Wer beim Bezahlen an der Kasse in Zukunft einen Geldschein zückt, könnte sich unweigerlich fühlen, als würde er galaktische Credits in einer Star-Wars-Cantina über den Thesen schieben, um sich ein Glas Bantha-Milch zu gönnen.
Die Bundesdruckerei hat auf der »Banknote Conference« in den USA eine Konzept-Banknote vorgestellt, die traditionelles Bargeld auf das kompakte Format einer herkömmlichen Kreditkarte schrumpfen lässt.
Mit leuchtenden an den Weltraum angelehnten Motiven auf robustem Polymer-Plastik, transparenten Sichtfenstern und integriertem Hightech-Sicherheitschip erinnert der Entwurf weniger an ein klassisches Zahlungsmittel als vielmehr an eine Sammelkarte aus Magic the Gathering oder einem anderen Trading-Card-Spiel.
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Vom Papiergeld zum Plastikgeld
Mit dem Bargeld-Konzept werden traditionelle Scheine aus Baumwolle durch Plastikgeld ersetzt werden. Es besitzt laut der Bundesdrucker die gleiche Größe wie herkömmliche Bankkarten und soll durch das neue Material besser gegen Verschleiß geschützt sein.
Zusätzlich würde es Einsparungen bei dem Verbrauch von Rohstoffen, der Produktionszeit sowie dem Energieaufwand geben, so die Bundesdruckerei.
Unklar ist, welche Pläne die Bundesdruckerei für Münzgeld hat.
Das Modell Stella
Um zu zeigen, was technisch aktuell möglich ist, hat die Bundesdrucker eine neue Konzept-Note entworfen, die aussieht, als ob sie direkt aus einem Sci-Fi-Blockbuster kommt.
Beim Entwurf setzt die Druckerei auf Plastik, das aus »erneuerbaren, nicht fossilen Rohstoffen« gewonnen wurde. Das Design dreht sich optisch um den Weltraum, Sterne und leuchtende Galaxien.
Transparente Sichtfenster im Plastik und holografische Elemente sorgen dafür, dass der Schein im Licht schillert wie eine holografische Sammelkarte.
Fälschungssicherheit ist Programm
Hinter der Optik und dem neuen Material steht ein handfester Zweck: Fälschern das Handwerk zu legen. Durch die Kombination von transparentem Polymer, Mikrochips, Farbkippeffekten und neuen Hologrammen soll es für Fälscher ungleich schwerer werden, Geld zu fälschen.
Gleichzeitig können Kassen und Automaten die neuen Scheine maschinell auf Echtheit prüfen.
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Allerdings handelt es sich bei Stella und dem davor vorgestellten Konzept Ignis um reine Machbarkeitsstudien. Die Bundesdruckerei möchte damit den Zentralbanken zeigen, wie das Geld der Zukunft aussehen könnte.
Jetzt ist eure Meinung gefragt. Könntet ihr euch vorstellen, in Zukunft mit Plastikgeld zu bezahlen oder seht ihr bei dem Konzept Schwachstellen? Vielleicht fällt euch eine Alternative aus einer Sci-Fi-Serie ein? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.
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