Eine Smartwatch für Training, Schlaf und Abendgarderobe? Die gibt es.
Zwar kommt die Honor Watch 6 an eine schicke und klassische Armbanduhr nicht ganz heran, aber sie macht dennoch ordentlich was her. Besonders in Kombination mit dem Lederarmband verleiht sie jedem Ausgeh-Outfit das gewisse Extra.
Wo die großen Stärken und Schwächen der neuen Smartwatch ansonsten liegen, zeigt euch der Test.
Transparenzhinweis: Honor hat mir die Watch 6 kostenfrei für den Test zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Inhaltsverzeichnis
Spezifkationen
| Kategorie | Specs |
| Modelle & Farben | Shadow Black Twilight Brown |
| Abmessungen | 46,5 mm × 46,5 mm × 10,8 mm (Rundes Design) | Armbandbreite: 22 mm |
| Material & Gewicht | Shadow Black: Aluminiumlegierungsrahmen, Stahl-Deko, Polymer-Rückseite, schwarzes Fluoroelastomer-Armband, 41 Gramm (ohne Band) Twilight Brown: Edelstahlrahmen, Stahl-Deko, Polymer-Rückseite, braunes Lederarmband | ca. 50 Gramm (ohne Band) |
| Display | 1,46 Zoll AMOLED (Rund) Auflösung: 464 × 464 Pixel Pixeldichte: 317 PPI |
| Robustheit | Wasserdicht bis 5 ATM & IP69-Zertifizierung |
| Speicher | 4 GB (Teilweise durch System belegt) |
| Akku & Laden | Li-Polymer-Akku mit 980 mAh (950 mAh Nennwert) | Bis zu 35 Tage Akkulaufzeit Laden über POGO-PIN-Ladebasis |
| Konnektivität & Ortung | Bluetooth 5.4 NFC unterstützt | WLAN wird nicht unterstützt Dual-Band Satellitensysteme: GPS, GLONASS, BeiDou, GALILEO, QZSS, NavIC |
| Audio & Bedienung | Mikrofon & Lautsprecher integriert Vibrationsmotor Tasten: Obere Taste (mit Kronenrotation), untere Taste Unterstützt langes/kurzes Drücken & Doppelklick |
| Sensoren | Beschleunigungssensor, Gyroskop, Optischer Herzfrequenzsensor, Umgebungslichtsensor, Magnetometer, Barometer |
| Gesundheits-Features | Kontinuierliche Pulsmessung, SpO2 (Blutsauerstoff), Stresstest, Schlafmanagement (inkl. Schlaf-HRV), Morgenbericht, Body Energy, HONOR Health Check/Checkup, Zykluskalender, Atemübungen, Puls-Grenzwerte-Warnung beim Training |
| Fitness & Training | 122 Trainingsmodi | Automatische Trainingserkennung | Schritt- & Kalorienzähler | Profi-Laufmetriken | Persönlicher Smart Running Coach (nur Englisch) | Pro-Badminton- und Pro-Fußball-Modus | Sonnenauf-/untergangszeiten |
| Smart Features | Benachrichtigungen, Aktivitäts- & Zielerreichungserinnerungen, OTA-Softwareupdates, »Uhr finden« (Vibration via Bluetooth) |
| Drittanbieter-Apps | Datenexport via HONOR Health App an: • Strava: Direkte Synchronisation (Trainingsdaten & Schritte) • Google Health Connect: Als Datenschnittstelle zu weiteren kompatiblen Apps |
| Bezahnung (Payment) | Kontaktloses Bezahlen via NFC über Fidesmo (Mastercard, Visa und Curve Pay unterstützt) |
| Kompatibilität | HONOR Health App erfordert: Android 9.0 oder höher | iOS 15.1 oder höher Unterstützt 43 Systemsprachen (automatische Anpassung ans Smartphone) |
| Lieferumfang | HONOR Watch 6, Ladekabel, Kurzanleitung (inkl. Sicherheitsinfos), Garantiekarte |
| Preis | ab 250 Euro |
So habe ich getestet
Herzfrequenz: Alle getesteten Wearables trage ich beim Sport zusammen mit dem Polar H10-Brustgurt, um einen möglichst genauen Referenzwert zu erhalten.
Die Workouts werden im Test mindestens dreimal, meistens aber häufiger durchgeführt, um Abweichungen besser dokumentieren zu können.
