Hinweis vom 17. Dezember 2025: Der Martian Pro soll laut Hersteller ab dem 18. Dezember auf der Hersteller-Webseite verfügbar sein. Dementsprechend haben wir den Artikel aktualisiert.
Wenn ihr an einen Massagestuhl denkt, dann vermutlich an die vibrierenden Sessel, die manchmal in Einkaufszentren stehen. Gleich vorweg: Das liefert der DXRacer Martian Pro nicht; die Massagefunktion ist abgespeckter.
Der Gaming-Stuhl für 800 Euro macht viel richtig, aber meine anfangs hohen Erwartungen wurden getrübt. Wie und warum, lest ihr im Test – und auch, ob sich der Martian Pro für euch lohnt.
Transparenzhinweis: DXRacer hat mir den Martian Pro für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
DXRacer Martian Pro: Aufbau und Verarbeitung
Aus dem Karton heraus machte der Martian Pro einen guten Eindruck – und der bleibt in Teilen auch erhalten.
- Gemütliche Polster
- Hochwertige Bespannung
- Magnetisches Kissen
- Metallgestell
- Leichtgängige Rollen
Beim Aufbau allerdings hat besagter Eindruck immer wieder Macken bekommen. Und das Ärgerliche daran: Sie müssten nicht sein.
- Gewinde sind teilweise nicht gerade gebohrt. Die dicken Schrauben zwischen Rücken und Sitz habe ich teilweise mehrfach eingedreht, weil ich einen Fehler von mir ausschließen wollte. Aber nein: Zwei der Gewinde waren schlichtweg schief eingefräst, sodass die entsprechenden Schrauben ein bisschen rausstehen.
- Plastikhauben sitzen nicht richtig auf den Gelenken. An den Seiten sitzen Plastikaufsätze, eine davon mit der Steuerung für Lordosenstütze und die Massagefunktion. Die bestehen aus billigem Plastik. Hinzu kommt, dass die Ösen der Verschalung zu groß für die Schrauben sind. Ich könnte sie also einfach abziehen.
- Manchmal unsauber gearbeitet. An Stellen, wo man es nicht so sieht, ist der Martian Pro nicht schön verarbeitet. Ich weiß nicht, ob das am Produktionsprozess liegt oder Abkürzungen genommen wurden, aber sowas hinterlässt bei mir keinen guten Eindruck. Sei es an der Unterseite, wo Kabel unter eine Flappe gekramt sind oder der Name nicht ordentlich aufgenäht ist.
Ja, der Stuhl bietet für seine 800 Euro hochwertige Materialien, aber gerade diese Kleinigkeiten trüben den Eindruck.
Auf der nächsten Seite lest ihr, wie es sich sitzt und ob sich Massagefunktion, Sitzheizung und -kühler lohnen.

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