Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

NUR FÜR KURZE ZEIT 
3 MONATE GRATIS

beim Abschluss eines 12-Monats-Abos

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

20% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Gaming PC zusammen stellen und bauen - Die besten Spiele-Rechner ab 550 Euro, September 2018

Gaming PC Selbstbau-Komponenten 2018 – wir empfehlen 5 Selbstbau-PCs von 550 bis 1.500 Euro mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für Spieler.

von Nils Raettig,
06.09.2018 16:13 Uhr

Selbstbau-PCs - Die wichtigsten Grundregeln für euren neuen Spiele-Rechner 7:41 Selbstbau-PCs - Die wichtigsten Grundregeln für euren neuen Spiele-Rechner

Schnell-Navigation:

» 550-Euro-PC

» 800-Euro-PC

» 1.050-Euro-PC

» 1.250-Euro-PC

» 1.500-Euro-PC

» Grundlegende Tipps & Anleitungen

» Meltdown & Spectre
» Optische Laufwerke und Soundkarten

Kaufberatung Gaming PCs September 2018 - Neue Hardware in Sicht - warten oder nicht?

Nils Raettig
@nraettig

Bei unserem jüngsten Update für die besten Selbstbau-PCs sind zwei Aspekte besonders hervorzuheben: Zum einen die neuen Übersichtstabellen, die wir auf euren Wunsch hin zu Beginn jeder Konfiguration ergänzt haben. Danke für den Tipp zu diesem eigentlich sehr nahe liegenden und damit längst überfälligen Element!

Auf der anderen Seite stehen neue Grafikkarten von Nvidia (die RTX-2000-Reihe) sicher und neue Prozessoren von Intel (die Core-i-9000-Prozessoren) mehr oder weniger sicher kurz bevor. Da stellt sich natürlich die Frage: Soll man darauf warten oder nicht? Aus meiner Sicht ist das in keinem der beiden Fälle wirklich nötig, vor allem aufgrund der voraussichtlich vergleichsweise hohen Preise (siehe auch die beiden folgenden Links).

Geforce RTX teurer als die Vorgänger? - RTX 2080 Ti / 2080 / 2070 bis GTX 470 im Vergleich

Preise für Intels Achtkerner - Core i9 9900K und i7 9700K in erstem Shop gelistet

Während die RTX-2000-Grafikkarten vermutlich zumindest 20 bis 30 Prozent flotter sein dürften als ihre direkten Vorgänger (auch unabhängig von Raytracing) wird das bei den Core-i-9000-Topmodellen Core i9 9900K und Core i7 9700K eher nicht der Fall sein - zumindest in Spielen. Anwendungen sollten von den acht statt sechs Kernen wie im Falle des Core i7 8700K zwar stärker profitieren, beim Zocken rechne ich aber höchstens mit einem moderaten Leistungszuwachs im Bereich von zehn Prozent.

Insgesamt spricht deshalb nichts dagegen, sich jetzt einen neuen PC mit der aktuellen Hardware von AMD, Intel und Nvidia zusammenzustellen, zumal vor allem Grafikkarten in den letzten Wochen ein gutes Stück billiger geworden und SSDs sehr günstig zu haben sind. Dadurch sind auch die tendenziell gestiegenen Preise für Intels Core-i-8000-CPUs besser zu verkraften, zumal AMDs aktuelle Ryzen-Prozessoren eher etwas günstiger geworden sind und eine sinnvolle Alternative darstellen.

Hinweis:

Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung, wobei die Angebote nicht notwendigerweise dem niedrigsten Preis auf dem Markt entsprechen.

