DLSS 4.5 lässt die Muskeln spielen: YouTuber zeigt, wie gut die neue Upscaling-Generation sein kann – und welche Grenze es gibt

Ein Tech-YouTuber demonstriert in einem Test, wie Nvidias DLSS 4.5 selbst aus winzigen Auflösungen von 240p spielbare Bilder rekonstruiert. Die Ergebnisse werden in den Himmel gelobt – doch es gibt Grenzen.

DLSS 4.5 ist ein signifikantes Upgrade, meint ein Tech-YouTuber – das gilt allerdings wohl nur für die aktuelle GPU-Generation. DLSS 4.5 ist ein signifikantes Upgrade, meint ein Tech-YouTuber – das gilt allerdings wohl nur für die aktuelle GPU-Generation.

Auf der abgelaufenen CES 2026 hat Nvidia die nächste Upscaling-Generation des Hauses vorgestellt: DLSS 4.5 soll die nächste Stufe des Featuressets zünden und mit einem weiter optimierten Transformer-Modell mehr Fps herausholen.

Der YouTuber »zWORMZ« hat sich in einem halbstündigen Video genauer angesehen, wie gut dieses Versprechen eingehalten werden kann – und kommt anschließend kaum aus den Lobeshymnen heraus.

Video starten 40:58 Vergesst euren Gaming-PC, wenn das bei Notebooks so weitergeht

Effektiv 240p-Auflösung – und trotzdem ein starkes Bild

In diesem Kontext unterzieht zWORMZ die neue DLSS-Generation einem möglichst praxisnahen Test: einer RTX 5090 mitsamt den neuen DLSS-4.5-Presets M und L in Red Dead Redemption 2 bei 4K-Auflösung.

  • Das neue Preset M wurde speziell für DLSS 4.5 Performance optimiert und wird von Nvidia als Standard für den Performance-Modus ab DLSS 4.5 empfohlen.
  • Bei zWORMZ' Tests in Red Dead Redemption 2 mit maximalen Ultra-Einstellungen bei 4K liefert Preset M im genannten Performance-Modus ordentliche 130 bis 145 Fps.
  • Die interne Rendering-Auflösung liegt hier bei 1080p, wird aber durch das 2nd-Gen-Transformer-Modell laut dem YouTuber so hochwertig rekonstruiert, dass die Bildqualität problemlos an natives 4K mit TAA herankommt – mit dem entscheidenden Vorteil des Fps-Gewinns.

Das wohl stärkste Stück steckt laut dem YouTuber aber im wesentlich aggressiveren Preset L, das laut Nvidia »die optimale Voreinstellung für 4K mit maximaler Framerate« darstellt.

In dieser Einstellung im »Ultra Performance«-Modus, der effektiv einer internen 240p-Auflösung (!) gleichkommt, kommt das Spiel nicht nur auf 170 Fps, sondern sieht weiterhin schick aus – die relevante Stelle im unten eingebetteten Video findet ihr bei 28 Minuten:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube-Inhalt

Ein Haken bleibt aber: Viele Spieler mit älteren Grafikkarten – also bis zur RTX-40-Serie – stellen laut Videocardz fest, dass die visuellen Unterschiede zwischen dem älteren Preset K und den neuen Presets M/L bei ihnen marginal ausfallen, während sie 20 bis 30 Prozent Leistung kosten. Tatsächlich scheint also eine Blackwell-GPU Pflicht zu sein, will man das Maximum herausholen.

Bis alle Spieler mit Nvidia-Grafikkarte sich ein Bild von DLSS 4.5 machen können, dauert es entgegen ursprünglicher Pläne allerdings noch ein wenig. Der für den 13. Januar angepeilte Release über die Nvidia-App sowie einen neuen Treiber wurde auf kommende Woche verschoben – immerhin lässt sich weiterhin der Umweg über den Beta-Zweig gehen, um schon jetzt auf die neue Upscaling-Generation zuzugreifen.

zu den Kommentaren (10)

Kommentare(10)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.