Die Gamescom 2025 steht vor der Tür. Nach der Opening Night Live am 19. August 2025 lädt die Kölnmesse wieder für vier Tage volles Spieleprogramm ein – aber auch Hardwarehersteller geben sich die Ehre.
Dazu gehört auch Nvidia, das für den Spiele-Streamingdienst Geforce Now ein umfassende Upgrade ankündigt. Ab September 2025 soll das »größte Update in der Geschichte« des Dienstes an den Start gehen.
RTX 5080 statt RTX 4080 – und 48 GByte Videospeicher
Herzstück dieses Geforce-Now-Upgrades sind die neuen GPU-Server für den »Ultimate«-Tarif, die die bisherigen, auf der RTX 4080 basierenden Versionen ersetzen. Stattdessen kommt der »Blackwell SuperPod« auf Basis der RTX 5080 zum Einsatz.
- Die zweitstärkste Grafikkarte im aktuellen Nvidia-Portfolio setzt unter anderem auf 16 GByte VRAM – doch nicht bei Geforce Now. Hier sollen 48 GByte Videospeicher zur Verfügung stehen.
- Ein ähnliches Upgrade ist aufseiten der CPU und des RAMs zu beobachten: Geforce Now erhält einen nicht näher genannten Ryzen-Prozessor mitsamt 60 GByte Arbeitsspeicher zur Seite gestellt.
Damit soll die neue Version des Cloud-Dienstes um den Performance-Faktor 2,8 verbessert werden. Natürlich spielt hier auch Multi Frame Generation eine Rolle, das für Geforce Now freigeschaltet wird. Maximal soll so 5K-Auflösung bei 120 Fps möglich sein.
Aufseiten der Latenz soll mithilfe von »Cinematic Quality Streaming« ebenfalls ein deutlicher Schritt nach vorn zu sehen sein. Hier wird unter anderem AV1-Decoding mit bis zu 100 MBit pro Sekunde angepriesen.
Im Kontext der reinen Software gibt es ebenfalls ein neues Feature zu begrüßen, das sich »Install-to-Play« nennt. Hiermit könnt ihr Spiele auf Geforce Now freischalten, die der Publisher zwar bereits für den Dienst freigegeben hat, aber noch keine offizielle Unterstützung seitens Nvidia erfahren haben.
- Mit Install-to-Play könnt ihr diese Titel dennoch über Geforce Now spielen, womit Nvidia die Anzahl an kompatiblen Spielen eigenen Angaben zufolge verdoppelt.
- Der Haken: Der Spaß kostet natürlich Speicherplatz. In der kostenfreien Version stehen euch hierfür 100 GByte zur Verfügung; stufenweise könnt ihr gegen Gebühr bis zu 1 TByte freischalten.
Wo wir gerade schon bei Gebühren sind: Nvidia verspricht, dass das Upgrade keinen Aufpreis bei den monatlichen Kosten nach sich ziehen wird. Neben der kostenfreien Version habt ihr also weiterhin die Wahl zwischen dem Performance-Tarif bei 11 Euro im Monat sowie dem Ultimate-Abo mit 22 Euro pro Monat.
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