550-Euro-PC

Modell

ca. Preis

CPU

Intel Pentium Gold G5400

55 Euro

CPU-Kühler

- (bei der CPU mitgeliefert)

0 Euro

Mainboard

Asus Prime B360M-A

80 Euro

Arbeitsspeicher

Crucial Ballistix Sport LT - 8,0 Gbyte Kit

80 Euro

Grafikkarte

Asus ROG Strix Radeon RX 570 OC - 4,0 Gbyte VRAM

180 Euro

HDD

Western Digital Blue - 1.000 GByte

40 Euro

SSD

Kingston A400 SSD - 120 GByte

25 Euro

Gehäuse

Cooltek TG-01 Basic

45 Euro

Netzteil

be quiet! Pure Power 10 - 400 Watt

50 Euro

Insgesamt

555 Euro

Unser Einsteiger-PC bietet genügend Leistung, um aktuelle Spiele in Full HD-Auflösung mit mittleren bis hohen Details flüssig darzustellen und schont dabei noch den Geldbeutel. Die Kombination aus flotter Radeon RX 570 und einem Pentium-Prozessor mit Hyperthreading sorgt für viel Performance pro Euro, auch wenn in anspruchsvolleren Spielen einige Grafikoptionen nicht auf der höchsten Stufe stehen.

• Prozessor Sockel 1151 – Intel Pentium Gold G5400

Nachdem wir an dieser Stelle lange Zeit den Pentium Gold G4560 (3,5 GHz) der Kaby-Lake-Generation mit zwei Kernen und virtueller Kernverdoppelung empfohlen haben, stehen inzwischen die Nachfolger mit etwas höheren Taktraten in Form der Pentium-Gold-G5000-CPUs bereit. Der Pentium Gold G5400 (3,7 GHz) liegt preislich mittlerweile auf einem sehr ähnlichen Niveau wie der G4560, da aber die dazu gehörige Coffee-Lake-Plattform im Gegensatz zum Vorgänger Kaby Lake das Aufrüsten zu einem Modell mit mehr als vier Kernen ermöglicht, entscheiden wir den G5400.

Ebenfalls eine Option: Die Ryzen-3-Prozessoren von AMD. In Spielen sind sie meist ähnlich flott wie der Pentium, dafür verfügen sie aber über vier Kerne. Trotz fehlender virtueller Kernverdoppelung erreichen sie in Anwendung deshalb meist eine spürbar höhere Leistung als die Pentium-Prozessoren. Ihr Preis ist aber mit ungefähr 80 Euro beziehungsweise 95 Euro (Ryzen 3 1200 & Ryzen 3 2200G) und 110 Euro (Ryzen 3 1300X) auch höher. Der 2200G verfügt dabei über eine relativ flotte integrierte Grafikeinheit, mit der das Spielen in niedrigen bis mittleren Details in Full HD meist möglich ist (siehe unseren Test des 2200G) – bei geringen Ansprüchen an die Optik kann man sich dadurch sogar den Kauf einer zusätzlichen Grafikkarte sparen.

Für einen günstigen Selbstbau-PC stellen außerdem die i3-Prozessoren von Intels Coffee-Lake-Generation (Core i3 8000) eine mögliche Wahl dar. Sie besitzen wie die Ryzen-3-CPUs vier echte Kerne, allerdings liegt der Preis beim momentan günstigsten Modell (Core i3 8100) mit 120 Euro wie im Falle der Ryzen-3-CPUs höher als beim Pentium, der deshalb letztlich unsere primäre Empfehlung für den 550-Euro-PC darstellt.

• Prozessorkühler – beim Prozessor mitgelieferter Boxed-Kühler

Um etwas mehr Geld für die in Spielen sehr wichtige Grafikkarte übrig zu lassen, verzichten wir bei dem 550 Euro-PC auf einen zusätzlichen Prozessorkühler und setzen stattdessen auf das bei der CPU mitgelieferte Boxed-Modell von Intel.

In weniger gut belüfteten Gehäusen und dauerhafter Spielelast, kann der Intel Boxed Kühler aber schon deutlich hörbar aufdrehen. Eine günstige und merklich leisere Alternative ist der Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2 für etwa 17 Euro.

