Ein Segen für Brillenträger? Neue Erfindung kann sowohl Kurz- als auch Weitsichtigkeit korrigieren - dank Autofokus

Eine neuartige Brille ist mit Autofokus ausgestattet, um Menschen mit Einschränkungen beim Sehen bei der Arbeit zu helfen.

Mit dieser Brille sollen Menschen mit Kurz- und Weitsichtigkeit auf jede Distanz scharf sehen können. (Bild. Vixion Inc) Mit dieser Brille sollen Menschen mit Kurz- und Weitsichtigkeit auf jede Distanz scharf sehen können. (Bild. Vixion Inc)

ViXion, ein japanisches Tech-Unternehmen, hat eine Autofokus-Brille entwickelt, die Menschen mit Einschränkungen beim Sehen helfen soll.

Menschen mit Kurz- oder Weitsichtigkeit sollen mit der neuen Erfindung sowohl entfernte als auch nahe Objekte scharf sehen können. Leider hat die futuristische Brille noch gravierende Nachteile. 

Brille mit Autofokus und Tunnelblick

Das Design der Brille könnte aus einen Science-Fiction-Film stammen. (Bild: Vixion Inc) Das Design der Brille könnte aus einen Science-Fiction-Film stammen. (Bild: Vixion Inc)

In Japan hat ViXion nun den Vorverkauf der ViXion1 gestartet. Die smarte Brille hat zwei optische Konstruktionen verbaut, die vergleichbar sind mit Kameraobjektiven. Nur anstelle eines Bildsensors fällt das Licht durch die Linsen auf eure Augen.

Der Clou: Beide Linsen verfügen über einen Autofokus und stellen sich automatisch scharf auf das Objekt, auf das man schaut. 

Mit zunehmendem Alter benötigen viele Menschen eine Brille zur Korrektur von Hyperopie oder Myopie. Die gängigste Lösung für die Korrektur der beiden Einschränkungen ist eine Gleitsichtbrille. Bei solchen fokussiert die obere Hälfte weit entfernte Objekte und die untere nähere. Die Vixion1 kommt dank des Autofokus ohne diese Teilung zurecht.

Es gibt aber ein großes Problem: Da man mit den Augen praktisch durch zwei Objektive blickt, hat man nur ein sehr enges Blickfeld - es sieht aus wie ein Tunnelblick. Aus diesem Grund ist die Brille wohl auch nur für Arbeitende gedacht und nicht für die Anwendung im Alltag. 

Sie sieht das in der Praxis aus:

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Außerdem liefert Vixion nur innerhalb von Japan. Ein internationaler Release wurde bisher nicht angekündigt. Günstig ist die Brille obendrein auch nicht.

Technische Daten:

  • Akkulaufzeit: 10 Stunden (150 mAh)
  • Ladezeit: 3 Stunden
  • Gewicht: 55 Gramm
  • Schutz: IPX3 (leichter Schutz gegen Wasserspritzer)
  • Pupillendistanz: 60 bis 70 mm
  • Konnektivität: Bluetooth 5.0
  • Preis: 100.000 Yen (ca. 612 Euro)

Das Unternehmen hat vor der Vixion1 mit der Hoya MW10 HiKARI eine weitere Brille entwickelt, die dem Träger es erlaubt, Farben im Dunkeln zu sehen. 

Was haltet ihr von dieser Autofokus-Brille? Glaubt ihr, dass das Konzept eine Zukunft hat oder ist die Verwendung von kleinen Objektiven für unsere Augen viel zu kompromissbehaftet? Würdet ihr euch eine solche Brille anstelle einer Gleitsichtbrille holen? Schreibt uns eure Meinung zu diesem Thema in die Kommentare! 

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