Seite 2: Die besten Gaming-Headsets und -Kopfhörer für richtig guten HiFi-Sound am PC: Unsere Empfehlungen

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Darauf solltet ihr beim Kauf eines Gaming-Headsets achten

Der beste Klang ist subjektiv: Auch wenn sich die Qualität der Tonausgabe eines Headsets messen lässt, empfindet jeder etwas anderes als gut oder schlecht. Eine möglichst breite Abdeckung des für Menschen hörbaren Bereichs ist dabei natürlich von Vorteil, aber auch die Abstimmung spielt eine große Rolle. Shooter-Spielende wünschen sich hier ein anderes Klangbild als in einem atmosphärischen Rollenspiel. Die Software vom Hersteller kann manchmal aber auch weiterhelfen.

Stereo vs. Surround: Beim Stereo-Sound existieren zwei verschiedene Kanäle. Das heißt, man unterscheidet lediglich, ob der Ton von links oder von rechts kommt. Bei vielen Spielen wie Strategiespielen oder Adventures reicht dies vollkommen aus. Für etwas mehr Immersion oder bei Games aus der Ego- aber auch Third-Person-Perspektive, insbesondere im kompetitiven Bereich, muss man auch Gegner im Rücken orten können. Hierfür bieten sich Surround-Headsets an – oft auch mit „5.1“ oder „7.1“ gekennzeichnet. Heutzutage wird der Surround-Sound meist virtuell simuliert und via USB statt Klinke übertragen, was in der Regel auch zu besseren Klangergebnissen führt.

In Metal: Hellsinger kommt es ganz klar auf den besten Sound an. In Metal: Hellsinger kommt es ganz klar auf den besten Sound an.

Mit Kabel oder Wireless: Die Meinungen gehen hier weit auseinander. Viele Hersteller haben drahtlose Übertragungsstandards entwickelt, die Audiosignale störungsfrei und ohne Verzögerung vermitteln. Der Vorteil ist ein Plus an Bewegungsfreiheit mit dem Kopf, dafür muss aber mit dem Akku auch ein höheres Gewicht getragen werden. Audio-Enthusiasten schwören hingegen auf hochwertige Kabel und eine gute Soundkarte, die aber letztendlich auch ihren Preis haben.

Treibergröße und Frequenzgang: Etwas vereinfacht ausgedrückt, ist der Treiber das Bauteil im Kopfhörer, das elektrische Signale in Schallwellen umsetzt. Je größer der Treiber und je hochwertiger die Membran ist, umso tiefere Töne (Bässe) können erzeugt werden. Das allein ist aber nur die halbe Wahrheit, da auch das Material und die Dicke der Mebranen eine Rolle spielen. Bei größeren Treibern kann der sogenannte Frequenzgang beispielsweise in einem Bereich von 10 - 20.000 Hz liegen, bei kleineren Modellen beginnen die Tiefen erst bei 20 Hz.

In Assassins Creed: Mirage profitiert die Immersion von einer umfangreichen Klangkulisse. In Assassin's Creed: Mirage profitiert die Immersion von einer umfangreichen Klangkulisse.

Impedanz und Lautstärke: Für die maximale Lautstärke spielt die Impedanz eine Rolle. Dieser Wert wird meist als genormte Nennimpedanz in Ohm auf der Packung angegeben. Ein hoher Wert bedeutet, dass der Kopfhörer einen hohen elektrischen Widerstand besitzt und dementsprechend mehr Leistung von der Audioquelle benötigt, um höhere Lautstärken zu erzeugen. Headsets mit einer niedrigen Impedanz eignen sich daher eher für tragbare Geräte, weil die Stromversorgung hier nur vom Akku kommt. Drahtlose Headsets mit einer hohen Impedanz haben zudem häufig eine kürzere Akkulaufzeit als Modelle mit einem niedrigeren Wert.

Analog oder Digital: Der offensichtlichste Unterschied zwischen analogen und digitalen Gaming-Headsets ist der Stecker. Ein analoges Modell kommt mit einem klassischen 3,5-mm-Klinkenstecker der in die Soundkarte gesteckt wird. Das ist vor allem für Nutzer von hochwertiger Hardware von Vorteil, da digitale Headsets ihre eigene Klangverarbeitung mitbringen. Diese werden über USB-Stecker angeschlossen und sind meist mit einer umfangreichen Software vom Hersteller ausgestattet.

Was ist beim Kauf eines Wireless-Gaming-Headsets wichtig?

Grundsätzlich: Alles, was generell vor dem Kauf eines Gaming-Headsets zu beachten ist, ist auch für die kabellosen Varianten von Bedeutung.

Verbindungsarten: Egal, ob man sich für Funk oder Bluetooth entscheidet: Die Verbindung sollte stabil und schnell sein. Der aktuelle Standard für Funk-Headsets ist eine 2,4-GHz-Verbindung, die je nach Hersteller durch weitere Techniken ergänzt wird. Einige priorisieren dabei eine zuverlässige Verbindung, andere bemühen sich, Energie einzusparen, um die Laufzeit des Akkus zu erhöhen. Bluetoothverbindungen, die sich hervorragend mit mobilen Geräten und Konsolen kombinieren lassen, sind dafür aber minimal langsamer als die funkenden Modelle.

