Seite 2: Dying Light 2 – Wie gut läuft die PC-Version und was bringt Raytracing?

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Was bringt Nvidias DLSS?

Wer eine aktuelle Nvidia-RTX-Grafikkarte besitzt, kann den recht hohen Systemanforderungen mit DLSS entgegenwirken. Wie viel die Technik in Sachen Leistung bringt, haben wir mit Benchmarks überprüft.

Wir verwenden hier die Einstellung DLSS Qualität, die wir auch in den meisten Fällen empfehlen, weil sie oft den besten Kompromiss aus Optik und Leistung ermöglicht. Wie aus anderen Spielen bekannt hilft DLSS umso mehr, je höher die Auflösung und Detailstufe (beziehungsweise die Grafiklast) ausfallen.

Dying Light 2 - DLSS
Geforce RTX 3080 (10 GByte), 16,0 GByte RAM, Windows 10

  • DLSS Qualität
  • DLSS aus
101,7
96,3
93,1
89,7
74,6
55,7
  • 0,0
  • 22,0
  • 44,0
  • 66,0
  • 88,0
  • 110,0

Die RTX 3080 scheitert mit allen Raytracing-Optionen in 4K sogar an der 30-FPS-Grenze. Kommt DLSS hinzu, wird Dying Light 2 dagegen mit 45 FPS wieder deutlich besser spielbar, auch wenn wir wie bereits erwähnt möglichst 60 FPS und mehr empfehlen.

Um die von Techland mittlerweile in den Systemanforderungen mit DLSS genannten 60 FPS samt Raytracing zu schaffen, genügt die DLSS-Stufe Qualität also nicht aus. Mit Ausgewogen nähern wir uns dieser Marke, wirklich zuverlässig erreichen wir sie erst mit der Stufe Leistung.

Alternativen FSR und lineare Skalierung

Zusätzlich zu DLSS bietet das Spiel das Hochskalieren der Auflösung zum Steigern der FPS auf zwei weiteren Wegen an: Mit AMDs Fidelity FX Super Resolution (FSR) und einer nicht genauer erklärten linearen Variante.

Die Bilder pro Sekunde steigen mit FSR etwas stärker an als mit DLSS, bei den Stufen Qualität und Ausgewogen messen wir ein Plus im Bereich von zehn Prozent gegenüber DLSS, bei der Stufe Leistung sind es knapp 20 Prozent. Die lineare Skalierung legt dann nur noch wenige Prozentpunkte oben drauf.

Bei diesem Vergleich ist aber nicht nur die Performance wichtig, sondern auch die Optik. Allerdings gibt es laut Nvidia noch einen Bug bei der Implementierung von DLSS, der die Optik betrifft und einen Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll macht.

Das deckt sich mit unseren bisherigen Eindrücken, das Bild sieht mit DLSS ungewohnt unscharf aus. Die Performance-Gewinne sollten laut Nvidia aber bereits passen und ein Fix für den Bug ist in Arbeit.

Lohnt sich Raytracing in Dying Light 2?

Optisch kann Raytracing durchaus einen großen Unterschied machen, die wichtige Frage lautet allerdings, ob das Spiel dadurch wirklich so viel besser aussieht, dass sich der wie so oft deutliche Performance-Verlust lohnt?

Wir tendieren aktuell eher dazu, diese Frage mit Nein zu beantworten, letztlich ist es aber auch eine subjektive Frage, ob die realistischere Optik die niedrigeren FPS wert ist. Beispielhaft folgen drei Vergleichsszenen.

Raytracing an vs. Raytracing aus

Raytracing an Raytracing aus Raytracing an Raytracing aus

Raytracing an Raytracing aus Raytracing an Raytracing aus

Raytracing an Raytracing aus Raytracing an Raytracing aus

Da Reflexionen in Dying Light 2 keine so große Rolle spielen und man die Änderungen an den Schatten erfahrungsgemäß oft kaum wahrnimmt, könnte es sich als Kompromiss zwischen Optik und Performance auch lohnen, Raytracing für diese beiden Bereiche zu deaktivieren.

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