• Mainboard Sockel 1151 – Asus Prime B360M-A

Das günstige Asus-Board mit dem neuen B360-Chipsatz überzeugt trotz des kompakten Micro-ATX-Formats mit guter Ausstattung inklusive sechs SATA3- und zwei USB-3.1-Schnittstellen (Typ-A) sowie einen USB-Typ-C-Anschluss (USB 3.0). Das Mainboard unterstützt entsprechend Intels Vorgaben maximal DDR4-Arbeitsspeicher mit 2.666 MHz und besitzt einen M.2-Port, der dank vier PCIe-3.0-Leitungen entsprechende SSDs besonders schnell anbindet. Falls euch die Leistung des vorgeschlagenen Pentium-Prozessors in der Zukunft nicht mehr ausreicht, könnt ihr auch andere Prozessoren der Core-i-8000-Generation (Coffee Lake) nachrüsten.

Wer sich für eine Ryzen-3-CPU entscheidet, der kann als Mainboard das ähnlich ausgestattete ASRock B450 Pro4 für einen leicht höheren Preis (ca. 90 Euro) verwenden.

• Arbeitsspeicher DDR4-2666 – Crucial Ballistix Sport LT / 8,0 GByte Kit

In vielen Spielen reichen 4,0 GByte RAM zwar immer noch aus, um ausreichend flüssig zocken zu können. Einige Titel machen mit nur 4,0 GByte RAM aber schon keinen Spaß mehr. Daher setzen wir im 550-Euro-PC auf 8,0 GByte, auch wenn Arbeitsspeicher seit einiger Zeit eher teurer wird, da die weltweiten Produktionskapazitäten ausgelastet sind und die Nachfrage hoch ist.

Der Crucial-Speicher ist dabei mit 2.666 MHz getaktet und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, für späteres Aufrüsten bleiben zwei RAM-Slots frei.

Solltet ihr euch für die Ryzen-CPU und das passende Motherboard entschieden haben, empfehlen wir Corsairs etwas teureres Vengeance LPX-Kit (CMK8GX4M2B3200C16) mit einer höheren Taktrate von 3.200 MHz, da Ryzen-Prozessoren davon erfahrungsgemäß vergleichsweise stark profitieren.

• Grafikkarte – Asus ROG Strix Radeon RX 570 OC / 4,0 GByte VRAM

Die im Einsteigerbereich interessantesten Kandidaten von Nvidia und AMD sind aus unserer Sicht die Geforce GTX 1050 Ti sowie die Radeon RX 570 mit jeweils 4,0 GByte VRAM. Lange Zeit fiel unsere Wahl auf die Nvidia-Grafikkarte, da die RX 570 wegen der hohen Mining-Nachfrage nur deutlich teurer zu haben war. Weil sich die Preise inzwischen aber weitgehend wieder angeglichen haben und die RX 570 ein gutes Stück flotter unterwegs ist, fällt unsere Wahl auf die AMD-Karte.

Die ROG Strix Radeon RX 570 OC von Asus gehört mit einem Preis von derzeit etwa 180 Euro zu den günstigsten Modellen, sie hat aber dennoch hohe Taktraten und eine gute Kühllösung mit zwei 100-Millimeter großen Axial-Lüftern zu bieten.

• Festplatte – Western Digital Blue / 1,0 TByte

Mit Blick auf die Datenträger gibt es aus unserer Sicht zwei empfehlenswerte Varianten für einen PC in diesem Budget: Entweder ihr kombiniert die hier vorgeschlagene große HDD (1.000 GByte) mit einer kleineren SSD für Windows und ein paar Spiele (120 GByte, siehe auch den nächsten Abschnitt), was etwas höhere Ladezeiten in den Spielen mit sich bringt, die ihr aus Platzgründen auf der HDD installieren müsst. Oder ihr entscheidet euch nur für eine mittelgroße SSD mit etwa 500 GByte, was zwar insgesamt weniger Speicherplatz, aber mehr flotten Flashspeicher für kürzere Ladezeiten in Spielen bedeutet.