Schlaftracking: Jedes Wearable wird während des Schlafs zusammen mit anderen Geräten getragen, die in der Regel eine zuverlässige Schlafmessung bieten und im besten Fall klinisch validiert sind (wie etwa die Apple Watch oder der Oura Ring 4). Dieser Fall ist allerdings eine Ausnahme. Da der Oura Ring 4 derzeit nicht verfügbar ist, wurde die Schlafqualität mit dem RingConn Gen 2 gemessen, der ähnliche Werte erzielt.
Ein Schlaflabor kann nicht als Referenz herangezogen werden. Ich kann aber feststellen, ob ein Wearable beim Tracking in der Schlaflänge und den Schlafphasen von den Referenzmustern abweicht und so einen Trend erkennen.
Schritte: Mit dem Omron Walking Style IV wird eine Gesamtstrecke von 2.000 Metern gemessen. Diese Strecke wird bei Bedarf mit dem Wearable zurückgelegt und die Abweichung des Wearables von den tatsächlichen Schritten überprüft. Da einige Smartwatches mittlerweile eine minimale Abweichung von den tatsächlichen Schritten aufweisen, wird dies nur bei großen Auffälligkeiten durchgeführt (Smartwatch misst auffällig viele oder wenige Schritte).
Design und Verarbeitung
Ihr ahnt es bereits: Auf das Design und die Verarbeitung der Honor Watch 6 lasse ich nichts kommen.
- Ein schönes und robustes Edelstahlgehäuse.
- Taste und Krone mit gutem Widerstand, sodass keine der beiden versehentlich betätigt wird.
- Das Lederarmband meines Modells fühlt sich ebenfalls wertig an, schmiegt sich angenehm an die Haut und ist nicht zu starr.
Das Lederarmband fühlt sich gut an! Zum Sport muss allerdings unbedingt ein anderes her. (Bilder: Patrick S. - GameStar Tech)
Im Alltag reagiert die Smartwatch schnell und zuverlässig, und die Animationen laufen flüssig ab. Mithilfe der Krone an der Seite lässt sich bequem durch die Menüs scrollen.
Wenn ich einen Kritikpunkt nennen muss, dann betrifft dieser die Gehäusegröße von rund 47 Millimetern. Schade! Damit ist die Uhr für schmalere Handgelenke leider nicht geeignet.
Personen mit größeren Armen freuen sich hingegen über ein helles Display mit bis zu 3.000 Nits, wie der Hersteller angibt. Bei direkter Sonneneinstrahlung erkennt man alles ohne Probleme.
Die Menüführung der Uhr ist logisch aufgebaut und schnell verinnerlicht. In den Schnelleinstellungen könnt ihr schnell zwischen Modi wechseln, Benachrichtigungen stummschalten oder neue Shortcuts hinzufügen.(Bilder: Patrick S. - GameStar Tech)
Erwähnenswert ist zudem der Schutz gegen Staub und Wasser gemäß IP68 (5 ATM). Damit ist die Uhr absolut staubdicht und gegen Hochdruck sowie Heißwasser geschützt. Zudem hält die Uhr einem Druck stand, wie er theoretisch in 50 Metern Wassertiefe herrscht.
Tauchen, Saunagänge und Wasserski sollten dennoch vermieden werden. Wie sieht es mit Sport aus?
Honor Watch 6: Herzfrequenz beim Laufen
Dass ein Lederarmband bei einer Smartwatch nicht für den Sport geeignet ist, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. Es hilft aber nichts: Schnüre zu und los!
Im Vergleich zu einem Brustgurt können sich die Ergebnisse sehen lassen – allerdings erst nach dem letzten Update. Vorher war die Differenz nicht unbrauchbar, aber auch nicht gut.
Bei den letzten beiden Läufen zeigte die frisch aktualisierte Uhr fast identische Werte zum Polar H10.
Messung #1
| Schnitt | Max | |
|---|---|---|
| Polar H10 | 162 | 179 |
| Honor Watch 6 | 163 | 179 |
Im Diagramm selbst sind zudem keine großen Ausreißer zu sehen. Die Honor Watch 6 macht einen soliden Job beim Laufen.
