Mit der FE-Version bietet Samsung traditionell eine günstigere Version seines aktuellen Flaggschiff-Handys an. Auch 2024 macht da keine Ausnahme: Das Samsung Galaxy S24 FE kann seit gestern vorbestellt werden.
Ausführliche Tests des Preis-Leistungs-Handys lassen noch auf sich warten, verschiedene Quellen konnten das Smartphone aber bereits ausprobieren. Wir geben euch einen Überblick über das aktuelle Erstfazit zum Galaxy S24 FE, damit ihr nicht die Katze im Sack kaufen müsst.
Samsung Galaxy S24 FE: Hier liegen die Stärken
Die Kamera: Hier hat man etwa bei Weitwinkel und Ultraweitwinkel den 50-MP-Sensor des teureren Geschwistermodells übernommen. Auch bietet die Kamera dreifach optischen Zoom, was in dem Preisbereich einzigartig ist.
Joe Maring von DigitalTrends bleibt aber erst einmal vorsichtig und warnt, denn bereits das Galaxy S24 Plus habe bei der Kamera so seine Probleme gehabt.
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Verarbeitung und Design: Das Handy fällt mit 6,7 Zoll Display ziemlich groß aus, der Aluminiumrahmen wird als hochwertig beschrieben und die Farbwahl ist nicht ganz auf dem Niveau des iPhone 16, zumindest die Minze-Variante weiß aber zu begeistern.
Der Akku: Die Größe des Handys nutzt Samsung unter anderem dafür, um dem Akku ein Upgrade von 4.500 mAh auf 4.700 mAh zu verpassen, was eine Laufzeit von bis zu 81 Stunden ermöglichen soll. An die 4.900 mAh des kleineren S24 Plus reicht man trotzdem nicht heran.
Software und KI: Auch die Software beschert dem Galaxy S24 FE überwiegend gute Noten. Mit Circle to Search, Live-Übersetzung, KI-Notizen und Sprachverarbeitung sind eine Reihe von Werkzeugen an Bord, die man auch bei den Flaggschiffen findet. Allerdings solltet ihr im Hinterkopf haben, dass Samsung die Software-Funktionen auch an ältere Geräte liefert.
Der Prozessor: Mit Alltagsaufgaben wie auch den KI-Funktionen soll die Hardware dabei gut zurechtkommen. Zwar setzt Samsung auch hier auf einen hauseigenen Exynos-Chip, genauer den Exynos 2400, im Alltag würde einem der fehlende Snapdragon aber nicht auffallen. Dazu gesellen sich 8 GByte RAM und 128 bis 512 GByte Speicher.
Samsung Galaxy S24 FE: Hier liegen die Schwächen
Das Display: Das sei zwar angenehm groß, das Handy würde sich dadurch aber auch aufgebläht anfühlen. Unter anderem liegt das an den dicken Display-Rändern und dem optischen Fingerabdrucksensor.
Auch die niedrigere Auflösung von 1.080 x 2.340 kritisieren einige Stimmen, andere können darüber gut hinwegsehen und loben das OLED-Panel und die flüssigen 120 Hertz Bildwiederholrate.
Der Vibrationsmotor: Eine störende Kleinigkeit, für die DigitalTrends nur ein Wort findet: Schlecht.
Samsung Galaxy S24 FE: Das erste Fazit nach den Hands-ons
Bei der Bewertung der obigen Stärken und Schwächen gehen die US-Meinungen teils stark auseinander. Abhängig sind die aber immer vom Preis:
- Justin Duino von How To Geek:
Ich denke, ihr solltet bei den Flaggschiffen bleiben.
- Philip Berne von TechRadar: Das S24 FE könnte die beste Wahl sein, wenn man ein großes Handy haben, aber nicht so viel Geld für das S24 Plus ausgeben möchte.
- Cesar Cadenas von ZDNet:
Das neue Mainstream-Handy, das es zu schlagen gilt.
In Deutschland können wir uns die Diskussion zumindest solange sparen, wie es das S24 FE nur zur UVP gibt. Die beträgt bereits für 128 GByte Speicher ganze 750 Euro – Straßenpreise für das S24+ mit 256 GByte Speicher beginnen aber bereits bei rund 790 Euro.
Sollte der Preis sinken, wird es für das S24 FE trotzdem nicht leicht: Dann muss es sich mit anderen Herstellern messen, die in den Ersteindrücken immer wieder als Beispiel genannt wird, etwa das Pixel 8 von Google ab 500 Euro.
Lasst es uns wissen: Worauf kommt es euch bei einem neuen Handy an und welche Fragen soll unser Test zum Samsung Galaxy S24 FE auf jeden Fall klären?

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