Ich liebe Halo. Microsofts Shooter-Reihe hat mich zu dem PC-Spieler gemacht, der ich heute bin. Das klingt vielleicht ein bisschen merkwürdig – war Halo doch immer die zugkräftige Xbox-Exklusivmarke schlechthin. Meine ersten Schritte im grünen Anzug des Master Chiefs habe ich allerdings auf dem schrammeligen Arbeitsrechner meines Vaters getan - Halo 1 und 2 erschienen damals nämlich auch für den PC.
Natürlich habe ich in den Jahren dazwischen auch auf der 360 und Co. zahlreiche Splitscreen-Matches geschlagen. Die richtig große Liebe zur Reihe habe ich allerdings erst dank der Master Chief Collection auf dem PC entdeckt. Einmal im Jahr mache ich mich mit einem guten Kumpel aus dem Studium daran, die Box von vorne bis hinten durchzuspielen.
Halo ist mir wichtig. Umso enttäuschter war ich daher mit den letzten beiden offiziellen Serienteilen Guardians und Infinite. Seit Jahren irrt Microsoft mit der ehrwürdigen Marke durch die Gegend und weiß einfach nicht so richtig, wo sie mit ihr hinwollen. Seit letztem Jahr steht fest: Die Zukunft von Halo entsteht in der Unreal Engine 5.
15:23
Halo: Campaign Evolved - Wir zeigen euch 15 Minuten Gameplay aus dem schicken, neuen Unreal-Engine-5-Remake des Shooter-Klassikers
Und was wäre passender, um uns auf diese Zukunft einzustimmen, als ein komplettes Remake des ersten Serienteils Halo: Combat Evolved, der mittlerweile stolze 25 Jahre auf dem Buckel hat?
Campaign Evolved lockt mit ansehnlicher Grafik, drei zusätzlichen Story-Missionen und kleineren Anpassungen beim Leveldesign. Also habe ich mich erneut auf den Warthog geschwungen und teils allein, teils im Koop mit Kollege Dimi jede Menge fiese Allianzler über den Haufen geballert.
Im Test zeigt sich: Spielerisch ist Halo 1 noch genauso genial, wie ich es in Erinnerung habe. Den Zahn der Zeit merkt man dem Shooter aber deutlich an, vor allem, weil die schicke Unreal-Tapete dank einiger anderer Problemchen schnell bröckelt.
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