Messung #2
| Schnitt | Max | |
|---|---|---|
| Polar H10 | 161 | 177 |
| Honor Watch 6 | 159 | 176 |
Messung #3
Vor dem Update gab es zweimal derartige Ausreißer der Uhr.
| Schnitt | Max | |
|---|---|---|
| Polar H10 | 163 | 178 |
| Honor Watch 6 | 167 | 183 |
Warum ein Brustgurt als Referenz?
Ein Brustgurt zur Messung der Herzfrequenz gilt als Goldstandard und bietet gegenüber anderen Methoden wie der optischen Pulsmessung am Handgelenk entscheidende Vorteile.
Brustgurte messen die elektrischen Signale des Herzens direkt, was potenziell zu wesentlich genaueren Herzfrequenzmessungen führt. Externe Faktoren wie Hautfarbe, Haarbewuchs oder Passform des Geräts beeinflussen zudem die Messung mit einem Brustgurt weniger.
Auch die Auswertung der Daten in der App sorgt für Freude. Neben der Herzfrequenz werden die wichtigsten Metriken angezeigt, darunter: Pace, Herzfrequenzzonen und Höhenmeter.
Es ist beeindruckend, dass die Uhr Daten zur Bodenkontakt-Balance und zur vertikalen Bewegung liefert. Allerdings sollte man bedenken, dass diese Werte rein am Handgelenk ermittelt werden. Sie bieten eine nette Orientierung, erreichen systembedingt aber nicht die Präzision von Systemen mit Schrittzähler-Laufsensoren.
Die guten Pulswerte werden durch eine ebenso präzise Route ergänzt: Dank des Dual-Band-GPS-Moduls gab es im Test selbst auf bewaldeten Streckenabschnitten kaum nennenswerte Abweichungen.
Allerdings ist mir negativ aufgefallen, dass es ein paar Minuten dauert, bis das GPS-Signal grün wird. Zudem bietet die Uhr für Outdoor-Fans keinerlei Features wie etwa eine Kartennavigation.
Gute Schlafdaten mit bekannten Schwächen
Beim Schlaf macht die Honor Watch 6 ebenfalls eine solide Figur, sie kämpft allerdings mit ähnlichen Schwächen wie andere Modelle in diesem Preisbereich. So erkennt die Smartwatch beispielsweise keine Wachphasen, obwohl ich offensichtlich mehrfach in der Nacht wach gewesen bin.
Messung #1
| Gerät | Gesamt | Leicht | Tief | REM | Wach |
|---|---|---|---|---|---|
| Honor Watch 6 | 06:56 | 03:04 | 02:11 | 01:41 | 00:00 |
| Garmin Venu 4 | 06:47 | 03:58 | 01:24 | 01:25 | 00:00 |
| RingConn Gen 2 | 06:53 | 03:31 | 01:40 | 01:30 | 00:12 |
Messung #2
| Gerät | Gesamt | Leicht | Tief | REM | Wach |
|---|---|---|---|---|---|
| Honor Watch 6 | 07:12 | 03:40 | 01:58 | 01:34 | 00:00 |
| Garmin Venu 4 | 06:51 | 03:31 | 01:35 | 01:45 | 00:00 |
| RingConn Gen 2 | 06:48 | 03:44 | 01:18 | 01:38 | 00:08 |
Hinweis zum Schlaftracking
Kein Wearable kann so präzise Daten liefern wie ein Schlaflabor. Die Daten sind daher immer mit einem gewissen Abstand zu genießen.
Ich vergleiche die Testprodukte überwiegend mit anderen Geräten, die für ihre Genauigkeit im Schlafbereich bekannt sind. Der Vergleich soll vor allem zeigen, dass die Werte des Testprodukts nicht aus der Luft gegriffen sind und sich nicht zu stark vom Testfeld unterscheiden.
Dazu führe ich mindestens sieben Messungen durch, um einen Gesamteindruck zu gewinnen.
Trotzdem passt die ermittelte Schlaflänge grob mit meinem subjektiven Gefühl überein. Im Vergleich zur Garmin Venu 4 und dem RingConn Gen 2 zeigt die Smartwatch von Honor ähnliche Werte und keine außergewöhnlichen Ausreißer.
Wie immer gilt: Die Schlafdaten sind mit Vorsicht zu genießen, da sie anhand von Herzfrequenz, Bewegungen etc. geschätzt und nicht aktiv gemessen werden. Abweichungen sind daher völlig normal.
