Hollywoods Geschäft mit Millionen Klicks: Jetzt zahlt YouTube kein Geld mehr für Fake-Film-Trailer

YouTube beendet die Monetarisierung zweier YouTube-Kanäle mit Fake Film Trailern. Das passiert, nachdem eine Recherche gezeigt hat, dass einige Hollywood-Studios an teils irreführenden Inhalten mitverdienen.

Zwei YouTube-Kanäle wurden entmonetarisiert. Ihr Spezialgebiet: Falsche Filmtrailer mittels KI – vergleichbar mit diesem fiktiven Forrest Gump 2. (Bildquelle: KI-generiert mit Adobe Firefly.) Zwei YouTube-Kanäle wurden entmonetarisiert. Ihr Spezialgebiet: Falsche Filmtrailer mittels KI – vergleichbar mit diesem fiktiven Forrest Gump 2. (Bildquelle: KI-generiert mit Adobe Firefly.)

YouTube stoppt die Monetarisierung von zwei YouTube-Kanälen, die sich auf KI-generierte Filmtrailer spezialisiert haben. Denn die sollen gegen Richtlinien der Plattform verstoßen. Besonders kurios: Auch Hollywood-Studios haben bei solchen Videos kräftig mitverdient.

Kanäle mit KI-Film-Trailern verlieren Monetarisierung

Das ist passiert: YouTube hat zwei Kanäle Screen Culture (rund 1,4 Millionen Abonnenten) und KH Studio (rund 685.000 Abonnenten) nach einer Recherche von Deadline.com von seinem Partnerprogramm ausgeschlossen. Das heißt, dass die Kanäle mit ihren Videos keine Werbeeinnahmen erzielen können.

Sowohl Screen Culture als auch KH Studio haben sich auf das Erstellen von Fake-Film-Trailern spezialisiert. Hier werden aus einer Mischung von KI-generiertem und echtem Material fiktive Filmtrailer erstellt .

Vermarktet werden die Trailer aber mitunter so, als wären es echte Trailer zu teilweise lang erwarteten Filmen.

So bezeichnet Screen Culture etwa einen solchen falschen Trailer als geleakten Trailer zum für 2026 angekündigten Avengers: Doomsday.

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Laut Deadline entsprechen die Videos der Kanäle nicht den Richtlinien von YouTube. Konkret verstoßen sie gegen folgende Monetarisierungsrichtlinien und Regeln zu Fehlinrformationen:

  • Wiederverwendetes Material muss signifikant verändert werden.
  • Wiederverwendetes Material nicht repetitiv sein und nicht nur dazu dienen, Aufrufe zu generieren.
  • Inhalte, die mit Täuschungsabsicht manipuliert wurden, sind verboten.

Tatsächlich reagiert die Plattform mit der Entmonetarisierung der Kanäle zuerst einmal auf eine Recherche von Deadline, die Pikantes zutage gefördert hat.

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Waipu.tv
Waipu.tv bietet euch insgesamt 270 TV-Sender, davon 255 in HD-Qualität und 69 Pay-TV-Kanäle, die ihr entweder live anschauen oder streamen könnt. Dazu gibt es haufenweise aktuelle Blockbuster.
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Bei Prime Video findet ihr neben zahlreichen Filmen und Serien großartige Amazon-Eigenproduktionen, darunter die neue Fallout-Serie oder The Boys, eine der besten Superheldenserien aller Zeiten.
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Vor allem für Star-Wars- und Marvel-Fans ist Disney+ ein absolutes Muss. Daneben gibt es echte Klassiker wie etwa Toy Story, aber auch Oscar-Preisträger wie die beiden Avatar-Filme oder Poor Things.
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Egal ob Live-TV, Film-Klassiker wie die Zurück-in-die-Zukunft-Reihe oder spannende Dokumentationen: RTL+ ist vielfältig aufgestellt. Fußballfans dürfen sich außerdem die Europa League freuen.
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Joyn
Rosins Restaurants, GNTM, The Voice Kids – all diese bekannten TV-Serien könnt ihr mit Joyn live sehen oder nachträglich streamen. Für eine noch größere Auswahl gibt es das kostenpflichtige Joyn PLUS+.

Der Deal zwischen Hollywood und YouTube

Eigentlich sollten sich Hollywood-Studios freuen, wenn YouTube etwas gegen Fake-Filmtrailer tut. Auf der Plattform sind in den letzten Jahren immer mehr irreführende KI-Inhalte zu Filmen verbreitet worden. Die Recherche von Deadline.com vor wenigen Tagen zeigte aber, dass einige Studios an den gefälschten Trailern gerne mitverdient haben.

So hätten unter anderen Warner Bros. Discovery und Sony heimlich bei YouTube sichergestellt, dass das durch Werbeeinnahmen erzielte Geld aus solchen Videos direkt an die Studios fließt.

Dabei gehen längt nicht alle Einnahmen aus den Kanälen an die Hollywood-Studios. Im Interview mit Deadline geht der Betreiber von Screen Culture, Nikhil P. Chaudhari, davon aus, dass nur für etwa 10 Prozent der insgesamt rund 2700 Videos des Kanals Urheberrechtsansprüche geltend gemacht wurden.

Keines der genannten Hollywood-Studios hat sich bisher zu der Recherche von Deadline geäußert.

Die Betreiber der Kanäle Screen Culture und KH Studio können noch Widerspruch gegen die Entscheidung von YouTube einlegen.

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