Wanderurlaub abseits von Komoot, Google Maps und anderen Diensten: GPX-Dateien sind kostenlos und besser

Fernando empfiehlt euch für gewöhnlich vieles rund um Thema Fotografie, insbesondere dann, wenn es um die Freizeit an der frischen Luft geht. Heute aber hat er einen Tipp für euch, der nichts kostet und dennoch Spaß macht. Voraussetzung ist nur euer Handy.

GPX-Dateien: Perfekt für jeden Wanderurlaub

Nachdem Google Maps und Apple Karten im Wanderurlaub kläglich versagt hatten, sorgte ausgerechnet eine örtliche Website für eine positive Überraschung. (Bildquelle: Patrick SchneiderGameStar Tech) Nachdem Google Maps und Apple Karten im Wanderurlaub kläglich versagt hatten, sorgte ausgerechnet eine örtliche Website für eine positive Überraschung. (Bildquelle: Patrick Schneider/GameStar Tech)

Patrick Fernando Schneider: Wenn ein bestimmter Begriff fällt, assoziiert unser Gehirn diesen mitunter mit einer bestimmten Erinnerung – hoffentlich einer positiven. Beim Wort »Urlaub« schweifen meine Gedanken unweigerlich zu einem vergangenen Wanderurlaub, den ich ohne Übertreibung zu den schönsten Zeiten meines Lebens zähle.

Warum? Weil die örtliche, rudimentäre Webseite des Urlaubsgebiets kostenfrei sogenannte GPX-Dateien bereitstellte, die Anfängern wie meiner Partnerin und mir den Urlaub mit äußerst sehenswerten Wanderpfaden versüßte. Von diesen Wanderstrecken wussten etwa Google Maps oder Apple Karten überhaupt nichts.

Was sind denn GPX-Dateien? GPX steht für »GPS Exchange Format« und ist ein Dateiformat zur Speicherung von Geodaten auf Basis von XML.

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Es beinhaltet die genauen Koordinaten und deren Beschreibung sowie eine sortierte Abfolge von Wegpunkten. Mithilfe dieser Datei lässt sich eine genaue Route, wie die einer Wegstrecke, abbilden und zwischen Anwendungen austauschen.

Ihr benötigt also lediglich ein Gerät, das derartige Dateien abspielen kann, wie etwa Smartphones oder Smartwatches (nicht alle).

Meine heutige Empfehlung ist daher ausnahmsweise kein Gadget, keine Kamera und auch kein Kameraobjektiv, sondern in eurem nächsten Wanderurlaub den Blick abseits von Komoot, Google Maps und anderen Diensten auf die einheimischen Infotafeln in Form von Webseiten zu werfen.

Es kann sich sehr für euch lohnen. Schönen Urlaub!

Weiter geht es mit Uschis Tipp auf Seite 4.

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