Was gibt es sonst zum Thema Schlaf zu berichten? Neben den Schlafphasen behält die Uhr die nächtliche Atemqualität im Auge. Kurze Nickerchen auf der Couch werden sauber als »Naps« isoliert und ruinieren nicht die Statistik des Hauptschlafs.
Ein großer Dämpfer beim Schlafen ist die Uhr selbst. Mit einem 47 Millimeter großen Gehäuse ist sie im Bett deutlich spürbar. Wer einen unruhigen Schlaf hat oder sehr sensibel ist, könnte sich an der Größe stören.
Smarte Funktionen
Die Honor Watch 6 bietet mit Sprachnotizen und Gestensteuerung durchaus interessante Features, abseits von Handy-Benachrichtigungen. Durch das Drehen des Handgelenks lassen sich beispielsweise Anrufe entgegennehmen, Timer stoppen oder Musiktitel skippen.
Ein Feature-Feuerwerk wie bei manchen Wear-OS-Smartwatches oder der Apple Watch sollte man allerdings nicht erwarten. Die Bezahlfunktion wird hierzulande noch nicht angeboten. Zudem werden voraussichtlich ab Juli lediglich Visa, Mastercard und Curve unterstützt – vorausgesetzt, die entsprechende Bank nimmt teil.
Auch die Unterstützung von Drittanbieter-Apps ist dürftig. Musik-Apps wie Spotify oder YouTube Music könnt ihr euch gleich von der Backe wischen. Für Sport steht immerhin eine direkte Synchronisation mit Strava bereit. Aber das war’s auch schon.
Immerhin bietet der eigene Watchface-Store eine große Auswahl, um die Uhr individuell zu gestalten. Zudem gibt es ein Video-Watchface: Damit lassen sich kleinere Kurzvideos als Hintergrund einrichten.
Neben den schlichten Zifferblättern gibt es in der App auch verspielte Varianten – und zahlungspflichtige. (Bilder: Patrick S. - GameStar Tech)
Viel Lob verdient dagegen die App selbst. Sie ist übersichtlich und gut strukturiert. Hier verläuft man sich nicht. Die Vitaldaten werden ganz oben aufgeschlüsselt, direkt darunter ist das letzte Workout zu sehen. Prima!
Die Übersicht kann zudem nach den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Die Stressübersicht ist für euch uninteressant? Dann entfernt sie!
Beim Reiter »Sport« motiviert die angezeigte Gesamtlaufstrecke. Außerdem gibt es Statistiken pro Woche, Monat und Jahr. Über die Uhr könnt ihr bei Bedarf das Workout starten. Über die Watch 6 stehen über 120 Stück zur Auswahl.
Damit ist das Spannendste der App bereits gesagt. Die Honor Watch 6 ist sowohl mit Android (ab Version 9) als auch iOS (ab 15.1) kompatibel.
16:02
Smart-Ring als Alternative zur Smartwatch? Das müsst ihr unbedingt vorher wissen!
Die Akkulaufzeit
Honor hat einen leistungsstarken 980-mAh-Akku verbaut – das macht sich bemerkbar. Ich habe die Uhr elf Tage lang aktiv am Handgelenk getragen. Dabei bin ich insgesamt 26,3 Kilometer mit aktiviertem GPS gelaufen und habe die Uhr nachts getragen.
Am Ende der Testlaufzeit zeigte die Smartwatch noch eine Akkukapazität von 51 Prozent an. Nach sieben Tagen sank die Akkukapazität im Stand-by-Betrieb auf 41 Prozent.
Laut Hersteller soll die Uhr bis zu 35 Tage ohne Strom ausharren können. Dieser Wert kann sehr wahrscheinlich nur ansatzweise erreicht werden, wenn das Training mit GPS begrenzt ausfällt, das Schlaftracking auf ein Minimum reduziert wird und sämtliche anderen Funktionen kaum bis gar nicht genutzt werden.
Dennoch ist die Smartwatch im Akkubereich sehr gut aufgestellt. Längere Reisen, bei denen man nicht ans Aufladen denken muss, sind mit dieser Uhr problemlos möglich.
Wie lange bekommt die Uhr Updates?
Honor gibt keine offizielle Dauer für Updates von Smartwatches bekannt. Daher lässt sich nicht mit Gewissheit sagen, wie lange es dauert und in welchen Abständen System- und Sicherheitsupdates bereitgestellt werden.
