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Falt-Phone im Kino-Format - Motorolas Razr-Neuauflage verspätet sich wegen zu hoher Nachfrage

Laut einem Bericht des Business Insiders verschiebt Motorola den Release der Neuauflage des legendären Razr-Smartphones, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden.

von Nils Raettig,
22.12.2019 16:11 Uhr

Das neue Motorola Razr erinnert optisch klar an das Original, der Release-Termin der Neuauflage verzögert sich aber etwas. Das neue Motorola Razr erinnert optisch klar an das Original, der Release-Termin der Neuauflage verzögert sich aber etwas.

Das neue Razr-Smartphone mit einem falt- beziehungsweise klappbaren Display sollte in den USA ursprünglich im Dezember 2019 vorstellbar sein und Januar 2020 erscheinen. Wie Business Insider berichtet, verschiebt sich der Release aber aufgrund der zu hohen Nachfrage.

Von genauen Zahlen ist nicht die Rede. Laut einem Statement seitens Motorolas seien die eigenen Vorhersagen aber schnell übertroffen worden. Winfuture spricht davon, dass AU Optronics Motorola ursprünglich 15.000 Displays pro Monat zur Verfügung stellen sollte, was nun wohl nicht mehr genug sei.

Um mehr Kunden zum Release Zugang zu einem der neuen Razr-Modelle bieten können, habe man sich nun dazu entschieden, den Termin nach hinten zu verschieben, so der Hersteller des Falt-Phones.

Ein neues Veröffentlichungsdatum wurde noch nicht genannt. Motorola gibt aber an, keine bedeutende Abweichung vom eigentlich anvisierten Termin zu erwarten.

Ungewöhnliches Falt-Phone

Falt-Phones wie das Mate X von Huawei sind bislang sehr teuer, außerdem gibt es teils Probleme mit dem Klappmechanismus und dem Display. Falt-Phones wie das Mate X von Huawei sind bislang sehr teuer, außerdem gibt es teils Probleme mit dem Klappmechanismus und dem Display.

Während prominente Vertreter der neuen (und oft von Problemen geplagten) Falt-Handys wie Samsungs Galaxy Fold oder Huaweis Mate X auf eine bei üblicher Haltung vertikale Faltlinie und ein seitlich ausklappbares Display setzen, das dadurch breiter wird und eher an ein Tablet erinnert, hat sich Motorola bei der Neuauflage des Razer für einen anderen Ansatz entschieden.

Das Smartphone wird ähnlich wie das legendäre Original horizontal aufgeklappt. Zusammen mit der relativ schmalen Bauweise ist dadurch im zusammengefalteten Zustand vergleichsweise Kompakt.

Statt aber im unteren Teil des aufgeklappten Handys wie früher die damals noch nötigen Telefontasten zu beherbergen, wird beim neuen Razr auch dieser Bereich vom Display selbst eingenommen.

Im aufgeklappten Zustand hat das Display mit einer Größe von 6,2 Zoll dann das aus dem Kino bekannte 21:9-Format, wenn man das Razr quer hält. Zugeklappt ist auf der Vorderseite ein kleineres 4:3-Display mit einer Größe von 2,7 Zoll sichtbar, etwa um neue Nachrichten anzuzeigen oder ein Selfie aufzunehmen.

Der Preis für das Razr soll bei 1.500 US-Dollar liegen. Angaben zu Euro-Preisen und dem Release-Datum in Europa gibt es noch nicht.

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