Entscheidet ihr euch für die erste Variante, stellen die Blue-Modelle von Western Digital mit 7.200 Umdrehungen pro Minute eine gute Wahl dar. Sie sind für eine herkömmliche Magnetfestplatte im 3,5-Zoll-Format ziemlich schnell und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Eine dritte Möglichkeit: Ihr greift zu einer HDD, die über einen Cache mit schnellen Flash-Speicher verfügt. Bei der FireCuda Compute im 2,5-Zoll-Format ist der Cache immerhin 8,0 GByte groß. Das kann zumindest den Bootvorgang und den Start häufig genutzter Anwendungen spürbar gegenüber einer HDD beschleunigen. Mit 500 GByte ist die FireCuda etwa 10 Euro teurer als die Western Digital Blue, mit 1.000 GByte etwa 20 Euro.

• SSD – Kingston A400 SSD / 120 GByte

Trotz stetig sinkender Preise ist Speicherplatz bei SSDs immer noch klar teurer als bei HDDs. Kauf ihr euch eine SSD im Preisbereich der oben empfohlenen HDD von Western Digital (ca. 40 Euro), sind maximal 250 GByte statt 1.000 GByte drin. SSDs ab 480 GByte gibt es derzeit ab ungefähr 70 Euro, während HDDs für diesen Preis 2.000 GByte zu bieten haben.

Mit Preisen im Bereich von 25 Euro sind SSDs mit 120 bis 128 GByte dennoch so günstig, dass sie eine gute Ergänzung zu der HDD von Western Digital darstellen, etwa in Form der Kingston A400 SSD. Bei Installationsgrößen von teils 50 GByte und mehr passen zwar neben Windows nur wenige Spiele darauf, dafür wird aber zumindest der Windows-Alltag spürbar beschleunigt.

Lässt das Budget es zu, könnt ihr auch zur Variante mit 240 GByte greifen, die etwa 40 Euro kostet. Das Modell mit 480 GByte für etwa 70 Euro ist aus unserer Sicht groß genug, um sich die Kosten für die zusätzliche HDD potenziell zu sparen. Wer viel Platz für Videos und andere Daten braucht, fährt mit einer (zusätzlichen) HDD aber immer noch am günstigsten.

Gehäuse – Cooltek TG-01 Basic

Cooltek bietet mit dem TG-01 Basic ein relativ günstiges Gehäuse an (ca. 45 Euro), das dennoch über gute Ausstattungsmerkmale wie drei USB-Ports in der Front (2 x USB 3.0), viele Möglichkeiten zum Kabel- Management und Glasfenster (seitlich sowie in der Front) verfügt. In der Basic-Variante gehört ein 120-Millimeter-Lüfter an der Rückseite zum Lieferumfang, in der Front können drei weitere Modelle dieser Art eingebaut werden.

Achtet beim Zusammenbau darauf, das 8-Pin-Kabel für die zusätzliche Stromversorgung der CPU vor dem Einbau des Mainboards durch die entsprechende Öffnung des Mainboard-Trays (oben rechts an der Rückseite) zu führen, da nach dem Einbau nur noch der Umweg über die größeren Löcher im linken Tray-Bereich frei ist.

Für einen Aufpreis von etwa 10 Euro gibt es das Gehäuse auch mit drei vorinstallierten Frontlüfter mit LED-Beleuchtung (wahlweise in grün, rot, blau oder als RGB-Variante).

• Netzteil – be quiet! Pure Power 10 / 400 Watt

Das ATX-Netzteil Pure Power 10 von be quiet! glänzt mit hoher Effizienz, die der Stromversorgung eine 80 Plus Silber-Zertifizierung einbringt. Luxus-Features wie absteckbare Kabel, sodass nur die nötigen Strippen im Gehäuse liegen, hat es zwar nicht, die kosten aber immer etwas Aufpreis. Das Pure Power 10 CM (Cable Management) hat die Option für 10 Euro mehr.

Mit 400 Watt liefert das Pure Power 10 genug Leistung für den 550 Euro-PC, auch stärkere aktuelle Grafikkarten kommen heute damit aus. Die Garantie liegt bei drei Jahren.

1 von 7

nächste Seite



Kommentare(23)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen