Fritzbox 4690 ist jetzt erhältlich: Das bietet der neue Flaggschiff-Router von AVM

AVM bringt mit der Fritzbox 4690 einen neuen High-End-Router, der trotz des hohen Preisschilds auf ein integriertes Modem verzichtet.

Die Fritzbox 4690 startet ein halbes Jahr nach ihrer Ankündigung durch - zu einem Preis von über 300 Euro. (Bildquelle: AVM) Die Fritzbox 4690 startet ein halbes Jahr nach ihrer Ankündigung durch - zu einem Preis von über 300 Euro. (Bildquelle: AVM)

Schon mehrfach hat Routerspezialist AVM die Fritzbox 4690 gezeigt: Zur IFA 2024 im September war die neue Box erstmals zu sehen, auch auf der vergangenen MWC 2025 vor wenigen Wochen hat das Unternehmen alle Details zur Fritzbox 4690 herausgelassen.

Einzig die unverbindliche Preisempfehlung fehlte noch. Die UVP hat AVM nun nachgereicht: Ab sofort soll die Fritzbox 4690 für 319 Euro bei teilnehmenden Händlern erhältlich sein.

Als 4000er-Modell müsst ihr bei dem neuen AVM-Router mit einem Makel leben, denn ein integriertes Modem werdet ihr trotz des Preises nicht vorfinden. Abseits davon nennt der Hersteller in seiner Pressemitteilung folgende Details zum Dual-Band-Router:

  • Die Fritzbox 4690 unterstützt sowohl Wi-Fi 6 als auch Wi-Fi 7. Das in letzterem Standard optionale 6-GHz-Frequenzband ist allerdings nicht an Bord.
  • Im 2,4-GHz-Band sollen mit Wi-Fi 6 Übertragungsraten von bis zu 1.200 MBit/s möglich sein; bei 5 GHz und Wi-Fi 7 nennt AVM bis zu 5.760 MBit/s.

Für das separate Modem steht ein 10-Gigabit-WAN-Port zur Verfügung. Damit soll sich die Fritzbox 4690 explizit für Glasfaseranschlüsse eignen, die das Maximum aus der Verbindung herausholen sollen.

Was die neue Fritzbox noch zu bieten hat

Abseits davon sind ein weiterer 10-Gbit-LAN-Anschluss sowie drei weitere 2,5-Gbit-LAN-Ports auf der Rückseite des AVM-Routers zu finden. Für Telefonanbindungen gibt es eine DECT-Basisstation, die bis zu sechs Schnurlostelefone unterstützt – neben den beiden analogen Telefonanschlüssen.

Zusätzlich verfügt die Fritzbox 4690 über einen USB-3.0-Anschluss, der zur Einbindung von Speichermedien oder Druckern genutzt werden kann. Damit lassen sich diese Geräte zentral im Netzwerk bereitstellen.

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Über das Betriebssystem FRITZ!OS lassen sich Smart-Home-Geräte steuern und in Automatisierungen einbinden. Zusätzliche Funktionen wie Kindersicherung, WLAN-Gastzugang oder ein Mediaserver runden das Softwareangebot ab.

Ein weiteres Merkmal ist die Mesh-Funktionalität: Die Fritzbox kann mit weiteren AVM-Geräten wie Repeatern kombiniert werden, um ein einheitliches WLAN-Netzwerk mit hoher Reichweite zu schaffen. Die Verwaltung erfolgt zentral über die Benutzeroberfläche des Routers.

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