene VR-Brillen. Wir stellen euch die aus unserer Sicht besten Modelle vor. Mittlerweile gibt es viele verschiedene VR-Brillen. Wir stellen euch die aus unserer Sicht besten Modelle vor.

Dennis Ziesecke

Welche VR-Brille ist die richtige? Seit dem Neustart der Virtual Reality im Jahre 2016 hat sich einiges getan. Neue Headsets sind erschienen und haben die technische Messlatte teils deutlich höher platziert. Doch welche VR-Brille ist nun die richtige, um neu einzusteigen und welche eignet sich als Ersatz für die alte VR-Hardware? Diese Kaufberatung verrät euch zudem, welches Headset sich bei welchen Spielgenres besonders wohl fühlt.

Vollwertige VR-Brillen im Fokus: Wir konzentrieren uns in dieser Kaufberatung auf vollwertige VR-Brillen mit 6DOF-Eingabe, sechs Freiheitsgraden also für volle Bewegung im virtuellen Raum. GearVR und Daydream sind damit ebenso aus dem Rennen wie Oculus Go und Cardboard. Ebenfalls ungenannt bleiben mittlerweile eingestellte Modelle der ersten VR-Generation wie HTC Vive und Oculus Rift CV1.

Update: Die HP Reverb G2 verspricht die interessanteste neue VR-Brille seit Valves Index zu werden - kein Wunder, hat HP sie doch zusammen mit Valve entwickelt. Im entsprechenden Absatz gibt es nun auch einen Hinweis auf die Preisentwicklung zum Ende der Vorbestellphase. Bei Oculus Quest hingegen haben wir einen Hinweis auf kabelloses PC-Streaming mit Virtual Desktop hinzugefügt, da diese Information bislang in der Kaufberatung fehlte.

Inhaltsverzeichnis

Die hier aufgeführten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GameStar: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision.

Herausforderer Next Gen WMR: HP Reverb G2

HP Reverb G2 Die HP Reverb G2 ist eine Ausnahme in dieser Kaufberatung: Ihr könnt die VR-Brille aktuell nur vorbestellen, geliefert wird im September.

Die erste Generation von Microsofts Windows Mixed Reality Plattform ist mittlerweile aus den Händlerregalen verschwunden und bestenfalls noch gebraucht erhältlich. Entsprechende Brillen wurden von Herstellern wie Lenovo, Dell, Acer und HP gefertigt und galten aufgrund ihres eher mittelmäßigen Trackings mit nur zwei Kameras aber auch wegen des niedrigen Preises als Einstiegsgeräte. Zwar mit recht guter Bildqualität, dafür aber für bewegungsintensive Spiele wie Beat Saber oder Blade&Sorcery nur schwer zu gebrauchen fanden sie eher Freunde unter Simulationsfans, die eh Lenkräder oder Flugsticks einsetzten.

Einen Sprung bei der Bildqualität machte erst die HP Reverb, die zwar mit dem bekannten aber mittlerweile per Software verbesserten Trackings daherkommt. Dank hochauflösender Displays mit 2.160 x 2.160 Pixel pro Auge überzeugt die HP Reverb mit einer screendoorfreien Anzeige und klarem Bild, allerdings fehlen Komfortmerkmale wie eine manuelle Einstellung des Pupillenabstandes (IPD). Die HP Reverb gibt es weiterhin zu Preisen von etwa 600 Euro zu kaufen, es wird aber immer schwerer, sie noch in den Shops zu finden.

HP Reverb G1 bei Amazon kaufen*

Während andere WMR-Hersteller sich auffallend still verhalten, haben Microsoft und HP sich nun mit Valve zusammengetan, um Windows Mixed Reality gemeinsam in die nächste Generation zu führen. Das Ergebnis ist die HP Reverb G2, bei der so gut wie alle Kritikpunkte zumindest auf dem Papier angegangen wurden.

Was bleibt sind die beiden Displays mit jeweils 2K-Auflösung und 90Hz sowie Inside-Out-Tracking mit in der Brille integrierten Kameras. Das bedeutet, dass keine externen Stationen wie bei der Valve Index benötigt werden, das Headset ist so, wie die Oculus Rift S, deutlich flexibler einsetzbar.

Wir konnten einen kurzen Blick auf die kommende HP Reverb G2 werfen und sind ebenso wie MRTV begeistert von der Hardware. Wir konnten einen kurzen Blick auf die kommende HP Reverb G2 werfen und sind ebenso wie MRTV begeistert von der Hardware.