Datenschutz
Die Datenschutzerklärung von Honor Health ist in der App zu finden. Dort sind folgende Informationen zusammengefasst:
Wo landen eure Gesundheitsdaten? Die Daten werden primär innerhalb der EU und des EWR gespeichert, aber auch international übertragen. Unter anderem werden sie an die Konzernmutter Honor Device Co., Ltd. in China (etwa bei Umfragen) sowie an US-Dienste wie Google und Strava übertragen, sofern die Synchronisierung aktiviert ist.
Wie werden die Daten genutzt? Primär zur Bereitstellung und Wartung der Dienste. Mit eurer Zustimmung werden sie aber auch für personalisierte Empfehlungen (Trainingspläne oder Gesundheitsnachrichten nach lokaler Analyse), für anonyme Gruppenstatistiken (Schlafdauer nach Alter) sowie für Marketing und Gewinnspiele verwendet.
Weitergabe an Partner und Dritte? Ja, eure Daten werden an Partner und Dritte weitergegeben. Dazu gehören konzerninterne Unternehmen in China (für Umfragen), externe IT- und Cloud-Dienstleister sowie Drittanbieter-Plattformen wie Strava und Google Health Connect für die App-Verknüpfungen.
Training von KI-Modellen? Das Training von KI-Modellen wird in der Datenschutzerklärung nicht explizit erwähnt.
Aufbewahrungsfristen? Je nach Zweck werden eure Daten unterschiedlich lange aufbewahrt: hochgeladene Protokolle und Bilder für sechs Monate, Nutzungsdaten für Analysen für zwölf Monate, Support-Chats für zwei Jahre, Vertragsdaten für drei Jahre und Zahlungsbelege für sieben Jahre. Das Hauptkonto bleibt bis zur Löschung der Honor ID aktiv.
Solltet ihr die Honor Watch 6 kaufen?
Die Honor Watch 6 lohnt sich für euch, wenn ihr …
- ... breite Handgelenke habt.
- ... eine schicke Uhr nicht nur für den Sport sucht.
- ... auf eine lange Akkulaufzeit viel Wert legt.
- ... auf smarten Schnickschnack und breite App-Vielfalt verzichten könnt.
Mögliche Alternativen zur Honor Watch 6
Die Amazfit Active Max ist günstiger und überzeugt mit ähnlich guten Daten zur Herzfrequenz und zum Schlaf. Die Uhr verfügt außerdem über ein sehr helles Display mit bis zu 3.000 Nits. Mit einem Gehäusedurchmesser von 48 Millimetern ist die Uhr allerdings auch nichts für kleinere Handgelenke.
Wenn ihr ein Android-Smartphone besitzt und viel Wert auf den Funktionsumfang legt, kann die Galaxy Watch 8 eine hervorragende Wahl sein. Sie bietet mobiles Bezahlen, eine große Auswahl von Drittanbieter-Apps sowie KI-Features mit Gemini. Preislich liegt sie abhängig vom Angebot etwa 50 Euro unter der Honor Watch 6 und bietet obendrein noch drei weitere Jahre Updates.
Wenn der Fokus auf Sport liegt, wirft Garmin in diesem Preisbereich die Forerunner 70 in den Ring. Der Hersteller punktet durchweg mit sehr guten Daten zur Herzfrequenz, einem starken Funktionsumfang und einer langen Akkulaufzeit. Preislich liegt sie gleichauf mit der Honor Watch 6.
Fazit
Die Honor Watch 6 überzeugt durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 250 Euro erhaltet ihr einen zuverlässigen und ausdauernden Begleiter. Zum Tracking beim Laufen und zur Messung der Schlaflänge ist die Uhr eine solide Wahl, sofern euch die Größe von rund 47 Millimetern nicht abschreckt.
Der größte Knackpunkt ist und bleibt die fehlende Anbindung an Drittanbieter-Apps. Bis auf Strava sieht es mau aus. Ihr müsst also auf Musikstreaming-Dienste wie Spotify, YouTube Music und Co. verzichten.
Ebenfalls fehlt aktuell die Möglichkeit, mobil über die Uhr zu zahlen. Das soll zwar im Juli nachgeholt werden, aber dann nur für unterstützte Visa- und Mastercard-Karten oder CurvePay.
Wenn euch diese Einschränkungen nicht stören, erhaltet ihr eine schicke Smartwatch zu einem fairen Preis.





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