Kurz vor dem Start der mit Spannung erwarteten zweiten Staffel der Fallout-Serie sehen sich Fans mit einem denkwürdigen – weil ziemlich fehlerbehaftetem – Recap zur ersten Staffel konfrontiert.
Wie GamesRadar+ unter Berufung auf Nutzerbeiträge in sozialen Netzwerken berichtet, weist das Recap-Video auf der Streaming-Plattform nicht nur gravierende inhaltliche Fehler auf, sondern greift hierfür offenbar auch auf generative künstliche Intelligenz zurück.
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Kritik an KI-Einsatz und falscher Zeitlinie
Das Video, das Nutzern auf der Seite zur zweiten Staffel angezeigt wird, steht insbesondere wegen seiner technischen und inhaltlichen Qualität in der Kritik. Auf Reddit und X weisen Nutzer darauf hin, dass der Sprecherkommentar stark nach einer KI-generierten Stimme klingt.
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Schwerwiegender als die synthetische Stimme wiegen jedoch die inhaltlichen Ungenauigkeiten, die den Eindruck erwecken, der Text sei ohne tiefgreifendes Verständnis der Handlung erstellt worden.
- Ein besonders auffälliger Fehler betrifft die zeitliche Einordnung der Rückblenden rund um den Charakter Cooper Howard. Das Video behauptet fälschlicherweise, diese Szenen spielten in den 1950er Jahren. Zwar orientiert sich die Optik des Fallout-Universums an der Ästhetik dieser Ära, die Handlung der Prequel-Szenen ist jedoch im Jahr 2077 angesiedelt.
- Zudem interpretiert das Recap-Video das Angebot des Ghuls an die Protagonistin Lucy falsch. Die Szene werde als Ultimatum dargestellt, bei dem Lucy entweder beitritt oder stirbt. Allerdings handelt es sich hierbei um ein Angebot, gemeinsam den Verantwortlichen in New Vegas zu finden.
Immerhin: Laut dem X-Account lucks_eterna hat Amazon die fehlerbehaftete »Recap-Epsiode« wieder entfernt. Wenn ihr zum Start der zweiten Staffel auf aktuellem Stand sein wollt, bleibt euch aber nicht mehr viel Zeit zum Aufholen, denn die nächsten Fallout-Folgen erwarten uns bereits am 17. Dezember 2025.
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