Allerdings verbaut HP nun einen manuellen Regler für den Pupillenabstand, was alle Nutzer mit einem besonders großen oder kleinen Augenabstandes erfreuen wird. Das Tracking wurde optimiert, unter anderem durch zwei zusätzliche Kameras an den Seiten der VR-Brille. Oculus Rift S bietet zwar noch eine zusätzliche Kamera für Bewegungen über dem Kopf, die reine Menge der Trackingkameras sagt aber wenig über die Trackingqualität aus, wie die HTC Vive Cosmos beweist - diese trackt trotz sechs Kameras nur unterdurchschnittlich.

Von Valve hinzugesteuert wird das Audiosystem mit zwei über den Ohren schwebenden Lautsprechern, die für einen hervorragenden Klang sorgen - identisch zu dem der Valve Index. Auch die Linsen vor den Displays wurden mit Valve zusammen entwickelt, wir gehen später noch genauer darauf ein. Natürlich ist die HP Reverb G2 auch zu SteamVR und damit Spielen wie Half-Life: Alyx und dem kommenden Star Wars: Squadrons kompatibel.

Sebastian Ang vom Youtube-Kanal MRTV konnte ein frühes Vorabmodell der G2 bereits testen. Dabei hat ihn die Bildqualität der VR-Brille begeistert, ein Fliegengitter ist nur noch mit viel Konzentration sichtbar, Texte sind extrem gut lesbar und zum ersten mal bei einer VR-Brille hatte er eher das Gefühl auf einen hochauflösenden Monitor zu schauen statt in eine VR-Brille, wie er uns mitteilte. Dazu kommen extrem lebendige Farben und ein für LCD immer noch akzeptabler Schwarzwert - an OLED reicht das Schwarz aber nicht heran. Bis zum Erscheinen Ende September kann sich daran noch etwas ändern, HP gibt auf Nachfrage an, die Helligkeit der aktuell tatsächlich sehr hell strahlenden Displays noch etwas zu senken.

Link zum YouTube-Inhalt

Auch das Tracking gefiel ihm im Test mit Spielen wie In Death und Recroom besser als bei der ersten WMR-Generation, auch wenn es noch nicht ganz an die Qualität der Oculus Rift S heranreicht - für die meisten Spiele(r) reicht die Zuverlässigkeit aber problemlos aus. Und auch der Tragekomfort überzeugt dank des geringen Gewichtes des Headsets und dem von der Valve Index bekannten Gesichtspolsters.

Auch wenn HP das Field of View mit nur 114 Grad angibt, fällt der Sichtbereich etwas größer aus als bei der Oculus Rift S. Die Valve Index bleibt ungeschlagen, das FoV der Reverb G2 ist in etwa vergleichbar mit einer Valve Index, deren Linsen nicht ganz nah an die Augen geschoben wurden, so wie es Brillenträger eh einstellen müssen.

MRTVs Kurzcheck der HP Reverb G2 war trotz kleinerer Vorserienprobleme überzeugend. Die Bildqualität gefiel ihm sogar besser, als die der sündhaft teuren Pimax 8Kx mit zwei 4K-Displays. Gegenüber der Pimax-Hardware fallen entsprechend auch die Systemanforderungen niedriger aus, HP gibt eine GTX 1080 als Minimal-Ausstattung an, MRTV hat mit einer RTX 2070 Super durchgehend flüssig spielen können.

Die HP Reverb G2 lässt sich seit Anfang Juli beim deutschen Versandpartner Bestware (XMG Schenker) zu einem Preis von 583,90 Euro vorbestellen. Ausgeliefert wird sie Mitte bis Ende September 2020. Wer erst im September bestellt, wird laut HP allerdings ein wenig auf seine Lieferung warten müssen und unter Umständen auch mehr bezahlen.

Achtung: Der Preis von 583,90 Euro gilt nur noch bis Ende Juli, anschließend verlangen HP und Partnershops wie Bestware 699 Euro. Bei Interesse lohnt es sich also durchaus, nicht zu spät zu ordern. Allerdings halten wir angesichts der überzeugenden Bildqualität auch 699 Euro für durchaus gerechtfertigt.

HP Reverb G2 für 584 Euro bei Bestware vorbestellen*

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