Eine Gmail-Adresse für das ganze Leben: Was zunächst vielleicht praktisch klingt, kann für manche schnell peinlich werden, wenn die in der Jugend gewählte Adresse in späteren Leben peinlich wird – »xX_CoolerJunge420_Xx« zum Beispiel.
Bisher galt bei Google allerdings: Die Adresse vor dem »@gmail.com« ist fix. Wer eine neue wollte, musste ein komplett neues Google-Konto erstellen und Daten migrieren. Wie 9to5Google berichtet, ändert sich diese Haltung nun grundlegend.
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Neue Gmail-Adresse: So funktioniert der Wechsel
Laut den Informationen von 9to5Google taucht die neue Funktion in den Einstellungen des Google-Kontos auf. Erste Nutzer finden diese unter dem Pfad »Persönliche Daten« im Bereich »Kontaktinformationen«. Dort, wo bisher nur der Hinweis stand, dass die Adresse nicht geändert werden kann, soll jetzt stattdessen ein »Bearbeiten«-Stift erscheinen.
Laut dem Bericht ist der Prozess jedoch mit Sicherheitsmaßnahmen versehen, um potenziellem Account-Diebstahl vorzubeugen. Vor der Änderung ist offenbar eine erneute Authentifizierung nötig. Anschließend kann der Nutzer prüfen, ob der gewünschte neue lokale Teil (der Name vor dem @) noch verfügbar ist.
Ein entscheidendes Detail, das der Bericht hervorhebt, dürfte die Sorge vor Datenverlust mindern: Die alte E-Mail-Adresse wird dem Bericht zufolge nicht gelöscht. Stattdessen wandelt Google sie automatisch in einen Alias um, der dauerhaft mit dem Konto verknüpft bleibt. Das bedeutet:
- E-Mails an die alte Adresse landen weiterhin im gleichen Posteingang.
- Der Nutzer ist für Kontakte unter beiden Adressen erreichbar.
- Ein »Recycling« der alten Adresse durch Fremde wird verhindert.
Einschränkungen und Rollout
Die Änderung der Adresse soll indes nicht beliebig oft möglich sein – 9to5Google spricht von einer Sperrfrist von 12 Monaten nach einer Änderung, ähnlich wie es bereits bei der Änderung des Google-Profilnamens gehandhabt wird.
Der Rollout erfolgt wie bei Google üblich in Wellen. Es kann also noch einige Zeit dauern, bis die Option bei allen Nutzern auf Android, iOS und im Web sichtbar ist. Ob die Funktion zunächst exklusiv für Google-One-Abonnenten startet oder sofort für alle freigeschaltet wird, geht aus den aktuellen Informationen noch nicht eindeutig hervor.
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