Ungefähr seit dem Herbst 2025 herrscht weltweit eine massive Speicherkrise, die sich seither auf die Preise von Komponenten, Konsolen, Smartphones und mehr ausgewirkt hat.
Wie extrem die Preise in einem relativ kurzen Zeitraum gestiegen sind, zeigt das Beispiel der RTX 5090 von Nvidia.
Der Trend kennt nur eine Richtung: Oben
3.909 Euro plus Versand. So viel muss man laut der Vergleichsplattform Geizhals aktuell in Deutschland mindestens für eine neue RTX 5090 bezahlen.
Die Gainward GeForce RTX 5090 Phantom GS, die derzeit für diesen Preis angeboten wird, ist dabei eins von nur drei Modellen, die auch mit Versand unter der Schwelle von 4.000 Euro liegen.
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3.000€ für eine Grafikkarte? Die Hardware-Krise ist zurück – und sie ist schlimmer!
Ein Blick auf die Preisentwicklung des aktuell günstigsten Modells zeigt, dass es im Grunde seit einem Jahr nur steil nach oben geht. Im Juli 2025 lag der Preis der Grafikkarte stabil bei 2.499 Euro. Der Bestpreis von 2.249 Euro wurde dann im August 2025 erreicht.
Im folgenden Oktober sprang der Preis erstmals über 3.000 Euro. Seit dem 6. Januar 2026 wurde diese Grenze nicht mehr unterschritten. Zuletzt gab es dabei starke Schwankungen, in der Spitze lag der Preis sogar bei knapp 5.000 Euro.
Die Entwicklung sieht bei vielen anderen Modellen nahezu identisch aus. Die extremen Spitzen zeigen auch, wie unsicher die Lage und wie unklar die Verfügbarkeit der GPUs häufig ist.
Wer im Sommer 2026 eine RTX 5090 kaufen möchte, ist also definitiv gut beraten, den Markt zu beobachten und dann bei den vereinzelt immer wieder auftauchenden »Angeboten« zuzuschlagen. Im Schnitt hat sich der Preis in nur zwölf Monaten zwar nicht ganz verdoppelt, viel fehlt aber nicht.
Wann und ob sich die Lage wieder bessert, kann aktuell wohl kaum jemand mit Sicherheit sagen. So wie es aussieht, werden sich die Lieferprobleme und die Knappheit noch mindestens bis ins Jahr 2027 ziehen. Ob die Preise aber je wieder auf das Niveau von 2025 fallen, ist alles andere als sicher.

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