Reichweite: Die Reichweite beschreibt, wieviele Meter Luftlinie wir das Headset vom Signalgeber entfernen können, ohne dass der Kontakt abbricht. Dabei entscheidend ist nicht nur, wie lange es dauert, bis wir selbst keinen Ton mehr hören, sondern auch, ab wann das Mikrofon Gesprochenes nicht mehr sendet. Einige Hersteller beziehen sich bei der Meter-Angabe nur auf die Luftlinie. Sobald sich zwischen Endgerät und Empfänger eine Wand oder ein großes Möbelstück befindet, trifft dieser Wert unter Umständen nicht mehr zu. Ein guter Indikator zur Beurteilung der Reichweite ist also nicht nur die reine Meterangabe, sondern auch die Signalstärke.

Wenn ihr streamt oder mit anderen Leuten zusammen zockt, sind Publikum und Mitspielende sicher dankbar, wenn ihr nicht komplett +quot;weg+quot; seid, nur weil ihr euch ne neue Dose Energydrink holt oder nachsehen müsst, was die Katze im Flur veranstaltet. Wenn ihr streamt oder mit anderen Leuten zusammen zockt, sind Publikum und Mitspielende sicher dankbar, wenn ihr nicht komplett "weg" seid, nur weil ihr euch 'ne neue Dose Energydrink holt oder nachsehen müsst, was die Katze im Flur veranstaltet.

Komfort und Sitz: Wer sich viel bewegen will, sollte darauf achten, dass das Gaming-Headset nicht vom Kopf rutscht und dennoch nicht drückt. Dabei spielen die Dicke und Beschaffenheit der Ohrpolster sowie deren Bezug eine Rolle, aber auch die Flexibilität des Kopfbügels. Die meisten Gaming-Headsets sind zwar darauf ausgelegt, auch mal einen Sturz auf den Boden zu überstehen, aber wenn man etwas trinken möchte, den Kopf dabei nach hinten kippt und das Headset direkt rutscht, sorgen reflexartige Ausgleichbewegungen dafür, dass das Getränk sich unter Umständen über das komplette Technik-Setup ergießt. Das sollte natürlich vermieden werden. Je mehr sich der Gamer beim Zocken bewegt, desto höher das Risiko das Headset zu verlieren. Daher ist ein guter Sitz wichtig.

Gewicht: Drahtlose Headsets sind in der Regel etwas schwerer als ihre kabelgebundenen Pendants, was am Akku liegt. Viele Hersteller bieten inzwischen aber dennoch Wireless-Gaming-Headsets mit sehr niedrigem Gewicht an.

Lieferumfang: Neben dem USB-Dongle oder Adapter ist es immer praktisch, wenn auch noch ein Klinkenkabel beiliegt. So kann das Headset gegebenenfalls auch noch benutzt werden, wenn der Akku leer ist und weder Powerbank noch Wechselakku zur Hand sind. Auch ein USB-Kabel, das sich nicht nur zum Laden benutzen lässt, ist für diesen Zweck sinnvoll. Wer viel unterwegs ist, profitiert außerdem von stabilen Aufbewahrungscases.

Falls ihr in Lies of P einmal spontan das Bedürfnis verspürt wegzurennen, sollte euch kein Kabel davon abhalten. Falls ihr in Lies of P einmal spontan das Bedürfnis verspürt wegzurennen, sollte euch kein Kabel davon abhalten.

Lade- und Akkulaufzeit: Bei den meisten kabellosen Gaming-Headsets ist der Akku fest verbaut, was bedeutet, dass das gesamte Gerät ausgetauscht werden muss, wenn der Akku irgendwann den Geist aufgibt. Nur wenige Hersteller nehmen in dieser Hinsicht Rücksicht auf die Spielerinnen und Spieler oder auch die Umwelt. Wenige Ausnahmen am Markt bestätigen jedoch die Regel. Zehn Stunden Laufzeit gilt inzwischen als absolutes Minimum. Viele Headsets bieten jedoch eine wesentlich längere ladefreie Zeit. Die meisten neueren Gaming-Headsets lassen sich in weniger als vier Stunden wieder aufladen. Manche sind sogar noch wesentlich schneller einsatzbereit.

Features: Besonderheiten wie Zweitakkus oder Schnelladefunktion sind absolut sinnvoll aber eher rar am Markt. Wird die Energieversorgung beispielsweise durch AA-Batterien gestellt, sollte darauf geachtet werden, dass das Gewicht nicht einseitig verteilt ist. Schnellladefunktionen stellen eine gute Alternative zum Zweitakku dar, weil nach einer vergleichsweise kurzen Pause weitergezockt werden kann. Für Leute, die das Headset auch draußen nutzen möchten, sollte nach einem Headset mit abnehm- oder einfahrbaren Mikrofon gegriffen werden. Es sei denn, der ungewöhnliche Look stört einen nicht weiter auf offener Straße.

Studiokopfhörer nur bedingt für Gamer geeignet

Immer wieder lesen Interessierte, dass sie sich einen guten Studiokopfhörer und ein billiges Mikrofon besorgen sollen. Namhafte Audio-Hersteller versuchen daher auf den Gaming-Zug aufzuspringen, erreichen dabei aber nicht immer die Anforderungen von Spielern. Insbesondere Gamer, die nicht lange mit extra Soundkarten herumexperimentieren möchten und jene, die Wert auf einen satten Bass legen, bieten Studiokopfhörer keine zufriedenstellenden Klangresultate.

Für unsere gesonderte Kaufberatung haben wir aber einige sinnvolle Kombinationen zusammengestellt, mit der auch Zocker happy werden:

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