Der bekannte Drohnen-Hersteller DJI kündigt eine Überarbeitung seiner beliebten Air-Reihe an. Gegenüber der zweiten Generation soll die Air 3 gleich mehrere Verbesserungen an Bord haben.
Im Portfolio positioniert der Hersteller das neue Modell als günstige Alternative zur teureren DJI Mavic 3, deren Kamera unter anderem in Kooperation mit Hasselblad entstanden ist.
Die DJI Air 3 soll vieles besser können
Die neue Drohne der Air-Reihe erscheint mit einer Dual-4K-Kamera:
- 48-Megapixel-Tele-Kamera (f/2,8) mit einem 1/1,3 Sensor, wie sie auch bei der Mavic 3 zum Einsatz kommt. Die Telezoom-Kamera kommt auf eine Brennweite von 70 Millimeter und unterstützt einen 3x optischen Zoom.
- 48-Megapixel-Weitwinkel-Kamera (f/1,7), die auf den gleichen Sensor wie die Telekamera aufsattelt, allerdings mit einem Objektiv mit 24 Millimeter Brennweite.
Je nach Auflösung unterstützen beide Kameras eine Verschlusszeit von 1/16.000 bis zwei Sekunden.
Bei Videoaufnahmen unterstützt die Drohne 4K-Aufnahmen mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde. Im Hochformat steht euch eine Auflösung von 2,7K zur Verfügung, etwa für Social-Media.
Auch bei den Funktionen gibt es Überschneidungen zur Mavic 3, darunter Spotlight 2.0, Active Track 5.0, Point of Interest 3.0 sowie QuickShots.
Mit diesen Funktionen bleibt ihr oder ein anderes Motiv in der Mitte der Aufnahme, während euch die Drohne automatisch folgt. In Kombination mit der Hinderniserkennung sollen derartige Videos ohne Umgebungs-Einschränkungen (wie etwa Bäume) möglich sein.
QuickShots bietet außerdem automatisierte Flug- und Kamerabewegungen für kurze Aufnahmen, wie unser Video zur DJI Mini 3 zeigt (folgt ganz am Ende):
4:43
DJI Mini 3: So fliegt sich die Drohne als Einsteiger
Ganz neu in der Air-Serie ist die Waypoint-Funktion, mit der Ihr Flugrouten planen könnt, die von der Drohne anschließend abgeflogen werden. Diese lassen sich zudem speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen.
Auch bei den Flugzeiten und der Reichweite gibt es Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger zu verzeichnen, zumindest laut dem Hersteller.
So soll die Air 3 auf eine Flugzeit von bis zu 46 Minuten kommen - im Vergleich zu 34 Minuten bei der Air 2. Mit 32 Kilometern Flugdistanz übertrifft sie ebenfalls ihren Vorgänger (18,5 Kilometer).
Das Startgewicht der dritten Generation beträgt 720 Gramm und unterliegt damit strengen Richtlinien, die von Drohnen-Besitzern einzuhalten sind.
Kollege Dennis Ziesecke nennt euch in seiner Kaufberatung alle wichtigen Details:
Die DJI Air 3 startet in Deutschland mit einem Preis von rund 1.100 Euro. Je nach Paket wird ein Preis von bis zu 1.550 Euro aufgerufen.
Eine vollständige Liste der Spezifikationen findet ihr auf der Webseite des Herstellers.
Was haltet ihr von der neuen DJI Drohne der Air-Reihe? Klingt sie für euch interessant oder bleibt ihr lieber mit einem kostengünstigeren Modell der Mini-Reihe unter dem Radar? Besitzt ihr überhaupt einen Drohnen-Führerschein, um eine solche Drohne fliegen zu dürfen? Welches Modell nutzt ihr aktuell und könnt es weiterempfehlen? Schreibt es uns gerne unten in die Kommentare!
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.