Seite 2: Die sieben Todsünden beim Surfen - Gefahren im Internet

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Schon ab 5,99€ im Monat. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Exklusive Tests, Guides und Reportagen
Jede Woche ein exklusiver Podcast
Jede Woche zwei exklusive Newsletter aus der Redaktion
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Es scheint einfach zu sein: Datei anklicken und herunterladen – per Filesharing-System oder per Direkt-Download über Rapidshare & Co. Doch es kommt vor, dass statt der kostenlosen Freischaltmöglichkeit für Bezahl-Software ein Trojaner auf der Festplatte landet. Wir haben das mit einem Key-Generator für eine teure Grafik-Software ausprobiert: Von den zehn Dateien, die wir fanden, waren nur drei virenfrei. Und nur eine hätte die Grafik-Software (illegal) freigeschaltet. Schädlingsquote: 90 Prozent!

Um zu signalisieren, dass die angebotenen Programme legal und schädlingsfrei sind, gehen immer mehr Sites dazu über, die Downloads von ihren Anwendern bewerten zu lassen oder ein Trusted-Symbol an vertrauenswürdige User zu vergeben, die Daten zum Download zur Verfügung stellen. Aber auch hier ist Manipulation möglich.

Vorsicht bei Warnmeldungen: Gefährlich sind Sites wie http://adwarestriker.com oder http://spystriker.com, die Ihnen vorgaukeln, Ihr PC hätte eine Schwachstelle, und Ihnen als Sofortmaßnahme einen Patch oder eine Sicherheits-Software aufdrängen. Tools, die Sie hier erhalten, sind nicht nur kostenpflichtig, sondern bestenfalls nutzlos – im schlechtesten Fall schädlich. Verlassen Sie sich grundsätzlich nur auf Sicherheits-Tools, die seriöse Quellen wie PC-WELT Ihnen empfehlen.

Tipp:
Dateien, bei denen Sie nicht sicher sind, ob sie gefährlichen Code enthalten, können Sie zunächst innerhalb einer virtuellen Umgebung (etwa eines Vmware-Systems) aufrufen. Schließen Sie aber an ein solches virtuelles System keine externen Laufwerke (wie USB-Sticks oder externe Festplatten) an, auf die Zugriffe gestattet wären. Verzichten Sie außerdem auf freigegebene Netzlaufwerke und Ordner.

2 von 7

nächste Seite


zu den Kommentaren (25)

Kommentare(24)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.