Bei Game of Thrones denken die meisten von uns an die achte und letzte Staffel, die allgemeinhin als Flop wahrgenommen wird. Lässt man die mal außen vor, hat die Serie im Verlauf viel zu bieten – und eines davon sind beeindruckende Schlachten, die heute noch nachhallen.
Eine besonders spektakuläre Schlacht kam dabei völlig ohne CGI aus. Bedenkt man, wie gigantisch sie ist, kann man davor echt nur den Hut ziehen: die Schlacht der Bastarde zwischen Jon Schnee und Ramsay Bolton.
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Game of Thrones: War for Westeros ist ein Traum für Strategie-Fans, doch wird er wahr?
Hier ein paar Zahlen und Fakten zum Showdown in der neunten Folge der sechsten Staffel (via Den of Geek):
- 25 Tage lang wurde nur an der Schlacht der Bastarde allein gedreht.
- 500 Statisten waren neben den Schauspielerinnen und Schauspielern daran beteiligt.
- 70 Pferde wurden im Laufe des Drehs beritten.
- 4 Kamera-Crews nahmen die Schlacht aus mehreren Winkeln auf.
- 10 Millionen US-Dollar soll der ganze Spaß gekostet haben.
Mit zu den wichtigsten Momenten der gesamten Schlacht gehört jener, in der Kit Harrington, der Darsteller von Jon Schnee, fast von Reitern auf ihren Pferden niedergetrampelt wird.
In einem Interview mit Entertainment Weekly sagte Regisseur Miguel Sapochnik damals:
Keine Spezialeffekte, keine Kämpfe, nur Kit, der eine herausragende Leistung zeigt, und eine verrückte Draufsichtaufnahme, als er sich seinen Weg zurück nach draußen bahnt.
Diese Szene stand übrigens nicht im Drehbuch, sondern war improvisiert – geschuldet den Umständen in Irland. Wegen einem dreitägigen Dauerregen hat sich der Drehort in einen Sumpf verwandelt. Also haben die Macher kurzerhand improvisiert.
Im nachfolgenden Video seht ihr, wie die Schlacht zustande kam, inklusive Interview der Verantwortlichen.
Link zum YouTube-Inhalt
Wo versteckt sich die CGI?
Manche Dinge lassen sich ohne Computereffekte aber dann doch nicht darstellen, etwa ein Riese, der ein Pferd schlägt. So heißt es im Artikel von Den of Geek, dass das meiste zwar vor Ort aufgenommen, aber digital verbessert oder erweitert wurde. Beispielsweise die schiere Menge an Leuten, die an der Schlacht selbst teilnehmen.
Im verlinkten Interview gibt Regisseur Sapochnik zu, dass es ohne CGI nicht ginge – auch aus Sicherheitsgründen.
Früher sah man diese riesigen Luftaufnahmen von Reiterangriffen, und es gab zwei große Unterschiede. Erstens war alles echt – keine CGI oder digitale Nachbildung. Und zweitens konnte man oft sehen, dass die Pferde wirklich verletzt waren, wenn sie zu Boden gingen. Heutzutage würde man damit nicht mehr durchkommen, und man würde es auch nicht wollen.
Damit die Pferde sich nicht verletzen, wurden Tiere versetzt zueinander gefilmt, sodass es nur so wirkt, als würden sie ineinander rennen.
Ein Sci-Fi-Kultfilm von 1997 hat übrigens einen Rekord gebrochen, den Hollywood mit CGI niemals erreichen könnte.
Was allerdings echt ist, sind die 40 Pferde, die auf Kit Harrington zureiten, zu sehen im Teaser-Bild. Keine CGI, keine Effekte, nur Tiere, Reiter, der Schauspieler und eine Kamera hinter ihm. Und es sind diese Aufnahmen, weswegen uns bestimmte Szenen in Erinnerung bleiben.
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