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Seite 2: Headset für Spieler: Logitech G35 - Ungewöhnliches USB-Headset für Spieler

Technik

Das G35 ist ein Stereoheadset mit im Ohrhörer untergebrachtem USB-Soundchip und benötigt daher einen freien USB-Port an Ihrem PC. Bei uns funktionierte das G35 problemlos, auch an den manchmal zickigen Front-Anschlüssen des Test-PCs.

Allerdings ist das G35 zwingend auf USB angewiesen, eine Möglichkeit, den verbauten USB-Chip zu umgehen und das Headset per Klinkenanschluss mit einer gängigen Soundkarte zu verbinden, gibt es nicht. Wer bereits eine hochwertige Soundkarte besitzt, muss sich also stets zwischen dieser und dem G35 entscheiden. Der Wechsel gelingt allerdings schnell - ein Ab- oder Ansteckend des G35 genügt.

Für (virtuellen) Raumklang sorgt der interne Chip per Dolby Headphone, einer Technik zur Simulation von Raumklang auf Stereo-Headsets. Durch geschickte Frequenzveränderungen gaukelt der Soundchip dabei dem Ohr vor, dass der Klang aus unterschiedlichen Richtungen kommt, obwohl er in Wahrheit nur aus den zwei Lautsprechern des Headsets schallt.

Soundcheck

In Spielen beeindruckt das G35 vor allem mit einer extrem präzisen Auflösung der Soundkulisse. Selbst in lauten Gefechten mit vielen Explosionen gehen leisere Geräusche nicht unter und bleiben differenziert hörbar. Der Bass ist je nach Reglerstand im Treiber schwach bis kräftig, ohne zu vermatschen. Die Höhen wirken dagegen selbst bei niedrigen Einstellungen etwas überbetont, was aber zur exzellenten Sprachverständlichkeit des G35 bei Programmen wie Skype, Teamspeak oder Ventrilo beiträgt.

Die enorm hohe Auflösung des G35 stört bei Musik aber. Hier klingt das Headset teils fast klinisch steril, obwohl der trockene Bass einige Schwächen wieder wett macht. Zum Musikhören eignen sich andere Headsets wie das Sennheiser PC 160/161 oder das Razer Carcharias aufgrund des wärmeren und ausgewogeneren Klangbildes deutlich besser.

Der virtuelle Raumklang mittels Dolby Headphone profitiert dagegen wiederum von der präzisen Auflösung der für Spiele wichtigen Frequenzen. Obwohl die Technik gegenüber Creatives Soundblaster X-Fi-Karten etwas im Nachteil ist, erreicht das G35 eine hohe Ortbarkeit von Geräuschen im Raum. In Counter Strike: Source wissen Sie so schnell, wo der Gegner sich befindet und der Raumklang des G35 liegt auf einem Niveau mit einer Soundblaster X-Fi. In Battlefield 2 oder 2142 liefert eine X-Fi aufgrund der angepassten Programmierung der Sound-Engine akustisch aber deutlich realistischere Ergebnisse.

Tragekomfort

Um das G35 möglichst für alle Kopfgrößen passend zu machen, liefert Logitech drei unterschiedliche dicke Polster für den Kopfbügel mit. Die tauschen Sie in Sekundenschnelle mit Hilfe eines Klettverschlusses. Auf großen Köpfen sitzen die Ohrmuscheln zwar etwas fest auf, die dicke Polsterung verhindert aber auch bei Brillenträgern unangenehmes Drücken. Die geschlossene, ohrumschließende Bauweise der Hörer dämpft Außengeräusche relativ stark und macht das G35 damit LAN-Party-tauglich. Nach einer Stunde werden die Ohren aber relativ warm, Headsets mit offenen Ohrmuscheln wie Sennheiser PC 160/161 oder Razer Carcharias sind spürbar angenehmer zu tragen.

Ein Lob gebührt dem G35 für das relativ geringe Gewicht: Trotz integriertem USB-Soundchip, zahlreichen Bedienelementen sowie der geräuschdämpfenden Bauweise trägt sich das Headset auch nach mehreren Stunden nicht unangenehm -- laut Logitech wurden bewusst leichte Materialien verwendet. Die Verarbeitung ist trotzdem durchweg hochwertig und stabil, nichts wackelt oder wirkt billig. Das drei Meter lange Kabel übersteht dank der dicken Kunstfaserummantelung auch gröbere Behandlung, ebenso der flexible und präzise justierbare Mikrofonarm.

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